1. Mannschaft

Spielberichte und Ergebnisse unserer 1. Mannschaft (ab 2026/27 Landesliga Süd). Aufstellung und Tabelle: BSB-Ligamanager.

  • Verdienter Verlust gegen Ingolstadt

    Im Vorfeld des Mannschaftskampfes der 1. Mannschaft gegen Ingolstadt in der ersten Runde der Bezirksliga 19/20 am 01.03.2020 hatten wieder — leider nicht zum erstem Mal in dieser Saison — arge Probleme überhaupt eine Aufstellung zusammen zu bekommen. Nach langem Mühen konnte ich dann sieben Spieler verpflichten.

    In Ingolstadt angekommen, beschlossen wir, angesichts der Aufstellung der Gegner, das 8. Brett anstelle des 6. frei zu lassen. Wir stellten Maxi als Strohmann auf. Anton sorgte dann erfreulicherweise sehr zügig unter einiger Mithilfe des Gegners für das 1:1 an Brett sieben. Leider kam Thomas an Brett vier ebenfalls recht schnell mit Schwarz in einer französischen Partie richtiggehend unter die Räder. Einem Bauernverlust folgte eine Qualität bei immer noch anhaltendem Angriff des Weißspielers, so dass Schwarz bald die Segel streichen musste.

    In der Zwischenzeit hatte Yaro erst zwei Bauern, dann eine Figur für zwei Bauern geopfert, bekam diese aber im Endspiel zurück. Allerdings war das entstandene Läuferendspiel trotz materiellem Ausgleich nicht zu halten wegen der erhöhten Aktivität des schwarzen Königs. Ich hatte den Eindruck, dass Weiß mit einer sofortigen Turmverdopplung anstelle eines Läuferrückzugs mehr hätte herausholen können, aber das ist eine Sache für die Engines.

    An Brett sechs hatte es Oliver Edelmann mit Schwarz gegen das London-System zu tun, dem er mit einem Fianchetto des Königsläufers und einer schwarzfeldrigen Bauernkette begegnete. Nach einiger Zeit kam der schwarze Damenflügel und zwar insbesondere der a-Bauer schwer
    unter Druck und Oliver E. konnte Bauernverlust nicht vermeiden, was ihn letztlich die Partie kostete. Auch ich war ich der Meinung, dass Schwarz zu einem bestimmten Zeitpunkt eine gute Taktik in Petto gehabt hätte.

    An Brett zwei hatte Oliver Gesing ebenfalls zunächst in einem Franzosen zu kämpfen, konnte sich aber dann mit taktischen Mitteln befreien. Allerdings war in der Stellung doch nicht mehr drin, so dass Schwarz trotz der Zeitnot des Gegners in das Remis einwilligte.

    An Brett eins strebte Arshak die Abtauschvariante des Spaniers an (so weit ich das sehen konnte). Dabei kam das Läuferpaar des Gegners durch die Einengungsstrategie von Weiß nicht zum Tragen. Auch ein Bauernopfer im Mittelspiel brachte Schwarz keine erhöhte Aktivität, so dass Arshak — sicher auch mit Hilfe der Zeitnotprobleme seines Gegners — den vollen Punkt einheimsen konnte.

    An Brett drei konnte ich als Weißer in einem Philidor-Hybrid mit 1.d4 d6 2.Sf3 Lg4 nichts Substantielles aus der Eröffnung herausholen, stand vielleicht bis zum Damentausch leicht schlechter. Im darauffolgenden „Fast“-Endspiel mit beidseitigen Turm und Springer wollte ich mich nicht einengen lassen und brachte meine Königsflügel- und dann später meinem c-Bauern nach vorne. Das war laut Engine auch alles OK. Bis zum 40. Zug stand ich auf keinen Fall schlechter, vielleicht so gar leicht besser. Dann aber schob ich meinem a-Bauern nach vorne, ohne ihn dann nachher zu decken, was mir arge Probleme einbrachte. Das Endspiel war ab da für
    mich völlig verloren. Allerdings spielte mein Gegner mehrfach Ungenauigkeiten und auch echte Fehler, was letztlich zu einem Endspiel mit verdoppelten b-Bauern für Schwarz führte. Das materielle Übergewicht von zwei Bauern war angesichts der Stellung nicht mehr zu gewinnen, auch wenn Schwarz hier noch alles versuchte. Im 85. Zug mündete die Partie in ein hart erkämpftes, doch letztlich gerechtfertigtes Remis in Anbetracht unserer beidseitigen Ungenauigkeiten.

    Damit mussten wir uns gegen eine starke, aber sicher nicht übermächtige Ingolstädter Mannschaft mit 3:5 geschlagen geben. Der Verlust geht angesichts unserer vermeidbaren Aufstellungsproblem leider vollauf in Ordnung! In den nächsten beiden Runden brauchen wir nun mindestens noch einen Sieg und ein Remis, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Den Ersatzspielern möchte ich an dieser Stelle für Ihren beherzten Einsatz danken!

  • Kantersieg in Moosburg


    Gegen die zweite Mannschaft des SC Moosburg kam Gräfelfing zu einem nie gefährdeten 7:1-Erfolg. Den Anfang machte Oliver Edelmann an Brett 7, der nach Gewinn einiger Bauern und der Qualität seine Vorteil konsequent umsetzte. Thomas Sörgel gewann an Brett 4 den isolierten Bauern seines Gegners, doch das Endspiel mit Turm und Springer auf beiden Seiten schien langwierig zu werden, ehe Sörgels Gegner ohne Not den Turm einstellte. Auf Brett 6 hatte Seabstian Zieringer die offenen a-Linie und eine druckvolle Stellung, die sich aber leider nicht weiter verstärken ließ, so dass die Partie remis endete. Dafür gelang es auf Brett 2 Frank Lippert, die Königsstellung zu erstürmen, so dass dessen Gegner aufgab. Gleiches galt auch am Spitzenbrett, wo Oliver Gesing mit den weißen Steinen einen ähnlich durchschlagenden Angriff hatte. Zuvor hatte sich an Brett 5 Yaroslav Yaroshenko einen Bauerngewinn erarbeitet, als es in ein Doppelturmendspiel ging. Yaroslav eroberte einen zweiten Bauern, gab diesen aber zurück, wobei er beide Türme abtauschen konnte und gewann das Bauernendspiel problemlos.
    So kannte Philipp Zametzer an Brett 8 remis geben,obgleich auch er mit einem Bauern mehr leicht besser stand.
    Am längsten lief die Partie an Brett 3, wo Vitalia Khamenya in leichte Zeitnot geriet. Trotz Qualität und Bauer mehr war die Partie eine zähe Angelegenheit, bis Vitalia ihre beiden Türme im Angriff einsetzen konnte und den Gegner am Ende sehenswert matt setzte. (TS)

  • Wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt gegen Moosburg I

    Einen knappen, aber wichtigen 4,5:3,5-Sieg konnte die erste Mannschaft trotz zahlreicher Ausfälle gegen Moosburg 1 einfahren, auch der Gegner trat nicht in Bestbesetzung an.

    Thomas Sörgel gelang es zunächst, seinen Gegner im Zentrum auszumanövrieren. Den Bauernverlust konnte sein Gegner noch vermeiden, doch Sörgels Springer auf e3 führte am Ende zu Figurengewinn und damit zur Aufgabe seines Gegners.
    Am Spitzenbrett hatte Oliver Gesings Gegner leichten Raumvorteil, der aber nicht genügte, um die Remisbreite zu überschreiten, so dass man sich den Punkt teilte.
    Eher ungewöhnlich ist, wenn an Brett 7 ein Spieler mit einer DWZ über 2100 auftaucht. Einem solchen Gegner musste sich Sebastian Zieringer stellen. Sebastian verteidigte sich aber sehr umsichtig, ein wichtiges Remis war der Lohn.
    Am achten Brett drohte der Gegner von Oliver Edelmann, diesen am Königsflügel zu überrennen. Oliver blieb aber nervenstark und startete am Damenflügel den Gegenangriff. Am Ende entschied das Eindringen über die c-Linie, was zum Gewinn etlicher Bauern und dann auch zum Figurengewinn führte. Nachdem Oliver auch die letzten Schwindelchancen umsichtig abgewehrt hatte, führte Gräfelfing 3:1.
    Dann wurde es aber kritisch, weil die schlechten Stellungen von Massimo Longo und Frank Lippert rasch zusammenbrachen.
    Da war es gut, dass die Jugendlichen auf den hinteren Brettern einen Sahnetag erwischt hatten. Yaroslav Yaroshenko konnte an Brett 6 seine aktivere Stellung im Endspiel zum Sieg verwerten.
    Damit schaute alles auf Brett vier, wo Vitalia mit ihrem schlechten Läufer nicht besonders toll stand. Allerdings war die Stellung sehr blockiert, am Ende gelang es Vitalia, den Großbauern gegen Springer zu tauschen. Zwar hätte ihr Gegner danach einen Bauern gewinnen können, doch wäre das Turmendspiel sehr unklar gewesen und hätte auch Vitalia Gewinnchancen geboten.
    Darauf wollte sich ihr Gegner aber nicht einlassen, weshalb man sich auf Remis einigte.

    Am Ende konnte sich der SK Gräfelfing bei seinen starken Jugendlichen auf den hinteren Brettern bedanken, dass ein knapper Sieg heraussprang. (TS)

  • Team I gewinnt in Germering

    Eine klaren 6:2-Sieg konnten wir gegen Germering I einfahren. Jürgen Hofmann hatte bereits nach der Eröffnung eine überlegene Stellung und konnte seinen Vorteil sehr schnell nutzen. An Brett 8 trennte sich Sebastian Zieringer in ausgeglichener Stellung remis von seinem Gegner. Sehr erleichtert war an Brett 6 Thomas Sörgel, dessen Gegner in schwieriger Stellung keinen Gewinnweg fand und entnervt Remis bot, was sofort angenommen wurde.
    Inzwischen konnte Oliver Gesing seinen Materialvorteil in einen vollen Punkt verwandeln, da der Mattangriff seines Gegners nicht durchdran, sondern sogar noch gekontert wurde.
    Den vierten Punkt steuerte Yaroslav Yaroshenko an Brett 7 bei, dessen Opferangriff mit undeckbarem Matt gekrönt wurde.
    Arshak Ovsepyan hatte Spitzenbrett eine vielsprechende Stellung, drang leider nicht durch, konnte aber sicher ein Remis erreichen.
    Desiderius Meier schien gegen seinen Angstgegner aussichtslos ins Hintertreffen zu geraden, schaffte es dann aber doch, das Turmendspiel ins Remis zu retten.
    Schließlich konnte Frank Lippert an Brett 5 nach überstandener Zeitnot entscheidende Bauern und damit auch die Partie gewinnen.
    Nachdem Freilassing in FFB einen Punkt liegen gelassen hatte, haben wir wieder Chancen, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. (TS)
  • Ein perfektes Wochenende für Gräfelfing I und II

    Nachdem Gräfelfing I in der Bezirksliga  nach einem deutlichen 6:2 Erfolg gegen Germering I nur noch einen Mannschaftspunkt hinter Spitzenreiter Freilassing liegt, darf wieder vom Ausstieg i n die Regionalliga gesprochen werden. Beeindruckend war heute, dass in Germering keine Partie verloren ging. Auch die zweite Mannschaft gewann überzeugend im Heimspielt gegen Gilching I mit 6:2. Der heutige Erfolg begann auf den hinteren Brettern 7 und 8 belegt von Oliver Edelmann und Anton Reinl. Beide hatten zwar im Endspiel kaum Materialvorteil, aber dafür die bessere Figuren(-Stellung) und damit das Plus an Spielaktivität, die sie dann gekonnt in einen Sieg ummünzten.  Wenig Später folgte das 3:0 für Gräfelfing von Richard Schneider (2), der nach längerer Schachabstinenz die Figuren wieder gekonnt in die Hand nahm und über ein perfektes  Figurenzusammenspiel seinem Gegner keine Chance ließ. Philipp Zametzer (4) erhöhte sogar auf 4:0, nachdem auch hier die bessere Figurenstellung den Ausschlag gab.  Leider musste wenig später Anselm Hofmann(6) aufgeben, nachdem sein Gegner seine Schwerfiguren auf Reihe 2 brachte und damit ständig  mit „Matt“ drohte. Hofmann musste daher seine Dame opfern und verlor. Dafür machte Martin Hock (3) in der Folge den „Deckel Drauf“, als er mit erheblichem Materialvorteil – gewonnen im Mittelspiel – das Endspiel betrat und sich das auch nicht mehr nehmen ließ. Somit war es für den Gesamtausgang unbedeutend, dass Jürgen Klapper (5) seinen  Qualitätsvorteil (Turm versus Springer) über die Ziellinie verteidigte und damit gewann und am Spitzenbrett Helge Uhlmann im Mitel-/Endspiel  viel Material verlor, dass keine Chance auf ein „Remis“ bestand. (JK)

  • Klarer 6:2-Erfolg in Moosburg

    Mit der Saisonpremiere – erstmals in Bestaufstellung – gelang ein ungefährdeter Erfolg beim Schlusslicht SC Moosburg, die uns ebenfalls in Bestaufstellung erwarteten.

    Es begann zunächst mit einem Remis von Frank Lippert, nachdem in dessen Partie ziemlich zügig alles abgetauscht worden war. Lippert drohte zwar Matt, doch der Gegner konnte dies mit Dauerschach verhindern.

    An Brett drei kam Oliver Gesing sehr bequem aus der Eröffnung und arbeitete sich deutliche Stellungsvorteile heraus, die in Materialgewinn und Sieg mündeten.

    Danach konnte an Brett sieben auch Thomas Sörgel den vollen Punkt einfahren. Ein vermeintlich gewonnener Bauer erwies sich für seinen Gegner als vergiftet, Sörgel gewann mit einigen genauen Zügen zwei Figuren, was bald zur Aufgabe des Gegners führte.

    Ebenfalls offensiv ging an Brett fünf Desiderius Meier zu Werke. Es schien, als konnte er eine Figur gewinnen, leider geriet zum einen sein König in Bedrängnis und zum andern setzte sich unaufhaltbar eine schwarze Bauernwalze in Bewegung, die zum Sieg des Moosburgers führte.

    Glücklicherweise behielt Yaroslav Yaroshenko an Brett 8 die Nerven. Mit den schwarzen Steinen ergriff er früh die Initiative und platzierte seinen Springer wirkungsvoll auf g4. Nach einem geschickten Bauernvorstoß am Damenflügel konnte er am Ende mit seiner Dame ein tödliches Schach geben, dass den Gegner zur Aufgabe zwang, da er nur noch die Wahl zwischen Matt und Damenverlust hatte.

    Sehr überzeugend führte dagegen Arshak Ovsepyan seinen Angriff zu Ende, indem er die gegnerische Königsstellung stürmte, ohne nennenswertes Gegenspiel zuzulassen. Am Ende war Matt unvermeidbar und damit auch der Kampf gewonnen.

    Um einen weiteren Punkt erhöhte Nikolai von Schlippe an Brett 4 das Ergebnis, nachdem er dem lästigen weißen Springer die Zähne gezogen hatte. Seine Türme stürmten die siebte Reihe, was entscheidende Bauern kostete.

    Da war es zu verschmerzen, dass Jürgen Hofmann seine Gewinnstellung durch schwache Endspielführung zum Remis verdarb. (TS)

  • 1. Mannschaft (11.11.2018): Klarer Erfolg gegen Traunstein

    Fast in Bestbesetzung gelang gegen die SG Traunstein/Traunreut die Wiedergutmachung nach der bösen Auftaktpleite in Neuburg.

    Es begann mit einem unspektakulären Remis an Brett 6 zwischen Thomas Sörgel und Josef Glück. Dafür setzte Arshak Ovsepyan am Spitzenbrett gegen Michael Sandner den ersten Paukenschlag, als dieser ein Räumungsopfer übersah, dass Arshak einen unabwendbaren Mattangriff ermöglichte. Leider verlor Yaroslav Yaroshenko an Brett sieben einen wichtigen Bauern, was am Ende dem Gegner ein verbundenes Bauernpaar im Zentrum ermöglichte, das sich als entscheidend erwies.

    Besser machte es an Brett 8 Vitalia Khamenya, die in ihrem ersten Kampf in der ersten Mannschaft die gewonnene Qualität gegen Johann Wohner geduldig ausspielte und ihren Freibauern zielsicher zur Dame laufen ließ.

    Inzwischen hatte auch Oliver Gesings Königsangriff an Kraft gewonnen, als Oliver an Brett zwei schließlich die Figur gewann, gab sein Gegner auf.

    Eine wilde Partie entbrannte an Brett drei, wo Jürgen Hofmann leichte Vorteile hatte, die Johann Sebastian Ott aber egalisieren konnte, so dass man sich auf Remis einigte.

    Auch Frank Lippert gab in deutlich besserer Stellung remis, da ihm seine Bedenkzeit knapp erschien.

    An Brett vier versuchte Desiderius Meier zwar alles, um den vollen Punkt zu holen, doch die knappe Bedenkzeit und ein gewisses Gegenspiel seines Gegner führten dann doch auch hier zur Punkteteilung.

    Nach dem 5:3-Erfolg steht die Mannschaft im Mittelfeld, der nächste Kampf ist am 25.11.2018 in Moosburg. (TS)