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Team II erringt eine Punkteteilung im Heimspiel gegen Tegernsee II

Team II setzt seine durchwachsene Saison fort und konnte zumindest ersatzgeschwächt mit nur 7 Spielern gegen Tegernsee II zumindest einen Punkt gewinnen und damit den Klassenerhalt mit nun 7 Punkten wohl sichern.  Da die Gäste vom Tegernsee sogar mit nur 6 Spielern antraten, waren schon im Vorfeld 2 Partien entschieden. Helge Uhlmann (1) gewann kampflos und am Brett 2 waren weder ein Gräfelfinger noch ein Tegernseeer vertreten, so dass  eine virtuelle Punkteteilung die Folge war. Der Vorsprung hielt aber nicht lange, denn Klaus Wruck (7) musste gegen einen deutlich stärkeren Gegner schnell die Waffen strecken.  Wenig später stellte Gräfelfing den Vorsprung wieder her, nachdem Dominik Becker (4) einen Start-Ziel-Sieg erzielte, denn sein Gegner lief in einer seiner Hausvarianten, im konkreten Fall in den Sämisch-Angriff der Sizilianischen Verteidigung. Hier überzeugte er mit guten Zügen, fundierten Theoriekenntnissen und einer abschließenden Kombinatorik. Wenig später erreichte Stefano Minguzzi (3) eine gerechte  Punkteteilung. Dann lief es für Gräfelfing weniger gut, denn Neuling Anton Reinl  musste mit Turm gegen Springer + 2 Bauern  bei leicht schlechterer Stellung kämpfen und übersah leider Remismöglichkeiten und Anselm Hoffman (6) wurde von einem Qualitätsopfer seines Gegners überrascht, welches seinem König einer offenen Stellung aussetze. Da noch Schwerfiguren unterwegs waren, war die Partie nicht mehr zu halten.  Somit musste Willi Spatschek (5) seine Partie unbedingt gewinnen und das machte er sehr routiniert, in dem er Stellungsvorteile in einen Figurengewinn ummünzte und dann sicher in einen Partiesieg verwandelte.  (JK)

Team II gewinnt in Eichenau

Der Tabellenletzte war an den ersten 4 Brettern zum ersten mal in dieser
Saison in Bestbesetzung aufgestellt, man hatte sich gegen uns etwas
vorgenommen. Glücklicherweise spielten diesmal unsere hinteren 3 Bretter
groß auf, so dass der Mannschaftskampf knapp gewonnen wurde. Philipp
Zametzer machte in der Eröffung einen positionellen Fehler, der seinem
Gegner eine bequeme Figurenaufstellung ermöglichte. Im Laufe des Spiels
konnte er einen Minoritätsangriff im Doppelturmendspiel erreichen und
die Stellung verkomplizieren. Beiden war das entstehende unklare
Turmendspiel allerdings nicht geheuer, so dass man sich auf ein Remis
einigte. Yaraoslav Yaroshenko verlor gegen seinen deutlich höher
bewerteten Gegner nach einem positionellen Fehler.  Auch ein letzter
Schwindelversuchs mittels Figurenopfer konnte daran nichts ändern. Helge
Uhlmann bot nach einer unspektakulären Partie remis, was sein Gegener
umgehend annahm. Sebatian Zieringer fand in einer komplizierten
Angriffstellung gegen seinen sehr erfahrenen Gegner vermutlich (Ergebnis
nach Analyse) die einizge Zugfolge, die nicht vorteilhaft für ihn war
und musste danach aufgeben. Jetzt schlug die Stunde der hinteren
Bretter: Anselm Hofmann konnte seinem Gegner im Mittelspiel ein paar
Bauern abknöpfen und gewann dann das entstehende Turmendspiel. Willi
Spatschek demonstrierte bei Bauernvorteil im Endspiel die Überlegenheit
eines guten Springeres gegenüber einem schlechten Läufer und gewann
trotz ein paar Ungenauigkeiten sicher.  Dominik Becker konnte trotz
Minusqualität einen gefährlichen Königsangriff aufbauen, der von einem
feinen Zentrumsdurchbruch gekrönt wurde. Das daraus resultierende
Bauernendspiel war dann einfach zu gewinnen. Jetzt lag es an Martin Hock
den fehlenden halben Punkt zu sichern. Nachdem er ein taktisch sehr
verwickeltes Mittelspiel in ein Läuferendspiel mit Mehrbaueren
abgewickelt hatte, versuchte er längere Zeit die Partie zu gewinnen. Das
verhinderte aber die starke Zentralstellung des gegenerischen Königs, so
dass er schließlich in eine forcierte Remisvariante abwickelte, was zum
knappen aber verdienten Sieg reichte. (PZ)

KEM 2018 in Wolfratshausen

Zwei vierte Plätze bei der KJEM 2018
Mit zwei vierten Plätzen in der U10 und in der M I wussten die Spieler des SK Gräfelfing zu überzeugen.
Den Podestplatz in der U10 verpasste Patrick Koch nach einer ziemlich dummen Niederlage in nur sieben Zügen wegen einer Eröffnungsfalle. Ansonsten wusste er mit 6,5/9 durchaus zu überzeugen.
Im Hauptturnier sammelte Anton Reinl einige Erfahrungen, kam aber dennoch mit 3,5/7 auf gute “fuchzg Prozent”.
Die erwachsenen Spieler starteten allesamt in der M1.
Leider ging bei Jürgen Klapper fast alles daneben, er kam am Ende nur auf 1,5 Punkte. Besser machte es Frank Lippert, der mit 4,0/7 recht solide spielte. Bei Jürgen Steinheimer schien sich nach vier Runden und 1,5 Punkten und vielen vergebenen Chancen ein Desaster anzubahnen, doch ein Schlußspurt mit zwei erspielten und einem kampflosen Sieg brachte ihn kräftig nach vorne.
Bester Gräfelfinger war Thomas Sörgel, der nur gegen Finsterwalder verlor und mit 4,5/7 nur wegen der Buchholzwertung an Platz drei vorbeischrammte.
Insbesondere von der letzten Partie gegen Jocher wird noch viel geredet werden. Erst eine Figur gewonnen, landete man in einem Endspiel T+L gegen T. Sörgel konnte die Verteidigung nicht knacken, doch vier Züge vor dem Inkrafttreten der 50-Züge-Regel fiel bei Jocher die Zeit!  (TS)