KEM 2018 in Wolfratshausen

Zwei vierte Plätze bei der KJEM 2018
Mit zwei vierten Plätzen in der U10 und in der M I wussten die Spieler des SK Gräfelfing zu überzeugen.
Den Podestplatz in der U10 verpasste Patrick Koch nach einer ziemlich dummen Niederlage in nur sieben Zügen wegen einer Eröffnungsfalle. Ansonsten wusste er mit 6,5/9 durchaus zu überzeugen.
Im Hauptturnier sammelte Anton Reinl einige Erfahrungen, kam aber dennoch mit 3,5/7 auf gute “fuchzg Prozent”.
Die erwachsenen Spieler starteten allesamt in der M1.
Leider ging bei Jürgen Klapper fast alles daneben, er kam am Ende nur auf 1,5 Punkte. Besser machte es Frank Lippert, der mit 4,0/7 recht solide spielte. Bei Jürgen Steinheimer schien sich nach vier Runden und 1,5 Punkten und vielen vergebenen Chancen ein Desaster anzubahnen, doch ein Schlußspurt mit zwei erspielten und einem kampflosen Sieg brachte ihn kräftig nach vorne.
Bester Gräfelfinger war Thomas Sörgel, der nur gegen Finsterwalder verlor und mit 4,5/7 nur wegen der Buchholzwertung an Platz drei vorbeischrammte.
Insbesondere von der letzten Partie gegen Jocher wird noch viel geredet werden. Erst eine Figur gewonnen, landete man in einem Endspiel T+L gegen T. Sörgel konnte die Verteidigung nicht knacken, doch vier Züge vor dem Inkrafttreten der 50-Züge-Regel fiel bei Jocher die Zeit!  (TS)

Unnötige Niederlage in Freising

Vor dem Kampf hatte man sich wenig ausgerechnet, hinterher musste man feststellen, dass mehr als nur eine knappe 3,5:4,5-Niederlage drin war, selbst wenn man nur zu siebt nach Freising fahren konnte.

Alle begannen konzentriert, zumal auch der Gastgeber nicht in Bestbesetzung angetreten war. Nach etwa 3 ½ Stunden schaffte an Brett 6 Thomas Sörgel den Ausgleich. In einem positionellen Ringen opferte sein Gegner bei knapper Bedenkzeit einen Turm ohne aber dafür irgendeine Kompensation zu bekommen, im Gegenteil, nachdem auch noch Damenverlust nicht mehr zu vermeiden war, gab Weiß auf.

Die nächste Überraschung gelang am Spitzenbrett Nikolai von Schlippe, der eine Ungenauigkeit von FM Zill zu seinem Vorteil nutzen konnte. Der Freisinger mühte sich um den Rückgewinn des Bauern, währenddessen Nikolai einen unwiderstehlichen Königsangriff aufbaute und so die Partie für sich entschied.

Es ging weiter mit den Gräfelfinger Erfolgen, Frank Lippert opferte an Brett fünf eine Figur, erhielt aber zwei verbundene Freibauern, die den Rückgewinn der Figur sowie ein gewonnenes Turmendspiel sicherten.

Leider war es dies dann. Oliver Gesing stand an Brett zwei von Beginn an unter Druck, das Turmendspiel mit zwei Bauern weniger war leider nicht mehr zu halten.

Auch Jürgen Steinheimer, der an Brett vier sehr vielversprechend stand, hatte plötzlich zwei Bauern weniger. Zwar gewann er einen Bauern wieder zurück, das Turmendspiel war nicht zu halten.

Ähnlich auch Martin Hock an Brett sieben, der in aussichtsreicher Stellung einen Bauern verlor. Die Stellung wäre aber mit dem besseren Läufer zu halten gewesen, leider versäumte er es aber, mit dem König einen Durchbrauch zu verhindern und musste ein paar Züge später aufgeben.

Damit war die Niederlage besiegelt, da Jürgen Hofmann an Brett drei nicht mehr als ein Remis drin hatte. (TS)

Kreisklasse: Team II verliert in Holzkirchen knapp mit 3,5 : 4,5

Der Spieltag begann für Gräfelfing II in Holzkirchen wenig erfreulich, denn die Gräfelfinger gerieten sehr schnell in Rückstand. Anselm Hofmann (Brett 8) verlor aufgrund zu schnellen Spielens relativ frühzeitig und Jürgen Klapper (4) hatte auch keinen guten Tag.  2 positionelle Fehler in Verbindung mit einer nicht passenden Kombinatorik waren im Mittelspiel einfach zu viel, um wenigstens einen halben Punkt zu holen. Wenig später kamen die Gräfelfinger Akteure Matin Hock (2), Philipp Zametzer (5) und Willi Spatschek (7)  zu einer verdienten Punkteteilung,  womit Gräfelfing nach 5 absolvierten Partien mit 1,5: 3,5 in Rückstand war und damit ein Mannschaftspunkt in weiter Ferne rückte.

Als aber am Spitzenbrett Helge Uhlmann seinen Materialvorteil im Mittelspiel gekonnt in einen Sieg umsetzte und Dominik Becker (6) seine dynamische Stellung bei leichten Materialnachteil ausspielte, musste sein Gegner Material abgeben, um nicht vorzeitig zu verlieren. So spielte Becker in Folge mit Dame gegen Springer und Turm. Da der gegnerische König ungeschützt im Feld unterwegs war, konnte er gekonnte Kombinationen ausspielen, und damit die Partie gewinnen. Somit stand es nun 3,5 :  3,5 und die Entscheidung musste daher an Brett 2 bei Sebastian Zieringer fallen.  Diese Partie hatte es  von Anfang an in sich, da er in der Eröffnung eine Figur in die gegnerische Königsstellung opferte und dabei für die Figur noch  2 Bauern erhielt.  Sein Gegner wehrte jedoch sämtliche Mattangriffe zäh ab, und der Gräfelfinger fand trotz aller Bemühungen den Schlüssel zum Erfolg nicht. So konnte sich sein Gegner zum Endspiel hin konsolidieren und  der Gräfelfinger spielte im Endspiel mit Turm + Bauern gegen Läufer + Springer + 2 Bauern.  Leider stellte er wenig später seinen letzten Bauern ein und gab dann sofort auf. (JK)