2. Mannschaft

Spielberichte und Ergebnisse unserer 2. Mannschaft in der Bezirksliga des Schachkreises Zugspitze.

  • Team II im Heimspiel gegen Ammersee mit einer Punkteteilung

    Mit einem 4:4 in der 8. Runde der Zugspitzliga am 22.03.2026 gegen den Tabellenzweiten vom Ammersee konnte Gräfelfing II zufrieden sein, obwohl die Gäste mit einem Mann weniger an den Start gegangen sind und damit Martin Hock (Brett 4) kampflos gewann.

    Nach knapp einer Stunde folgte eine bittere Niederlage des U10 Nachwuchsspielers Elias Zhu,
    der trotz besserer Stellung eine Mattkombination seines Gegners übersah. Es folgten dann mehr
    oder weniger lustlose Remispartien an Brett 2 und 3, so dass es Punkt 12.00 Uhr 2:2 stand.

    Eine Stunde später konnte Thomas Sörgel am Spitzenbrett in einer turbulenten Partie mit wechselseitigen Königsangriffen soweit die Figuren abtauschen, dass keine Mattgefahr mehr Bestand und dann aufgrund des geringen Restmaterials sein wertungsstärkerer Gegner das Remis anzunehmen bereit war. Jürgen Klapper (7) stand zwar im Mittelspiel passiv aber stabil. Da sein Gegner im weiteren Verlauf keine Angriffsflächen mehr anbot, war der Remishafen folgerichtig. So stand es gegen 13.00 Uhr 3:3 und die Partien an Brett 5 und 6 mussten die Endscheidung bringen.

    Vladmir Yaroshenko hatte zu diesem Zeitpunkt im Leichtfiguren Endspiel zwar einen Bauern mehr, spielte aber dann viel zu optimistisch, so dass er leichtfertig 2 Bauern wieder verlor und jetzt um ein Remis kämpfen musste. Das gelang leider nicht, da der Mehrbauer seines Gegners auch ein Freibauer war und somit das Rennen machte.

    Just zu diesem Zeitpunkt begann das Drama am Nebentisch bei Dennis Vitkovski. Der Gräfelfinger hatte im Mittelspiel zweimal Glück, in dem sein Gegner ein gewinnbringendes Qualitätsopfer nicht sah und einen Königsangriff nicht konsequent zu Ende spielte. Stattdessen eroberte sich Dennis einen Freibauern, den er konsequent nach vorne schob, aber kurz vor der Umwandlung in eine Dame einen Konter seines Gegners nicht sah, der – richtig weitergespielt – ihn Matt hätte setzen können. Stattdessen übersah sein Gegner ein Abzugsschach, wonach sich das Blatt wieder zu Gunsten von Gräfelfing wendete und nun tatsächlich Gräfelfing zum 4:4 Endstand ausgleichen konnte. (JK)

  • Team II im Heimspiel gegen Holzkirchen mit einer Punkteteilung

    Team II im Heimspiel Mit einem 4:4 gegen einen Abstiegskonkurrenten konnte Gräfelfing II nicht zufrieden sein, denn das wärtungsschwächere Holzkirchen war zudem ohne ihr Spitzenbrett angetreten.

    Als an Brett 6 Dennis Vitkovski zunächst einen Bauern und wenig später die komplette Partie gewann und die Mannschaftskammeraden an Brett 5 und 8 deutlich besser standen, schien der Mannschaftskampf schon so gut wie gewonnen. Doch eben diese Bretter konnten den Vorteil nicht nutzen, überdehnten stattdessen Ihre Stellungen bzw. liefen in den Gegenangriff und verloren am Ende noch Ihre Partien.

    Es folgte an Brett 3 eine Punkteteilung bei Thomas Sörgel. Hier konnte Gräfelfing II zufrieden sein, denn die Partie hätte an einigen Eckpunkten auch in die andere Richtung kippen können.

    Jürgen Klapper (7) probierte alles, um eine remislastige Partie doch noch zu gewinnen – sogar mit der Gefahr diese zu verlieren. Am Ende hatte er zwar einen Mehrbauern, aber die ungleichfarbigen Läufer ließen nach fast 60 Zügen nichts mehr zu.

    Als an Brett 2 Jasper Timm die Remisvariante nicht erkannte, beendete ein gegnerischer Königsangriff seine Partie und so lag alles in den Händen unseres Altmeisters Matin Hock, noch mit einer Gewinnpartie einen Mannschaftspunkt zu retten und er schaffte es. Denn in einer turbulenten Partie behielt er den besseren Überblick und rechnete die Züge seines Freibauern korrekt zum Sieg (JK)

  • Team II: unglücklicher Verlust in Bad Tölz

    Obwohl das ersatzgeschwächte Team II realtiv schnell in Rückstand geraten ist, war der weitere Verlauf für Gräfelfing II günstig, denn Vladimir Yaroshenko (Brett 4) konnte mit einem sehenswerten Angriff gewinnen und Martin Hock (3) gegen einen wertungsstärkeren Spieler ein sehr gutes Remis einfahren, zumal Jürgen Klapper (7) sehr gut und Dennis Vitkowski(5) mit Qualitätsvorteil auf Gewinn stand.

    Es folgten weitere gute Nachrichten, denn Sebastian Zieringer (2) konnte eine eher nachteilige Stellung in den Remishafen zwingen und Nachwuchsspieler Vitus Kinateder (8) ein perfektes Endspiel auf das Brett zaubern und gewinnen. Dann wendete sich aber das Blatt, denn Dennis Vitowski stelle eine Figur ein und gab dann sofort auf und Jürgen Klapper leistete sich 2 ungenaue Züge, wodurch die Partie völlig kippte und am Ende viel Material verlor und somit aufgeben musste.
    Thomas Sörgel am Spitzenbrett erkannte die Gesamtsituation und musste somit gewinnen, damit Gräfelfing II zumindest einen Punkt erhalten würde. Daher spielte er auf Risiko und hatte dabei kein Glück und verlor auch. (JK)

  • Team II: erste Saisonniederlage gegen Windlach I

    Unser Team II aus Gräfelfing konnte seine Siegesserie in der Zugspitzliga nicht fortsetzen und
    kassierte am 3. Spieltag im Heimspiel gegen Windach I seine erste Saisonniederlage.

    Der Spieltag begann für Gräfelfing II wenig hoffnungsvoll, da nach gut 2 Stunden die Partien an Brett 1 und 2 für Gräfelfing verloren gingen. Marvin Kühn (2) konnte einen gelungenen Königsangriff nicht bis zum Ende durchziehen. So konnte sich sein Gegner mit Materialvorteil stabilisieren und im Gegenangriff punkten.

    Thomas Sörgel am Spitzenbrett geriet bei der „Französischen Verteidigung“ in einen Stellungsnachteil mit nachteiliger Leichtfigur. Als in Folge für ihn das noch einen Bauern kostete, war die Partie letztlich verloren.

    Als dann auch noch Martin Hock (5) eine „gedrückte Stellung“ mit nachteiliger Figurenkonstellation nicht halten konnte und leicht vorteilhafte Stellungen bei Vladimir Yaroshenko (6) – immerhin wurde hier bis zum letzten Stein gespielt ! – und Dennis Vitkowski (7) nicht zum vollen Punkt , sondern nur zur Punkteteilung reichten, war der Mannschaftskampf schon gegen Team II entschieden, da auch Jürgen Klapper (8) auf Verlust stand. Ein überraschender Zug im Endspiel bei Minusbauer und schlechterer Stellung in Verbindung mit einem „frechen Remisangebot“ rettete Klapper den halben Punkt.

    Es folgte dann das Drama am Brett 4 bei Nachwuchsspieler Mikhail Barsov, der mit Vorteilen trotz ungleichfarbiger Läufer in das Endspiel wechselte. Doch soweit kam es nicht, denn er vergaß die Schachuhr zu drücken und verlor damit auf Zeit.

    Somit war es für den Gesamtausgang eher nachrangig, dass Sebastian Zieringer (3) eine fast perfekte Partie spielte und im Mittelspiel die Qualität gewann (Turm für Springer). Richtung Endspiel gab er diese wieder für 2 Bauern und gewann über eine Kombination noch einen weiteren Bauern. Seinem Gegner blieb dann nur noch die Aufgabe. Trotz Niederlage ist Gräfelfing II auf Platz 5 und 5 Punkte vor einem Abstiegsplatz. (JK)

  • Knapper Sieg in Weilheim

    Einen mühevollen 4,5:3,5-Sieg konnte die zweite Mannschaft gegen Weilheim II einfahren.

    Dabei begann der Kampf nicht besonders angenehm. Dennis Vitkovski sah sich am Damenflügel plötzlichen Druck ausgesetzt und eine taktische Kombination seiner Gegnerin kostete ihn Figur und Partie. Immerhin konnte Oliver Edelmann postwendend ausgleichen. Sein junger Gegner bereitete zwar einen Doppelturmangriff auf der h-Linie vor, aber wie vor zwei Wochen konnte Oliver diesen abwehren, so dass am Ende das zuvor gewonnene Material entschied.

    Leider spielte Thomas Sörgel am Spitzenbrett zu unentschlossen, zudem kam die Entwicklung des Königsflügel nicht voran, so dass der Angriff des Gegners entschied. Sehr druckvoll agierte dagegen an Brett drei Sebastian Zieringer, der nach Qualitätsgewinn seinen alleinstehenden Springer halten konnte und nach Abtausch der Schwerfiguren wieder ausglich. Leider ging Weilheim erneut in Führung, da Marvin an Brett zwei räumlich in Nachteil geriet und ein Freibauer des Gegners in der c-Linie den Läufer kostete. Dafür war auf unseren Altmeister Martin Hock Verlass.

    Obgleich der Gegner die Leichtfiguren abtauschen konnte, inszenierte Martin mit den Schwerfiguren einen gekonnten Schlussangriff. Jürgen Klapper gelang durch druckvolles Spiel am Damenflügel erstmals die Führung, als er mit Dame und Springer in die Stellung eindrang und mehrere Bauern gewann. Vladimir Yaroshenko stand mit seinem Springer gegen den schlechten Läufer zwar leicht besser, jedoch konnte der Gegner genügend Material abtauschen, jedoch reichte sein Remis zum Mannschaftserfolg. (TS)

  • Gelungener Auftakt der zweiten Mannschaft

    Einen hart erkämpften Sieg konnte die zweite Mannschaft gegen den TV Tegernsee II zum Auftakt in der Zugspitzliga verbuchen.

    Den Auftakt machte Dennis Vitkovski, der seinem jungen Gegner stetig Material abnahm und diesen Vorteil zum Sieg nutzte. Leider wurde Vladimir Yaroshenko von einem ebenfalls sehr erfahrenen Spieler positionell ausgespielt, so dass es wieder 1:1 stand.

    Oliver Edelmann brachte uns erneut in Führung, nachdem er einen Königsangriff abwehren konnte und in positionell besserer Stellung verblieb, was sich sein Gegner aber nicht mehr zeigen lassen wollte. An den hinterer Brettern standen Pavel Gubanov und Alexey Barsov nicht gerade überragend. Dennoch kamen beide mit einem Remis davon, auch, weil Pavels Gegner die hohe Zeitnot fürchtete.

    An Brett zwei hatte Marvin einen Bauern geopfert, was seinem Läuferpaar sehr viel Gegenspiel versprach. Leider konnte er den Vorteilswert der Engine nicht umsetzen, konnte aber zumindest in ein Endspiel mit ungleichen Läufern abtauschen und so das Remis retten.

    Von Martin Hock war man bislang nur das Zittern um seine Stellungen gewöhnt, diesmal musste man um sein rechtzeitiges Eintreffen bangen, ehe er um 10.50 Uhr noch rechtzeitig im Spiellokal eintraf. Trotz dieser dramatischen Zeitvorgabe und zusätzlicher Raucherpause nach dem 41. Zug lieferte er eine sehr gute und ebenso sehenswerte Partie, die den Gräfelfinger Erfolg mit einem überlegenen Turmendspiel sicherte.

    Am längsten hatte Thomas Sörgel am Spitzenbrett nach einem überflüssigen Bauernverlust zu kämpfen. Er opferte schließlich einen zweiten Bauern, um seinen bislang passiven Läufer ins Spiel zu bringen. Dieser brauchte genug Gegenspiel, um die Partie dank der ungleichen Läufer sehenswert zu retten. (TS)

  • Team II: Platz 1 durch Sieg gegen Gröbenzell

    Am Sonntag, den sechsten April, empfingen wir Gröbenzell. Bei diesem Aufeinandertreffe entschied sich wer von Gräfelfing oder Gröbenzell Platz eins der Kreisligasaison 24/25 belegt. Aufgestiegen war die Mannschaft ja bereits durch einen Sieg gegen Miesbach.

    Es spielten Marvin Kühn, Martin Hock, Jürgen Klapper, Wladimir Yaroshenko, Martin Trinh und Dennis Vitkovski.

    Marvin Kühn verteidigte sich mit Caro-Kann. Nach Entwicklung beider Seiten verlagerte sich der
    Kampf bei strategischem Positionieren ins frühe Endspiel. Hier hatte Marvin eine mehrzügige Taktik, bei der er einen Bauern gewinnen konnte. Diese kam erst in der Analyse zum Vorschein.
    Er konnte in der Folge die Wirkung seiner Figuren verstärken.

    An Brett zwei spielte Martin Hock mit weiß. Das ruhige Spiel ergab ein kompliziertes Mittelspiel.
    Martins Bauern waren einzeln auf Damen- und Königsflügel verteilt und die des Gegners verbunden.
    Dieser Schwäche begegnete Martin mit taktischen Drohungen.

    Jürgen Klapper an Brett 3 konnte zwar mit den schwarzen Steinen nach der Eröffnung Ausgleich erreichen, öffnete aber zu früh das Zentrum, da er eine nachfolgende Kombination falsch einschätzte. Die Folge war eine strukturelle Schwächung am Damenflügel gegen das Läuferpaar, was am Ende
    2 Bauern und somit die Partie kostete.

    Vladimir zog am benachbarten Brett die weißen Steine. Leider fehlt hier die Partie.

    An Brett fünf wählte Martin Trinh die Caro-Kann-Verteidigung. Sein Gegner setzte aktiv in
    der Vorstoßvariante fort und baute Druck am Damenflügel auf.

    Dennis gelangte in über Zugumstellung in eine klassische Stellung der Benonieröffnung und
    konnte über ein vorteilhaftes Turmendspiel den ersten Punkt holen (1:0).

    Kurz aufeinanderfolgend gab es die Niederlagen von Vladimir und Jürgen, sowie die Siege von Marvin und Martin Trinh (3 : 2).

    Bei Martin Hock entschied die knappe Zeit (3 : 3).

    Das war eine überragende Leistung von Gräfelfing gegen den Favoriten Gröbenzell. Nächste Saison in der Zugspitzliga wird deutlich anspruchsvoller sein. (AR)

  • Team II: Aufstieg sicher durch Sieg gegen Miesbach

    Am Sonntag, den 23. März fand das Auswärtsspiel gegen Miesbach statt. Die Aufstellung bestand
    aus den Stammspielern Marvin Kühn, Martin Hock, Jürgen Klapper, Philipp Zametzer und mir. Verstärkung hatten wir mit Jasper Timm.

    Jasper – an Brett eins mit weiß – wählte die Englische Eröffnung. In der Folge tauschten sich die
    meisten Figuren ab. Er gelangte in ein Läufer Turm gegen Läufer Turm Endspiel mit einem weit vorgerückten Freibauern auf der a Linie. Marvin spielte an Brett zwei mit Schwarz. Hier fehlen leider die Details.

    Martin Hock baute sich an Brett drei mit weiß ruhig auf. Diese Partie kennzeichnete sich durch
    strategisches Manövrieren. Das Mittelspiel mündete in ein Läufer gegen Springer Endspiel mit verteilten Bauern am Königsflügel.

    An Brett vier ergab sich bei Jürgen Klapper die französische Vorstoßvariante über die
    Alapineröffnung. Der weitere Partieverlauf kennzeichnete sich durch Spannung mit Bauernhebeln
    gegen die Zentrumsstruktur.

    Philipp an Brett 5 mit Weiß erlaubte seinem Gegner in der Englischen Eröffung den thematischen Vorstoß f5-f4 gegen das weiße Bauerndreieck e3,f2,g3. Statt mit d4 im Zentrum zu kontern, öffnete er die g-Linie um Gegenspiel gegen den scharzen König zu bekommen. Dies ergab eine zweischneidige, unklare Stellung mit weißen und schwarzen Königsschwächen. Schwarz war hier positionell etwas im Vorteil.

    Nach beiderseitigen Ungenauigkeiten aber ohne entscheidende Fehler, konnte Schwarz mit der Dame einen Bauern auf a3 erobern. Als Kompensation drang Philipp mit seinem Turm auf f7 ein. In nun ausgeglichener Stellung kehrte die schwarze Dame von a3 zur Verteidigung ins scheinbar sichere
    Zentrum nach d6 zurück (das kaltblütige Kg8 mit Angriff auf den Turm hätte die schwarze Stellung gehalten). Nun konnte Philipp mit zwei folgenden Springerangriffen auf die Dame seinen Springer von g3 auf g5 stark verbessern und den Turm auf f7 decken. Zwei Züge später kam die weiße Dame nach f6 und das Matt auf g7 war – zum sicher etwas glücklichen Sieg- nicht mehr zu verhindern (1 : 0).

    Bei mir an Brett sechs löste mein Gegner die d4-c5 Spannung über das weniger gebräuchliche dxc5. Nach Wiedergewinnung des Bauern änderte sich die Zentrumsbauernstruktur bis zu einer Sveschnikovstruktur mit d6 und e5. Im Folgenden Spielverlauf tauschten sich die meisten Figuren ab. Ich gelangte in ein vorteilhaftes Läufer gegen Springer Endspiel. Währenddessen gab es weitere Punkte bei Marvin und Jürgen (3:0).

    Jasper konnte eine Zeit lang den Freibauern taktisch verteidigen. Schließlich entschied jedoch die besser Position des gegnerischen Königs und sein Freibauer wurde entschärft (3 1/2 : 1/2).

    Martin kämpfe für die Verstärkung seines Vorteils und konnte diesen ausbauen (4 1/2 : 1/2). Mit Zeitnot war ich einer taktischen Position gegenübergestellt. Ich entschied mich für den Abtausch ins Bauernendspiel mit aktiverem König, doch fand in diesem nicht die gewinnbringende Fortsetzung. Über Umwandlung beider Seiten ergab sich ein Dame gegen Dame Endspiel mit Initiative auf meiner Seite. Mein Gegner wehrte die taktischen Drohungen ab und die Partie verlief ins Remis (5:1).

    Mit der guten Mannschaftsleistung war uns somit schon ein Aufstieg in die Zugspitzliga sicher. (AR)

  • Team II: knapper Sieg gegen Germering

    Am Sonntag, den zweiten Februar, empfing die zweite Mannschaft im Heimkampf Germering II.
    Diesmal fehlten uns die Spieler Philipp Zametzer, Marvin Kühn und Vladislav Barsov. Einen
    adäquaten Ersatz bildeten Sebastian Zieringer, Tobias Jordan und Martin Trinh.

    Am ersten Brett spielte Sebastian Zieringer mit Schwarz. Hier ergab sich die Caro-Kann-Hauptvariante. Obwohl die Könige entgegengesetzt rochierten, konzentrierte sich die Aktivität der Figuren auf das Zentrum. Im weiteren Verlauf tauschten sich einige Figuren ab und Sebastian gelangte in ein Turmendspiel mit noch allen Türmen auf dem Brett.

    Tobias Jordan – an Brett Zwei mit Weiß – baute sich in der Pirc-Eröffnung mit einem großen Zentrum – d4, e4 und f4 – auf. In der Folge setzte sein Gegner mit e5 dagegen, die Position öffnete sich etwas und das taktische Element rückte mehr in den Vordergrund.

    Am benachbarten Brett baute sich Martin Hock – mit Schwarz – in der Englischen Eröffnung symmetrisch auf. Sein Gegner wurde am Königsflügel aktiv und Martin am Damenflügel. Die Stellung war taktisch geladen und das ursprüngliche positionelle Manövrieren trat jetzt in den Hintergrund.

    Bei Jürgen Klapper an Brett Vier mit Weiß ergab sich eine Abtauschvariante der Slavischen Verteidigung. Ihm gelang es, das Zentrum weiter zu stärken und die meisten Figuren tauschten sich in der Folge ab.

    Bei mir an Brett Fünf mit Schwarz wählte mein Gegner gegen die Najdorf-Variante in der Sizilianischen Verteidigung einen klassischen Aufbau mit Le2, Le3 und f4. Mir gelang es, das Läufer-Paar zu behalten und meine Türme auf der e-Linie zu verdoppeln. In dieser Position mit leichter Initiative von mir, beging ich eine Ungenauigkeit und musst die Dame für Springer und Turm tauschen, um größeren Materialverlust zu vermeiden.

    Martin Trinh – am letzten Brett mit Weiß entschied sich für die Vorstoß Variante in der Französischen Eröffnung. Ihm gelang es, den schwarzfeldrigen Läufer gegen einen seiner Springer zu tauschen und über einen weiteren Springerabtausch auf f5 die Bauerstruktur am Königflügel zu schwächen. Mit e6 und Lxh6 setzte er einen Königsangriff in Gang.

    Währenddessen einigen sich Jürgen und sein Gegner in einem ziemlich ruhigen Turm-, Turm- plus Springer- Endspiel auf ein Remis(½ : ½).

    Am letzten Brett gelangt Martins aussichtsreicher Königsangriff leider in Stocken. Über ein Dauerschach verlief die Partie ins Remis (1 : 1).

    Mir ermöglicht ein Doppelangriff das Gewinnen einer Qualität plus Bauern. Das Eindringen meiner Türmen mit der Unterstützung meines weißfeldrigen Läufers engte die restlichen weißen Figuren zunehmend ein (2:1).

    Zu diesem Zeitpunkt sahen Brett zwei und drei ziemlich ausgeglichen aus.
    Allerdings war Sebastian a Brett 1 mit einem komplizierten Turmendspiel mit einem Bauern weniger konfrontiert.

    Nachdem die taktischen Finessen abgewehrt wurden, einigten sich die Spieler a Brett Drei in einem Läufer-Läufer gegen Läufer-Springer-Endspiel auf ein Remis (2½ : 1½).

    Bei Tobias – a Brett Zwei – neigte sich das Spiel Richtung Endspiel zu. Dennoch mussten beide ihren König vor Exposition schützen, da noch jeweils die Damen und zwei Leichtfiguren auf dem Brett sind.

    Sebastian gelang es die übrigen Bauern so abzutauschen, so dass nur noch ein Mehrbauer auf der a-Linie übrig blieb. Mit der faszinierenden Ressource Tb7+ (weiß: Th1, Kb6, a6 und schwarz: Tf7, Kb8) war hier der halbe Punkt für mindestens Unentschieden erreicht (3 : 2).

    Mit dieser Nachricht ging Tobias seine Position ruhig an, woraufhin er sich mit dem Gegner kurz darauf au ein Remis einigen (3½ : 2½).

    Dieser Mannschaftskampf war sehr knapp. Nach einer spielfreien nächsten Runde geht es gegen Miesbach weiter. (AR)

  • Team II: überzeugend gegen Geretsried

    Heute, am zwölften Januar trat die zweite Mannschaft auswärts gegen Geretsried an. Marin Kühn hatte sich kurzfristig bereiterklärt anstelle von Martin Hock mitzuspielen. Somit mussten wir zumindest nicht in Unterzahl spielen.

    Am ersten Brett spielte Jasper Timm mit Weiß. Er gelangt über die Französische Eröffnung in eine Stellung mit Spiel gegen einen Zentrumsisolani auf d5.

    Marvin Kühn – an Brett Zwei mit Schwarz – wählte gegen das frühe Lb5 in der Sizilianischen Eröffnung einen Aufbau mit Sd7 und a6. Im weiteren Verlauf entstand für Weiß eine Bauernmajorität am Damenflügel und für Marvin – mit den schwarzen Steinen – eine Majorität am Königsflügel.

    Am benachbarten Brett baute sich Vladislav Barsov – als Anziehender – mit den Grundzügen der Englischen Eröffnung auf. Daraufhin öffnet sich die Stellung, die Damen tauschen sich ab und es entstand ein taktisch geprägtes Mittelspiel.

    Bei Jürgen Klapper an Brett Vier mit Schwarz verlief die Eröffnung ziemlich ruhig. Er entscheidet sich für die Pirc-Verteidigung, wonach sein Gegner das Zentrum besetzt und sich klassisch entwickelt.

    Philipp Zametzer – an Brett Fünf mit Schwarz – war auch mit einer geschlossenen Position konfrontiert. Kennzeichnend für die Partie waren die verkeilten Zentrumsbauern: Auf den Feldern d4 und e5 Philipp mit Weiß und d5 von Schwarz. Seinem Gegner gelang es die Figuren auf seine Königstellung zu richten – darunter ein gegnerischer Springer auf e4.

    Bei mir am letzten Brett mit Schwarz stellte sich ein Vorsprung in der Eröffnung ein. Das Wolgagambit begegnet mein Gegner abgelehnt mit b3 und e3. Worauf ich nach Bauerntauschen auf e6 und c4 ein starkes Zentrum mit e6, d5 und c4 errichten konnte. Schließlich erlangte ich Materialvorteil auf dem Damenflügel und bewegte das Zentrum Richtung Umwandlungsfelder
    weiter. Das Ergebnis der einzelnen Partien war bis dahin noch nicht abzusehen.

    Jasper entscheidet sich in dem strategisch geprägtem Spiel für eine taktische Wendung und opfert seinen schwarzfeldrigen Läufer auf h6 für zwei Bauern und Königsangriff. Dieser gerät ins Stocken und Jasper musste nun sehr genau spielen.

    An Brett drei hatte Vladislav seinem Gegner eine Möglichkeit gegeben in Materialvorteil zu glangen. Diese bleibt jedoch ungenutzt und Vladislav kam selbst materiell in Vorteil. Bei Jürgen stand das erste Ergebnis fest. In einer relativ ausgeglichenen Mittelspielstellung mit abgetauschten Damen und symmetrischer Bauernverteilung einigten sich die Spieler auf ein Remis (½ : ½).

    An Brett Zwei erlangte Marvin Materialvorteil am Königsflügel und schob seine Bauern in einem Leichtfiguren- plus Turm-Endspiel kontrolliert nach vorne. Philipp war an Brett Fünf einem ziemlich gefährlichem Königsangriff ausgesetzt. Ihm gelingt es diesen abzuschwächen und musste sich nun in einer Türme + Leichtfiguren-Position mit einer Figur mehr (vier Figuren gegen drei Figuren)
    aber exponierter Königsstellung behaupten.

    Bei Jasper war kein eindeutiger Gewinnweg erkennbar. Daher gibt Jasper Dauerschach und seine Partie verlief ins Remis (1:1). Bei den anderen Brettern sieht es auf Gräfelfinger Seite besser aus. Mit dem jeweiligen Materialvorteil kommen Vladislav, Marvin, Philipp und ich in der Folge so voran, dass der Mannschaftskampf (5:1) für uns ausgeht. Mit diesem Ergebnis baut Gräfelfing II die Tabellenführung weiter aus.(AR).