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Gräfelfing in Ergolding sehr erfolgreich

Mit sieben Teilnehmern fuhren wir heuer nach Ergolding, darunter vier Debütenten. Alle schlugen sich sehr ordentlich.
Auf diesem Turnier gilt ja die Drei-Punkte-Regel (Sieg = 3 Punkte, Remis = 1 Punkt), wo also aggresives Spiel belohnt wird.

In der U8 kam Pavel Gubanov mit 15 Punkten auf Platz vier, auch Vladimir Yaroshenko gab mit 12 Punkten aus 7 Partien eine gute Vorstellung ab.
Leider musste Patrick Koch passen, so dass wir in der U10 keinen Spieler dabei hatten.
In der U12 trumpfte Maxi Stepanov groß auf, ihm gelang der Durchmarsch mit 21 Punkten. Der eine oder andere Sieg vielleicht etwas glücklich, aber insgesamt doch sehr überzeugend.

Auch in der U16 kam mit Sebastian Zieringer der Sieger aus Gräfelfing, fünf Siege und zwei Remisen reichten zum Titel, den er sich in der Schlußrunde in einem Zeitnotduell gegen Maria Kühne aus Ergolding sicherte.
Oliver Edelmann kam auf 10 Punkte, Marvin Kühn auf sechs.

Etwas unglücklich agierte Yaroslav Yaroshenko in der U25, bei dem mehr als zehn Punkte drin gewesen wäre  (TS)

Ein abschließendes 2:2 am Tag der Geschenke

Gegen das Schlusslicht Tegernsee III ging es um nichts mehr, zudem mussten wir noch auf Maxi Stepanov (Vorbereitungslehrgang) verzichten. Gelegenheit also, den übrigen Spieler Spielpraxis zu geben.

Leider klappte das auf Brett vier nicht. Konrad Gmelin hätte sicher gerne gespielt, aber Tegernsee war in ähnlicher Personalnot und konnte dieses Brett nicht besetzen, schenkte uns so den ersten Punkt.

An Brett zwei sah es zunächst sehr gut aus. Pavel Gubanov erstürmte die Königsstellung und eroberte eine Figur. Leider wollte er dann auf Teufel komm raus matt setzen anstatt erst einmal den Turm per Abzugsschach einzusammeln.

Leider gab er die Figur zurück, hätte aber noch immer zwei Bauern mehr gehabt. Doch nach weiteren Materialverluste musste er leider aufgeben, ein verschenkte Punkt an den Gegner.

An Brett drei verpasste es Oliver Edelmann, das gegnerische Bauernskelett zu erschüttern und zog stattdessen seine Bauern Damenflügel unnötig vor. In einer klar verlorenen Endspielstellung bot ihm dann sein Gegner Remis an, was freudig angenommen wurde.

Lediglich am Spitzenbrett gab es keine Geschenke, dort trennte sich Patrick Koch leistungsgerecht mit Remis von seiner Gegnerin, wodurch auch der Kampf unentschieden endete.  (TS)

Team I schaffte nicht das Wunder – Team II : Erfolg am Hohenpeißenberg mit nur 6 Spielern

Gräfelfing II konnte  am letzten Spieltag mit nur 6 Spielern souverän gewinnen, obwohl die ersten beiden Bretter wegen Personalnot freigelassen werden mussten. Jedoch konnte der Rückstand bald aufgeholt werden, denn Dominik Becker (Brett 6) konnte schnell gewinnen, nachdem sein Gegner die Dame einstellte. Wenig später folgte am Nachbarbrett die Gewinnpartie von Philipp Zametzer (5).  In einem komplizierten Doppelturmendspiel  hatte er die bessere Ausgangssituation, behielt zudem den Überblick und sah einen schönen Mattzug.  Mannschaftsführer Jürgen Klapper (4) hatte keine gute Saison und wollte daher am letzten Spieltag unbedingt gewinnen. Leider waren alle aktiven Züge heute nicht zwingend genug  für einen Sieg und daher war im Läuferendspiel nur eine Punkteteilung möglich. Besser lief es an Brett 3 für Martin Hock. Nachdem er in der Eröffnung einen Bauern einstellte und im Mittelspiel wieder mühsam zurück eroberte, gelang ihm zum Endspiel ein Abtausch, womit er auf dem Damenflügel eine Bauernmajorität schaffte. Diese dann zu gewinnen war für ihn Routine.  Auch Willi Spatschek konnte seine gute Saison krönen, indem er heute nach einer turbulenten Eröffnung besser ins Mittelspiel kam und zum Ende hin Material gewinnen konnte und damit in der Konsequenz die Partie. Somit war der Mannschaftskampf zu Gunsten für Gräfelfing entschieden. Es fehlte noch der Ausgang der Partie an Brett 8. Newcomer Anton Reinl kam im Mittelspiel etwas in Bedrängnis, konnte sich dann gut befreien und mit Läuferpaar+3 Bauern gegen Springer/Läufer + 3 Bauern ins Endspiel gehen. Letztlich eine klare Remisangelegenheit, zumal sich alle Bauern auf der Königsseite befanden. Nachdem sein Gegner jedoch 2 Bauern einstelle, schaffte es der Gräfelfinger, eine weitere Leichtfigur abzutauschen, und dann spielte er gekonnt mit seinen beiden Freibauern zum Sieg.

Gräfelfing II belegt in der Endtabelle Platz 4 und erreichte damit ein gutes Ergebnis.

Weniger gut lief es für Gräfelfing I in der Regionalliga, denn mit der heutigen Heimspielniederlage gegen Trostberg (3,5:4,5) war der Abstieg in die Bezirksliga nicht mehr zu verhindern. Der Klassenerhalt wäre nur noch möglich gewesen, wenn Gräfelfing heute mit 7:1 gewonnen hätte.  (JK)