Turnierberichte

Berichte von Einzel- und Vereinsturnieren des SK Gräfelfing.

  • Bericht KEM 2025 in Hohenpeißenberg und Bad Tölz

    Ein neues Jahr 2025, eine neue KEM! Ein Novum war diesmal, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Schachkreises Zugspitze die Kreiseinzelmeisterschaft an zwei unterschiedlichen Standorten stattfand. Die Jugend spielte im „Jugendcafé“ Bad Tölz und die Meisterklassen im „Haus der Vereine“ in Hohenpeißenberg.

    Gleich sechzehn Gräfelfinger Schachspieler nahmen an der diesjährigen KEM teil, 5 Erwachsene in Hohenpeißenberg und 11 Jugendspieler in Bad Tölz. In der gemeinsamen U8 / U10-Klasse nahmen aus Gräfelfing Peter Buchner und Sebastian Stepanov teil. Während Sebastian alle 9 Runden durchspielen konnte, stieß Peter erst bei Runde 4 dazu. Trotz seines verspäteten Einsteigens holte Peter Platz 10 mit 5 / 6 Punkten. Auf Tabellenplatz 6 mit 5,5 / 9 Punkten fand sich am Ende Sebastian. Doch beide hatten im Allgemeinen kaum Chancen den Titel Simon Roscher (SK Germering) streitig zu machen, der die Klasse mit 8 aus 9 abschloss.

    Auch unsere beiden Teilnehmer in der U12 sollten nicht unerwähnt bleiben, da vor allem Luka Dejako den dritten(!) Tabellenplatz und somit die erste Treppchen-Position eines Gräfelfingers einnahm. Auch das Duell gegen seinen Mannschaftskollegen Kerim in Runde 8 sollte nicht unerwähnt bleiben. In diesem hatte der am Ende siebtplatzierte zwar Chancen, konnte diese jedoch nicht umsetzen, weshalb das Direkte Duell verdient an Luka ging. Einen halben Punkt vor Luka lag der diesjährige Sieger von den SF Bad Tölz, Hassan Mansour.

    In der U14 nahmen drei Gräfelfinger teil: Vladimir Yaroshenko, Maximilian Weinstein und Vladislav Barsov waren die Gräfelfinger Gesandten. Bereits am ersten Tag wurde eine Vorentscheidung gefällt, da Vladislav Barsov leider die zweite Runde verpassen musste. Er kämpfte sich jedoch zurück in die Spitzengruppe, musste sich jedoch Vladimir geschlagen geben. Damit schien der Titelkampf entschieden. Die Chance auf die Meisterschaft ließ sich Vladimir nicht nehmen, dementsprechend ging der erste Sieg in der U14 nach 11 Jahren wieder einmal nach Gräfelfing. Ergebnisse: Vladimir (6,5/7), Vladislav (4,5/6) und Maximilian (3,5/7). Herzlichen Glückwunsch!

    Ebenfalls vier Gräfelfinger Teilnehmer fanden sich in der kombinierten U16 / U18 Klasse ein: Max Wengenroth, Philipp Hilpert, Pavel Gubanov und Martin Min Duc Thrin. Bester Gräfelfinger wurde Martin, der sich mit 4,5/7 Punkten nicht nur Platz 5 in der Gesamttabelle sichern konnte, er wurde auch Vizemeister in der U18 Wertung! Pavel hingegen kam nicht so richtig in die Spur, konnte sich jedoch mit Platz 8, und 4/7 Punkten, eine gute Platzierung erspielen. Philipp erreichte mit 2/7 Punkten einen 18. Platz. Max (0,5/3) musste schon nach dem ersten Tag aufgeben.

    Nun fahren wir gedanklich weiter mit der B472 nach Hohenpeißenberg, wo in der M2 gleich 2 Gräfelfinger mitgespielten. Während Rene Pieper sich mit 3 / 7 Punkten begnügen musste, gelang Falk Hilpert ein Überraschungserfolg. Denn diesem gelang mit 4,5 / 7 Punkten nicht nur die erneute Qualifikation für die M2, er ließ auch kaum Federn und erspielte sich damit einen guten Rang 6!

    Thomas‘ erklärtes Ziel in der M1 war es, weiterhin die Berechtigung für die M1 nächstes Jahr zu erhalten, was er am Ende mehr als übererfüllte! Unter anderem gelang ihm das Kunststück via eines Turmendspiels, in dem Thomas seine Endspielqualitäten erneut aufzeigte..

    Für Frank Lippert war diese KEM eine ganz besondere. Denn nach einem Sieg im letzten Jahr wäre ein erneuter Sieg und der dementsprechende Doppelerfolg eine große Hürde, aber auch Erfolg gewesen. Doch es lief nicht richtig für Frank: mehrfach zeigte er Verwertungsschwächen in guter Stellung und musste sich in anderen Partien mit seinem Endspiel aus schlechten Mittelspielen retten. Dadurch verabschiedete er sich früh aus dem Titelrennen, da er die ersten 5(!) Runden remisierte und erst gegen Christian Bayer der erlösende Sieg kam. Frank verlor auch Partie sieben nicht und blieb als einer von drei Gräfelfingern die gesamte KEM über ungeschlagen. Die anderen waren Vladimir Yaroshenko und Martin Minh Duc Thrin. Am Ende reichte es noch zu Platz 1 in der Seniorenwertung.

    Jasper Timm war der dritte Teilnehmer der M1, der aus Gräfelfing kam und zugleich der erfolgreichste. Ihm gelang mit 4,5 aus 7 Punkten das beste Ergebnis eines Gräfelfingers, wobei er im direkten Duell Frank einen halben Punkt abrang. Sein kämpferisches Auftreten führte zu einem dritten Platz in der M1, herzlichen Glückwunsch!   Einen überlegenen und ungefährdeten Sieg in der M1 fuhr Tim Hashagen vom TuS Fürstenfeldbruck ein, der mit 5,5 / 7 Punkten wohlverdient Kreismeister 2025 wurde. (RP).

  • 37. Garchinger Faschingsblitz

    Zum 37. jährte sich heuer das traditionelle Garchinger Faschingsblitz, das gleichzeitig als (offene) Münchner Mannschaftsblitzmeisterschaft zählt. Wir waren diesmal mit 5 Spielern dort: Arshak, Daniel, Frank, Thomas und Yaro. 25 Mannschaften hatten sich angemeldet, was gemessen an der „Nach-Corona“ Zeit ein recht beachtlichtes Feld darstellt. Mit 30:18 Brettpunkten und 58 Brettpunkten blieben wir im Rahmen der (DWZ)-Erwartung und belegten den 8.-10. Platz. Beste Spieler waren Arshak (13 Pt. ) gefolgt von Frank mit 11,5 Daniel und Thomas mit 11 Pt. und Yaro mit 10 Punkten. Eine recht ausgeglichene Mannschaftsleistung also, wobei jeder von uns auch mal Punkte gegen weitaus stärkere Gegner erzielen konnte.

  • Bericht von der KEM 2024 in Eichenau

    131 Teilnehmer hatten sich heuer für die Kreiseinzelmeisterschaft 2024 in Eichenau gemeldet, eine Zahl fast auf Vor-Corona-Niveau. Der SKG-Gräfelfing war mit 14 Spielern in verschiedenen Altersgruppen dabei, nur übertroffen vom SK Germering mit 21 Teilnehmern. Geleitet wurde das Turnier wie in den vergangenen Jahren auch schon von Dr. Klaus Grießbach.

    Die Bilanz nach 7 Runden (bzw. 9 Runden bei U8-12) kann sich für uns sehen lassen, wir konnten einige schöne Erfolge in verschiedenen Alters- und Turnierklassen verbuchen.

    In der Jugend spielten U8/U10/U12 in einer Gruppe gegeneinander, aber jeweils mit Sonderwertungen. In der Gruppe U12 erspielte sich Diwen Chen den 1. Platz, Glückwunsch! Vitus Kinateder erreichte in der Gruppe U10 den 3. Platz. Sehr stark sind auch der 2. und 3. Platz in der integrierten Gruppe U14/U16 für Martin Trinh und Max Wangenroth, ebenfalls Gratulation!

    Bei den Erwachsenen (U18 war hier jeweils in M1, M2 und Hauptturnier integriert) gab es ein paar bemerkenswerte Erfolge. Sehr erfreulich der 3. Platz von Jasper Timm in der M1, das ist ausgezeichnet!

    Auch Thomas Sörgel kam in der M1 mit 4 Punkten über 50% und auf den geteilten 5-10 Rang. Frank Lippert lieferte sich das Turnier über mit Corbinian Böhm vom SK Windach ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach dem geteilten 2. Platz bei der KEM 2023 in Hohenpeißenberg reichte es diesmal für den ungeteilen 1. Platz mit 5.5 Punkten aus 7.

    Thomas und Frank bekamen zusätzlich noch einen Pokal in der Seniorenwertung (3. und 1. Platz). (FL).

  • KEM Zugspitze 2023 – Hohenpeißenberg

    Die diesjährige Kreiseinzelmeisterschaft des Kreises Zugspitze fand zwischen dem 05.01 und dem 08.01.2023 im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg statt. Es war die erste Präsenz-KEM nach der pandemiebedingten Zwangspause seit 2020 und entsprechend gespannt waren alle, wie sie am Brett abschneiden würden.

    Sechs Gräfelfinger traten in verschiedenen Klassen an. In der kombinierten U12/U10-Klasse waren wir mit drei Spielern vertreten: Vladislav Barsov, Vladimir Yaroshenko und Felix Hilpert. Vladislav und Vladimir hätten mit ein wenig mehr Umsicht und Glück mit dem siegreichen Jacob Greive (TV Tegernsee, 8/9) mithalten können, landeten nach 9 Runden aber auch sehr erfolgreich mit jeweils 7.5 / 9 auf dem verdienten 2. und 3. Platz. Felix erreichte Platz 13 von 20 Teilnehmern.

    Einen Überraschungserfolg verbuchte Rene Piper in der Meisterklasse II. Mit 4 Punkten aus 7 Partien belegte Rene Platz 10 von 34 Teilnehmern gegen zum Teil erheblich stärkere Gegnerschaft, was auch mit einem DWZ-Zuwachs von 240(!) Punkten belohnt wurde.

    Thomas‘ erklärtes Ziel in der M1 war es, weiterhin die Berechtigung für die M1 nächstes Jahr zu erhalten, was er am Ende aber mehr als übererfüllte! Thomas gab nur einen vollen Punkt ab und mit Siegen gegen Hamann, Boos und Hashagen und weiteren drei Remisen konnte er mit 4.5/7 Punkten einen schönen 5. Platz erkämpfen. Herzlichen Glückwunsch!

    Für mich war die Frage, ob ich meiner nominellen Favoritenrolle gerecht werden konnte. Nach DWZ lag ich an Platz im Startrang hinter Korbinian Böhm, aber vor „Altmeister“ Thomas Lochte. Und es lief überwiegend gut, wobei auch das Losglück eine Rolle spielte.

    Nach einem Auftaktsieg mit Weiß gegen Boos musste ich in der 2. Partie des ersten Tages ein Remis gegen Thomas Bleichner hinnehmen, wobei ich noch Glück hatte: durch eine nachlässige Behandlung einer gefährlichen Gambit-Variante im Zweispringer-Spiel hatte ich zwei Bauern im Endspiel eingebüßt und war klar auf der Verliererstraße. Durch ein taktisches Versehen meines Gegners konnte ich einen davon zurückgewinnen und in ein unverlierbares Läuferendspiel abwickeln.

    Am nächsten Tag hatte ich noch einmal zweimal Weiß. Die erste Partie gegen Gerhard Schmitz verlief relativ geradlinig und ungefährdet für mich. Nachdem Schwarz eine gefährliche Initiative am Königsflügel zugelassen hatte, konnte er den Angriff nur durch Hergabe eines Bauern abwehren und musste in ein verlorenes Turmendspiel einlenken.

    Die zweite Partie dieses Tages aber war weitaus umkämpfter und dramatischer. Ich lehnte das Wolga-Gambit meines Gegners Johannes Ohlhof ab, wodurch Schwarz zunächst keine Probleme mehr hatte. Nach einer etwas unklaren Abwicklung bekam ich aber Initiative im Zentrum, die sich dann auf den schwarzen Königsflügel verlagerte. In Zeitnot stellte ich dann einen Bauern ein. Oder so schien es: denn ich konnte mit Hilfe einer „kleinen Kombination“ Matt in drei Zügen erzwingen!

    Am dritten Tag musste ich dann endlich mit Schwarz gegen den führenden Thomas Lochte, der bis dahin alles gewonnen hatte, antreten. Gegen sein aggressives Jobava-London büßte ich bald eine Qualität gegen einen Bauern ein. Ein verfrühter Vorstoß kostete den Weißen aber einen zweiten Bauern und dank meiner harmonischeren Figurenstellung und der Aussicht auf einen Freibauern am Damenflügel drang der weiße Angriff nicht durch. Wir einigten uns auf eine Punkteteilung.

    In der zweiten Partie des Tages half mir das oben erwähnte Losglück: statt mit einer zweiten Schwarzpartie durfte ich wieder mit Weiß spielen, diesmal gegen den nominellen DWZ-Favoriten, den starken Korbinian Böhm. Dieser hatte Thomas in Runde zwei besiegt. Gegen meinen „Spezialaufbau“ gegen die Holländische Verteidigung mit 2.Sc3 kam Schwarz aber gut raus und die Partie war lange umkämpft. In einem ausgeglichenen Endspiel Dame+Läufer auf beiden Seiten ließ aber Schwarz sich plötzlich seinen Läufer fesseln. Den drohenden Figurenverlust konnte Schwarz nur durch Opfern zweier Bauern abwenden.

    Im verlorenen Endspiel versuchte Schwarz dann Dauerschach mittels Opfern seines Läufers zu erreichen, was ich durch Opfern eines meiner Bauern und anschließender Königswanderung zum Damenflügel abwenden konnte. Schwarz gingen bald die Schachgebote aus und er musste die Waffen strecken.

    In der letzten Runde hatten sowohl ich als auch Thomas Lochte nach einem weiteren Remis beide 5 Punkte. Es war klar, dass ich noch einmal Schwarz bekommen würde. Gegen Stefan Wallers Wiener Partie fand ich leider kein richtiges Rezept und willigte nach Damentausch vermutlich verfrüht ins Remis ein.

    Thomas Lochte spielte mit Weiß gegen den sehr talentierten Jugendspieler Marco Limmer vom SC Tegernsee. Dieser spielte bis dahin mit seinen 12 (!) Jahren ein überragendes Turnier mit furchtlosen Angriffen und kaltblütigen Verteidigungen. Nachdem Thomas mein Remis gesehen hatte, willigte er in unklarer Stellung ebenfalls in ein Remis ein, denn er lag durch seine bessere Feinwertung vor mir.

    Am Ende winkte dann ein zweiter Platz, punktgleich mit dem Sieger Th. Lochte (5. Meistertitel bei einer Zugspitz-KEM!). Sowohl ich als auch Thomas haben uns damit für die oberbayerische EM qualifiziert, die im Mai in Rosenheim stattfindet. (FL)

  • Leutasch 2022 – das Schnellschachopen am Pfingstwochenende

    Nach längerer Corona-Pause fand nach 3 Jahren wieder das Schnellschachopen für 4er-Mannschaften über Pfingsten in Leutasch statt, an dem Gräfelfing mit 6 Spielern teilnahm. Überschattet war das Turnier am Anreisetag durch das tragische Zugunglück in Garmisch- Partenkirchen, was auch dazu führte, dass die Anreise für die beiden Gräfelfinger Autos zu einem Geduldsspiel wurde. Da unsere Stammunterkunft in Leutasch nur noch 3 Zimmer frei hatte, waren die Spieler Klapper, Lippert und Zametzer in Seefeld untergebracht, während Thomas Sörgel, Martin Hock und Anton Reinl den Weg direkt nach Leutasch nahmen.  

    Samstag gegen 8.30 Uhr begann das Turnier mit der Vorrunde mit etwa 10 Partien gegen andere Mannschaften. Der Zeitmodus war 8 Minuten pro Partie + 3 Sekunden Bonus pro Zug. Eine Mannschaft bestand aus 4 Spielern und Gräfelfing I setzte sich aus Frank Lippert, Thomas Sörgel, Anton Reinl und Martin Hock zusammen. Jürgen Klapper und Philipp Zametzer bildeten mit zwei Spielern aus Langenau bei Ulm die Spielgemeinschaft „Langfing“ (die ursprünglich angedachte Bezeichnung „Langfinger“ wurde vom Turnierleiter Bernhard Jehle aus Sorge um sein Spielmaterial abgelehnt ?).

    Nach hartem Kampf erreichte Team Gräfelfing I souverän das B-Finale am Sonntag Nachmittag, während die Spielgemeinschaft Langfing knapp das B Finale verpasste und am Sonntag Vormittag im C-Finale einen Mittelplatz erreichte. Für Gräfelfing I lief es am Sonntag Nachmittag erst einmal gut, ein Platz auf dem Stockerl schien möglich – dann kamen leider 2 unnötige Mannschaftsniederlagen, aber immerhin kam man noch unter die TOP 10.

    Jürgen Klapper konnte in der Vorrunde an Brett 1 mit 4 Punkten zufrieden sein, während Philipp Zametzer in der Finalrunde mit 5,5 Punkten am zweiten Brett auf sich aufmerksam machte.

    Frank Lippert, Anton Reinl und Martin Hock blieben sowohl in Vor- als auch in Finalrunde im Rahmen der Erwartungen, während Thomas Sörgel an beiden Tagen sehr gut aufspielte und mehr als 50 % gegen teils starke Gegnerschaft erzielte.

    Leutasch ist aber stets immer mehr als nur Schachspielen, denn in ausgelassener Atomsphäre trafen sich alle Spieler aus Gräfelfing am Freitag Abend zum „tradtionellen Kühtaier Allerlei“ und am Samstag Abend zum großen Buffet in der Weidacher Stuben mit Alpenpanoramablick. Selbst die Outdoor Aktivitäten kamen nicht zu kurz, denn der traditionelle Long-Jog am Samstag Nachmittag durch die Wälder zwischen Leutasch und Seefeld fand wieder statt, an dem diesmal neben Jürgen auch Philipp teilnahm. Auch die heißen Temperaturen konnten so machen nicht davon abhalten die schöne Saunalandschaft im Alpenbad zu Leutasch zu besuchen….!

    Unser Dank gilt wieder einmal Bernhard Jehle aus Jedesheim, der dieses Turnier überhaupt wieder ermöglicht und wie gewohnt optimal organisiert hat und damit keine Wünsche offen ließ. (JK / FL)

    Anton und Thomas …
    …,Philipp und Martin
    Jürgen und Phlipp in der Spielhalle
    Zwei gutgelaunte Schächer in der Leutascher Festhalle
  • Gelungener Saisonauftakt in Inning für die Erste!

    Vorwort

    Nach den Abstiegen aus Regionalliga Südost und Bezirksliga
    Oberbayern sind wir mit der 1. Mannschaft jetzt in der Zugspitzliga
    gelandet. Ziel ist für uns der sofortige Wiederaufstieg. Diese Liga
    ist in einen Nord- und Südhälte geteilt, wobei wir in der stärkeren
    Nordhälfte spielen. Bei sechs Mannschaften in der Nord- und
    fünf Mannschaften in der Südgruppe wird in fünf Vorrunden und drei
    Aufstiegs- bzw. Abstiegsrunden gespielt (wobei Ergebnisse aus der
    gleichen Vorgruppe übernommen werden). Effektiv ist dies eine Ersparnis
    von drei Runden gegenüber dem normalen Jeder-gegen-Jeden-Modus.

    Der Saisonauftakt

    Was uns zun den Abstiegen „verholfen“ hat ist die unklare Spielersituation, die uns bei einem eigentlich ausreichenden Spielerkaders immer wieder in Schwierigkeiten führte. Auch diesmal hatten wir Personalprobleme und mussten wieder zu Ersatzleuten greifen. Diese aber haben sich wacker geschlagen.

    Zum Saisonauftakt ging es am Sonntag, den 24.10.2021 in Inning gegen den SC Ammersee. Die Wiedersehensfreude mit den Schachkollegen nach den pandemiebedingten 1 1/2 Jahren Pause war natürlich groß, doppelt erfreulich ist
    aber der Wiedereinsteig des vollständig genesenen Jürgen Hofmann!

    Partien und Endergebnis

    Jürgen mit Schwarz an Brett 2 hatte eine Figur gewonnen für drei Bauern. Diese waren starke Zentrumsbauern und hemmten die schwarze Stellung stark. Jürgen gab die Figur zurück, das Ergebnis war ein Dame+Turm-Endspiel mit gleicher Bauernzahl. Ein Remis war das logische Ergebnis.

    Oliver Edelmann, mit Weiß an Brett 5, hatte mit seinem Gegner ingesamt wenig Mühe, die Qualität mehr im Endspiel verwertete er sicher.

    Anton’s Partie an Brett 6 hatte ich nicht so verfolgt, es sah längere Zeit nach einem Übergewicht von Scharz (Anton) aus. Er überzog aber wohl am Königsflügel und musste am Ende die Waffen strecken.

    Oliver Gesing an Brett 1 mit Weiss hatte einen Bauern für unklare Kompensation investiert. Sein Gegner kam aber in Zeitnot und musste nach mehreren Ungenauigkeiten aufgeben.

    Thomas an Brett 4 verhalf uns zu unserem einzigen Schwarzsieg heute. Der Königsangriff des Weißen drang nicht durch und am Ende entschied die bessere Bauern- und Läuferstruktur (guter vs. schlechter Läufer) für Schwarz.

    Nach Thomas‘ Partie stand es bereits 3.5-1.5, ein Remis reichte also zum Sieg. Ich hatte an Brett 3 mit Weiß längere Zeit druckvoll gegen ein (abgelehntes) Wolgagambit gestanden, war aber zwei Züge lang zu unsicher und zaghaft in der Ausführung. Dies verhalf meinem Gegner zu einem Befreiungsschlag
    mittels eines (Pseudo)figurenopfers, welcher gar keiner gewesen wäre, hätte ich denn nur richtig reagiert. Zwar hatte ich auch in der Partieabfolge am Ende einen Bauern mehr, aber in einem Damenendspiel ohne Freibauern. Sowas ist sehr schwierig (falls überhaupt) zu gewinnen und so willigte ich schliesslich nach
    der Zeitkontrolle recht schnell in das Remis ein.

    Das Endergebnis war ein ungefährdetes 4:2, was aber noch hätte höher ausfallen können (s.o.). Die nächste Runde ist am 14.11.2021 gegen SK Germering II.