Aktuelle Beiträge

  • Team II SK Gräfelfing: Eine Punkteteilung in Geretsried

    Mannschaftsführer Jürgen Klapper hätte noch in den Tagen zuvor liebend gerne ein 4:4 gegen ein nominell stärkeres Geretsried unterschrieben, aber nach dem Verlauf des Mannschaftskampfes wäre seiner Einschätzung nach mehr möglich gewesen…!

    Der Verlauf war lange ausgeglichen. Anselm Hoffmann (Brett 6) und  Willi Spatschek (5) holten sehr schnell  mit etwas Fortüne  und perfekten Positionsspiel  einen halben Punkt gegen deutlich stärkere Gegner (!) . Es folgte Philipp Zametzer (3) mit einem Remis, das am Ende etwas glücklich war, obwohl er zu Beginn deutlich besser stand. Leider verlor Oliver Edelmann am sechsten Brett, der auch lange überlegen stand, dann aber falsch abwickelte und so verlor. Gleichzeitig konnte aber Anton Reinl (8) gewinnen, obwohl er im Mittelspiel  Materialnachteil (Läufer für Turm) erlitt. Jedoch konnte er seine beiden Läufer so perfekt einsetzen, dass er  4 Bauern gewinnen konnte und das dann  zum Sieg führte. Jürgen Klapper (4)  wickelte nach einem ausgeglichenen Mittelspiel in ein Endspiel ab, das zu Spielen  schwierig war, schaffte aber einen Kombinationsabtausch in ein Spiel mit ungleichfarbenen Läufern und damit den sicheren Weg  in den Remishafen.  Am Spitzenbrett hatte Helge Uhlmann wohl nach Zeitkontrolle einen Gewinnzug übersehen, den er erst Züge später wahrnahm, kam dann zusätzlich in Materialnachteil (Dame für Turm+Läufer+Springer) und schaffte gerade so noch den Sprung in eine Remisschaukel. Somit lag alle Verantwortung wieder  bei Martin Hock (2). Nach einer turbulenten Partie mit Hochs und Tiefs hatte er im Figurenendspiel  (Springer für Läufer) 2 Bauern mehr. Letztlich eine lösbare Aufgabe für den  Routinier. Leider vergriff sich in einer wichtigen Zugfolge und musste  der Punkteteilung zustimmen (JK)

  • Klarer 6:2-Erfolg in Moosburg

    Mit der Saisonpremiere – erstmals in Bestaufstellung – gelang ein ungefährdeter Erfolg beim Schlusslicht SC Moosburg, die uns ebenfalls in Bestaufstellung erwarteten.

    Es begann zunächst mit einem Remis von Frank Lippert, nachdem in dessen Partie ziemlich zügig alles abgetauscht worden war. Lippert drohte zwar Matt, doch der Gegner konnte dies mit Dauerschach verhindern.

    An Brett drei kam Oliver Gesing sehr bequem aus der Eröffnung und arbeitete sich deutliche Stellungsvorteile heraus, die in Materialgewinn und Sieg mündeten.

    Danach konnte an Brett sieben auch Thomas Sörgel den vollen Punkt einfahren. Ein vermeintlich gewonnener Bauer erwies sich für seinen Gegner als vergiftet, Sörgel gewann mit einigen genauen Zügen zwei Figuren, was bald zur Aufgabe des Gegners führte.

    Ebenfalls offensiv ging an Brett fünf Desiderius Meier zu Werke. Es schien, als konnte er eine Figur gewinnen, leider geriet zum einen sein König in Bedrängnis und zum andern setzte sich unaufhaltbar eine schwarze Bauernwalze in Bewegung, die zum Sieg des Moosburgers führte.

    Glücklicherweise behielt Yaroslav Yaroshenko an Brett 8 die Nerven. Mit den schwarzen Steinen ergriff er früh die Initiative und platzierte seinen Springer wirkungsvoll auf g4. Nach einem geschickten Bauernvorstoß am Damenflügel konnte er am Ende mit seiner Dame ein tödliches Schach geben, dass den Gegner zur Aufgabe zwang, da er nur noch die Wahl zwischen Matt und Damenverlust hatte.

    Sehr überzeugend führte dagegen Arshak Ovsepyan seinen Angriff zu Ende, indem er die gegnerische Königsstellung stürmte, ohne nennenswertes Gegenspiel zuzulassen. Am Ende war Matt unvermeidbar und damit auch der Kampf gewonnen.

    Um einen weiteren Punkt erhöhte Nikolai von Schlippe an Brett 4 das Ergebnis, nachdem er dem lästigen weißen Springer die Zähne gezogen hatte. Seine Türme stürmten die siebte Reihe, was entscheidende Bauern kostete.

    Da war es zu verschmerzen, dass Jürgen Hofmann seine Gewinnstellung durch schwache Endspielführung zum Remis verdarb. (TS)

  • Knappe Heimspielniederlage gegen Eichenau/Puchheim

    Obwohl das Team II von Gräfelfing am 3.Spieltag  vollständig und in guter Besetzung das Heimspiel am 25.11.2018 antrat, konnte dennoch nichts Zählbares mitgenommen werden. Das lag zum einen daran, dass die hinteren Bretter von Gräfelfing (5-8) gegen nominell stärkere Spieler aus Eichenau antreten und diesem Umstand Tribut zahlen mussten. Lediglich Anton Reinl (8) konnte sich mit gutem Spiel durchsetzen, im Laufe des Mittelspiels 2 Springer für einen Turm gewinnen und damit die Partie.  Leider hatte unser Spitzenbrett und zuverlässiger Punktelieferant Helge Uhlmann keinen guten Tag und konnte nicht die richtigen Züge auf den auf sein Spiel vorbereitenden Gegner finden.  Zudem verschenkte Martin Hock (2) einen möglichen Sieg, als er bei 3 Mehrbauern im Endspiel eine Leichtfigur einstellte und somit mit einer Punkteteilung zufrieden sein musste. Dagegen profitierte Sebastian Zieringer (3) nach aktivem Spiel von einem Figureneinsteller seines Gegners und verkürzte damit auf 2,5 zu 4,5. Somit war die letzte Partie des Tages am Brett 4 für den Gesamtausgang gegenstandslos. In einem turbulenten Mittelspiel behielt Klapper den Überblick und konnte bei einer Abwicklung 2 Bauern gewinnen, was im Endspiel zu einem vollen Punkt reichte. (JK)

  • 1. Mannschaft (11.11.2018): Klarer Erfolg gegen Traunstein

    Fast in Bestbesetzung gelang gegen die SG Traunstein/Traunreut die Wiedergutmachung nach der bösen Auftaktpleite in Neuburg.

    Es begann mit einem unspektakulären Remis an Brett 6 zwischen Thomas Sörgel und Josef Glück. Dafür setzte Arshak Ovsepyan am Spitzenbrett gegen Michael Sandner den ersten Paukenschlag, als dieser ein Räumungsopfer übersah, dass Arshak einen unabwendbaren Mattangriff ermöglichte. Leider verlor Yaroslav Yaroshenko an Brett sieben einen wichtigen Bauern, was am Ende dem Gegner ein verbundenes Bauernpaar im Zentrum ermöglichte, das sich als entscheidend erwies.

    Besser machte es an Brett 8 Vitalia Khamenya, die in ihrem ersten Kampf in der ersten Mannschaft die gewonnene Qualität gegen Johann Wohner geduldig ausspielte und ihren Freibauern zielsicher zur Dame laufen ließ.

    Inzwischen hatte auch Oliver Gesings Königsangriff an Kraft gewonnen, als Oliver an Brett zwei schließlich die Figur gewann, gab sein Gegner auf.

    Eine wilde Partie entbrannte an Brett drei, wo Jürgen Hofmann leichte Vorteile hatte, die Johann Sebastian Ott aber egalisieren konnte, so dass man sich auf Remis einigte.

    Auch Frank Lippert gab in deutlich besserer Stellung remis, da ihm seine Bedenkzeit knapp erschien.

    An Brett vier versuchte Desiderius Meier zwar alles, um den vollen Punkt zu holen, doch die knappe Bedenkzeit und ein gewisses Gegenspiel seines Gegner führten dann doch auch hier zur Punkteteilung.

    Nach dem 5:3-Erfolg steht die Mannschaft im Mittelfeld, der nächste Kampf ist am 25.11.2018 in Moosburg. (TS)

  • U20 (17.11.2018): Hart erkämpfter Erfolg

    Sehr hart kämpfen musste die U20 gegen den SC Gröbenzell, das 3:1 hätte auch ein 2:2 sein können. An Brett zwei griff Sebastian Zieringer unter Bauernopfer gegen Thomas Suchfüll sehr konzentriert an, leider brachte die von Sebi angesetzte Kombination nicht genügend Material. Mit Turm gegen Läufer und zwei Bauern willigte Sebi, sicherlich vernünftig, in das Remis ein.

    An Brett drei Stand Oliver Edelmann plötzlich auf Verlust, sein König geriet unter Beschuss und hätte Nils Metze richtig die Bauernstruktur geknackt, wäre der Punkt an Gröbenzell gegangen. Doch der Gröbenzeller nahm lieber mit seinem Bauern auf e7, die Umwandlung schien gewiss, doch Oliver konterte mit Turmschach auf h1, unterstützt von seinem weißfeldrigen Läufer. Statt in ein Remis durch Dauerschach einzuwilligen, riskierte der Gröbenzeller zuviel. Der schöne Freibauer fiel mit Schach und zwei Züge später konnte Oliver matt setzen.

    An Brett vier hatte Maxi früh einen Bauern gewonnen. Das Schwerfigurenenspiel behandelte Maxi aber nicht so gut, dennoch gelang es ihm, die beiden Türme zu tauschen. Im Damenenspiel stellte er dann fest, dass der erhoffte Rückzug des Königs mit Matt geendet hätte, so trat er mit dem König die Flucht nach vorne zu seiner eigenen Dame an. Zwar konnte Felix Kaas Maxis Bauern am Königsflügel eliminieren, doch zählen im Damenendspiel die weiter vorgrückten Bauern, so dass Maxi als erster eine zweite Dame bekam. Er eliminierte den gefährlichen schwarzen Bauern auf h2 und versteckte dann recht originell seinen König im feindlichen Lager vor den Schachgeboten, wobei er auch noch einen weiteren Bauern zur Dame umwandeln konnte.

    Sein Gegner, in hochgradiger Zeitnot, machte dann noch einen Zug, der es Maxi erlaubte, den gegnerischen König matt zu setzen.

    Da war es dann auch zu verschmerzen, dass Yaroslav Yaroshenko am Spitzenbrett seine Partie trotz Mehrfigur nur zu einem Remis gegen Aurelian Krüger brachte.

    Schwerer dürfte am 08.12.2018 dann die Doppelrunde in Augsburg werden, hier wird dann wohl Bestbesetzung erforderlich sein. (TS)

  • U16 (10.11.2018): Knapper Sieg in Unterzahl

    Zu einem nicht erwarteten Sieg kam die U16 gegen Tegernsee II. Zunächst lief es gar nicht gut, da Brett drei kurzfristig absagte und wir somit einen Punkt kampflos herschenken mussten.

    An Brett vier holte Marvin Kühn ein leistungsgerechtes Remis gegen Otto Alexander Stahl, so dass es die vorderen Bretter richten mussten.

    Hier holte Maxi Stepanov einen wichtigen Punkt gegen Elias Schmid, der mit seinem Turm angriff und zu spät bemerkte, dass ihm der Rückweg abgeschnitten war. Maxi nutzte dies geschickt zum Gewinn der Qualität.

    Zwar kam Elias Schmid mit seiner aktiven Dame noch zu gewissen Gegenchancen, doch Maxi ließ nichts mehr anbrennen, gewann einen Turm und zwang seinen Gegner am Spitzenbrett zur Aufgabe.

    Hart kämpfen musste auch Oliver Edelmann an Brett zwei gegen Robert Manakov. Am Ende gelang ihm aber der entscheidende Figurengewinn der Manakov zur Aufgabe zwang und so den knappen 2,5:1,5-Erfolg sicher stellte.

    Der nächste Kampf findet am 15.12.2018 am Tegernsee statt. Gastgeber TV Tegernsee I befindet sich hier nach der unerwarteten Niederlage gegen Germering in Zugzwang. (TS)

  • Team II gewinnt gegen Tegernsee II

    Obwohl Team II wieder einmal nicht vollständig antrat, konnte dennoch ein Mannschaftserfolg und damit 3 Punkte eingefahren werden.  Diesen Vorab-Rückstand konnte der Jugend-Newcomer Oliver Edelmann schnell an Brett 7 egalisieren,  in dem er im Mittelspiel einen Turm eroberte und damit wenig später den Sieg klar machte. Es folgte  Jürgen Klapper (6) mit einem vollen Punkt.  Er wählte eine riskante Eröffnung , die ihm in der Folge zwei Mehrbauern einbrachten. Aufgrund eines individuellen Fehlers seines Gegners konnte er jedoch vorzeitig gewinnen. Bei Philipp Zametzer(5) reichte es heute nur zu einer Punkteteilung, denn eine notwendige Öffnung seiner  Bauern- Verteidigung, um Gewinnchancen zu erhalten, wäre zu gefährlich gewesen, was die spätere Analyse auch bestätigte. Dagegen hatte Anton Reinl und Sebastian Zieringer heute einen rabenschwarzen Tag.  Ersterer stellte im Mittelspiel eine Figur ein und letzterer schätzte ein gewonnenes Endspiel falsch ein und wählte  eine Zugfolge, die sogar den Partieverlust bedeutet.

    Wenig später  konnte jedoch Helga Uhlmann  am Spitzenbrett einen ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg einfahren, indem er den gegnerischen König nach der Eröffnung mit Raumvorteil und Figurendruck mächtig zusetzte und zudem ruhig abwartete, bis sich eine finale Kombination ergab. Somit musste die Entscheidung über den Mannschaftskampf  an Brett 3 bei Martin Hock fallen. Der Gräfelfinger konnte zwar im Mittelspiel einen Läufer für einen Bauern erkämpfen, jedoch zeigte sein Gegner in der Folge ein zähes Verteidigungsverhalten, um die drohende Niederlage abzuwehren. Somit musste Hock seine Figuren mehrfach rotieren, um einen Einfallstor in die gegnerische Stellung zu erhalten. Nachdem das gelang, eroberte einen weiteren Bauern und damit wenig später die Partie, was den Mannschaftskampf zu Gunsten für Gräfelfing entschied.   (JK)