Team I verpasst den Aufstieg, bei Team II ist der Klassenerhalt noch möglich

An diesem Sonntag verpasst Team I aufgrund einer 1:7 Heimspielniederlage gegen Tabellenführer Ingolstadt die letzte Chance auf Aufstieg in die Landesliga. Lediglich Jürgen Hofmann (4) und Claudio Longo (8) erreichten an diesem Spieltag Normalform und holten zumindest einen halben Punkt. Gräfelfing I bleibt dennoch in der Regionalliga auf Platz 2 und kann auf eine bis dato sehr gute Saison zurückblicken.

Team II spielte zeitgleich das Heimspiel gegen Wolfratshausen II und kam über ein 4:4 nicht hinaus. Wieder einmal musste das erste Brett aufgrund von Personalnot freigelassen werden, jedoch galt gleiches für die Gäste bezüglich Brett 8. Der Mannschaftskampf begann für Gräfelfing II sehr vielversprechend. Jürgen Klapper (3) erkämpfte sich nach 4 Stunden und 50 Zügen aus einer prekären Stellung im Mittelspiel im Endspiel gekonnt ein Remis und am Nachbarbrett (4) konnte Massimo Longo seine Siegesserie fortsetzen, denn im Mittelspiel erkämpfe er sich 2 Mehrbauern für das Turmendspiel und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen und setzte sicher in einen Sieg um. Wenig später remisierte Martin Hock (2) in einer ausgeglichen Stellung, während Philipp Zametzer (6)  den nächsten vollen Punkt für Gräfelfing einfuhr. In einer konsequent gespielten Partie entwickelte er mehr und mehr Positionsvorteile, die am Ende in einem Mattthema endeten. Seinem Gegner blieb so nur die Aufgabe. Demnach hätte aus den verbleibenden 2 Partien eine Punkteteilung gereicht und 3 Punkte blieben in Gräfelfing. Leider spielte Anselm Hoffmann (7)  ein ausgeglichenes Endspiel zu passiv und ließ zudem  Felderschwächen zu und Dominik Becker (5) verpasste im Mittelspiel die korrekte Zugreihenfolge und musste  in ein Endspiel mit Minusmaterial einlenken. In beiden Fällen waren letztlich die Partien verloren und das Match endete 4:4.

Gräfelfing II hat nun mehr eine Minimalchance auf den Klassenerhalt, wenn das nächste Auswärtsspiel in Peiting gewonnen wird und zugleich Weilheim oder Windach ihr Spiel verliert. (JK)