Aktuelle Beiträge

  • Team II – Vermeidbare Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Bad Tölz (3:5)

    Leider war der vergangene Sonntag für Team II kein glücklicher, obwohl wir diesmal in guter Vollbesetzung antraten. Schon in den ersten beiden Stunden gingen an Brett 2 und 7 die Partien verloren und auf 3 weiteren Bretter stand Gräfelfing II kritisch bis verloren. Auch Jürgen Klapper (Brett 5) stand zwischenzeitlich sehr gedrängt, kam aber über einen Ausweg noch zu einem Remis, während Zametzer (Brett 6) wenig später aufgeben musste und Helge Uhlmann am Spitzenbrett mit gedrückter Stellung, Minusbauern und Zeitnot zu kämpfen hatte, bis der Verlust der Partie nicht mehr zu
    verhindern war. Am Brett 3 bei Tobias Jordan deutete alles auch auf einen Punktverlust hin, da er in der Französischen Verteidigung nicht die besten Abwehrzüge fand und einem massiven Königsangriff ausgesetzt war. Dank eines Konzentrationsfehlers seines Gegners, der einen Turm kostete, konnte sich Jordan letztlich in ein Remis retten.

    Erfreulicher dagegen die Partien an Brett 4 und 8. Sebastian Zieringer (4) kombinierte sich sehenswert im Mittelspiel in die gegnerische Stellung, bis sein Gegner einen Läufer für seine Königsrettung geben musste. Aber das war nur eine Zeitverzögerung, denn der Gräfelfinger gewann in der Folge souverän. Die letzte Partie des Tages fand an Brett 8 bei Marvin Kühn statt. In einer turbulenten Partie ging er mit Springer + Läufer gegen einen Turm bei jeweils 3 Bauern ins Endspiel. Dabei drückte er gekonnt seinen Freibauern auf die 8. Reihe, so dass sein Gegner nur noch seinen Turm dafür geben konnte, was den vollen Punkt für
    Gräfelfing bedeutete. Somit endete der Mannschaftskampf mit 3:5 gegen Gräfelfing.

    Da die direkten Abstiegskonkurrenten alle an diesem Spieltag punkteten, ist Gräfelfing II leider immer noch nicht frei vom Abstiegsgedanken.

  • Verdienter Verlust gegen Ingolstadt

    Im Vorfeld des Mannschaftskampfes der 1. Mannschaft gegen Ingolstadt in der ersten Runde der Bezirksliga 19/20 am 01.03.2020 hatten wieder — leider nicht zum erstem Mal in dieser Saison — arge Probleme überhaupt eine Aufstellung zusammen zu bekommen. Nach langem Mühen konnte ich dann sieben Spieler verpflichten.

    In Ingolstadt angekommen, beschlossen wir, angesichts der Aufstellung der Gegner, das 8. Brett anstelle des 6. frei zu lassen. Wir stellten Maxi als Strohmann auf. Anton sorgte dann erfreulicherweise sehr zügig unter einiger Mithilfe des Gegners für das 1:1 an Brett sieben. Leider kam Thomas an Brett vier ebenfalls recht schnell mit Schwarz in einer französischen Partie richtiggehend unter die Räder. Einem Bauernverlust folgte eine Qualität bei immer noch anhaltendem Angriff des Weißspielers, so dass Schwarz bald die Segel streichen musste.

    In der Zwischenzeit hatte Yaro erst zwei Bauern, dann eine Figur für zwei Bauern geopfert, bekam diese aber im Endspiel zurück. Allerdings war das entstandene Läuferendspiel trotz materiellem Ausgleich nicht zu halten wegen der erhöhten Aktivität des schwarzen Königs. Ich hatte den Eindruck, dass Weiß mit einer sofortigen Turmverdopplung anstelle eines Läuferrückzugs mehr hätte herausholen können, aber das ist eine Sache für die Engines.

    An Brett sechs hatte es Oliver Edelmann mit Schwarz gegen das London-System zu tun, dem er mit einem Fianchetto des Königsläufers und einer schwarzfeldrigen Bauernkette begegnete. Nach einiger Zeit kam der schwarze Damenflügel und zwar insbesondere der a-Bauer schwer
    unter Druck und Oliver E. konnte Bauernverlust nicht vermeiden, was ihn letztlich die Partie kostete. Auch ich war ich der Meinung, dass Schwarz zu einem bestimmten Zeitpunkt eine gute Taktik in Petto gehabt hätte.

    An Brett zwei hatte Oliver Gesing ebenfalls zunächst in einem Franzosen zu kämpfen, konnte sich aber dann mit taktischen Mitteln befreien. Allerdings war in der Stellung doch nicht mehr drin, so dass Schwarz trotz der Zeitnot des Gegners in das Remis einwilligte.

    An Brett eins strebte Arshak die Abtauschvariante des Spaniers an (so weit ich das sehen konnte). Dabei kam das Läuferpaar des Gegners durch die Einengungsstrategie von Weiß nicht zum Tragen. Auch ein Bauernopfer im Mittelspiel brachte Schwarz keine erhöhte Aktivität, so dass Arshak — sicher auch mit Hilfe der Zeitnotprobleme seines Gegners — den vollen Punkt einheimsen konnte.

    An Brett drei konnte ich als Weißer in einem Philidor-Hybrid mit 1.d4 d6 2.Sf3 Lg4 nichts Substantielles aus der Eröffnung herausholen, stand vielleicht bis zum Damentausch leicht schlechter. Im darauffolgenden „Fast“-Endspiel mit beidseitigen Turm und Springer wollte ich mich nicht einengen lassen und brachte meine Königsflügel- und dann später meinem c-Bauern nach vorne. Das war laut Engine auch alles OK. Bis zum 40. Zug stand ich auf keinen Fall schlechter, vielleicht so gar leicht besser. Dann aber schob ich meinem a-Bauern nach vorne, ohne ihn dann nachher zu decken, was mir arge Probleme einbrachte. Das Endspiel war ab da für
    mich völlig verloren. Allerdings spielte mein Gegner mehrfach Ungenauigkeiten und auch echte Fehler, was letztlich zu einem Endspiel mit verdoppelten b-Bauern für Schwarz führte. Das materielle Übergewicht von zwei Bauern war angesichts der Stellung nicht mehr zu gewinnen, auch wenn Schwarz hier noch alles versuchte. Im 85. Zug mündete die Partie in ein hart erkämpftes, doch letztlich gerechtfertigtes Remis in Anbetracht unserer beidseitigen Ungenauigkeiten.

    Damit mussten wir uns gegen eine starke, aber sicher nicht übermächtige Ingolstädter Mannschaft mit 3:5 geschlagen geben. Der Verlust geht angesichts unserer vermeidbaren Aufstellungsproblem leider vollauf in Ordnung! In den nächsten beiden Runden brauchen wir nun mindestens noch einen Sieg und ein Remis, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Den Ersatzspielern möchte ich an dieser Stelle für Ihren beherzten Einsatz danken!

  • Starkes Ende in Regensburg

    Am 08.02.2020 ging es in Regensburg um alles. Da es wieder kein zweites Auto gab, fuhren wir mit dem Zug nach Regensburg, was vor allem unserem Kassier sehr gefiel. Die Bahnfahrt verlief sehr entspannt, auch wenn wir dann in Regensburg den Bus nicht fanden, kamen wir dennoch rechtzeitig an.

    Gegen Erlangen war ein Sieg nicht unbedingt eingeplant, auch wenn wir diesmal mit unserem Spitzenbrett Arshak Ovsepyan antreten konnten. Leider verlor Arshak dennoch am Spitzenbrett, während Massimo ein solides Remis bekam. Hoffnungen machte man sich an den hinteren Brettern. Während Anton mit einem schön vorgetragenen Angriff an Brett 6 mattsetzen konnte, kamen Oliver und Sebi über ein Remis nicht hinaus. Bei Yaro sah es auch nicht toll aus, der König musste in der Mitte mithelfen, die Stellung zusammen zu halten. Nach dem Abtausch der Schwerfiguren wurde daraus plötzlich ein großer Endspielvorteil. Yaro konnte seinen Bauern umwandeln, sein Gegner kämpfte mit zwei verbundenen Bauern weiter, überschritt aber in schwieriger Stellung die Zeit.
    Somit war der Klassenerhalt nur theoretisch gefährdet.

    Gegen den Tabellenletzten Schwandorf musste dennoch ein Sieg her. Wähend Anton wieder den ersten Punkt durch ein Matt holen konnte, übersah Sebi einen Damenverlust und wir mussten den Ausgleich hinnehmen. Glücklicherweise behielten die übrigen Spieler die Nerven bzw. hatten auch das notwendige Spielglück, da dass am Ende ein 5:1 für Gräfelfing zu Buche stand.
    Damit belegten wir mit 8:6 Punkten den erstrebten 5. Platz.

    Es wäre sicher mehr möglich gewesen, hätten wird sieben Mal in Bestaufstellung spielen können. Dennoch konnten Oliver Edelmann und Anton Reinl überzeugen und auch der zwölfjährige Patrick Koch darf nicht vergessen werden, der in seinen zwei Einsätzen zwei Punkte holen konnte.

  • Gebrauchter Tag in Kelheim

    Kelheim ist für Gräfelfing kein gutes Pflaster, wie man seit dem verlorenen Losentscheid um den Aufstieg in die Landesliga Süd bei den Erwachsenen weiß. Man hatte schon Mühe, am 25.01.2020 ein zweites Auto herzubekommen, am Ende durften wird uns bei Mama Yaroshenko bedanken, die Yaro und Vitalia nach Kelheim fuhr.

    In Runde 4 hatten wir es mit dem späteren Meister Bavaria Regensburg zu tun. Gegen diese Mannschaft hatten wir leider wenig Chancen und verloren mit 1:5. Lediglich Sebastian Zieringer kam gut aus der Eröffnung und behielt mit dem aktiven König einen kleinen Endspielvorteil, der zum Sieg reichte. Mehr drin wäre bei Oliver Edelmann gewesen, der aber nicht genau genug spielte, um das Opfer seiner Gegnerin als überzogen nachzuweisen.

    Siegchancen gab es in Runde 5 gegen den FC Ergolding. Während Yaroslav nach einem katastrophalen Schnitzer bald die Waffen strecken musste, gelang Massimo ein solides Remis. Danach ging Gräfelfing sogar in Führung. Oliver Edelmann gewann eine Figur und konnte den gegnerischen Freibauern den Zahn ziehen, während Sebastian Zieringer den weißen Angriff mit einem hammerartigen Opfer konterte und so den Sieg sicher stellen konnte. Leider lief es danach nicht gut, Vitalia verdattelte ihre Mehrfigur und musste eine weitere für den gegnerischen Freibauern geben, während Anton sich in ausgeglichener Stellung veropferte, so dass der Kampf an Ergolding ging.

    So ist doch noch Zittern um den Klassenerhalt angesagt.

  • Team II – Knapper Erfolg in Weilheim und damit Klassenerhalt so gut wie geschafft

    Obwohl Team II mit nur 6 Spieler nach Weilheim fuhr, konnte ein knapper, aber verdienter Erfolg erkämpft werden. Der Spieltag begann wenig erfreulich für die Gräfelfinger, denn neben den 2 kampflosen Brettern hatte der U12 Jugendspieler Patrick Koch an Brett 8 zwar nach der Eröffnung die bessere Stellung, übersah aber in der Folge eine Kombination und verlor. Als dann Anselm Hofmann (7) in einer ausgeglichenen Stellung ein Remis erreichte, stand es – nachdem Martin Hocks Gegner an Brett 4 nach einer Stunde nicht eintraf –  1,5 : 3,5 gegen Gräfelfing und somit mussten die 3 laufenden Partien positiv für Gräfelfing verlaufen, damit noch etwas Zählbares herauskommen sollte. Jürgen Klapper(5) gewann zwar nach einer schönen Kombination in der Eröffnung eine Figur, spielte aber in der Folge etwas leichtfertig und stellte im Mittelspiel 2 Bauern ein, konnte aber mit einem schönen Angriff auf den gegnerischen König diese nachhaltig wieder gewinnen, was sofort zum Erfolg führte. Wenig später folgte Helge Uhlmann am Spitzenbrett mit einem vollen Punkt. Lange Zeit konnte sein Gegner ein materielles Gleichgewicht halten, aber am Ende des Mittelspiels wurde Uhlmanns Druck auf die gegnerische Stellung immer größer, so dass sein Gegner erhebliches Material gegen musste, womit die Partie entschieden war. Somit musste die Entscheidung über den Ausgang des Mannschaftskampfes an Brett 6 bei Philipp Zametzer fallen. Zametzer stand zwar besser und hatte auch in der Folge einen Bauern erobert, aber in einem Leichtfigurenendspiel immer noch eine schwierige Aufgabe, das zu gewinnen. Aber der Gräfelfinger spielte die Stellung perfekt aus und setzte seinen Gegner so unter Zugzwang, dass dieser den zweiten Bauern hergeben musste, und damit konnte Zametzer mit aller Routine die Partie mit einem vollen Punkt vollenden und den Mannschaftserfolg sichern.

    Somit hat Gräfelfing II  bei 3 ausstehenden Spieltagen 7 Punkte Abstand zu einem Abstiegsrang.   (JK)

  • Gräfelfing II gewinnt das Heimspiel gegen Germering III mit 5:3

    Aufgrund von zwei krankheitsbedingten Absagen konnte Gräfelfing wieder einmal nur zu siebt antreten, schaffte aber aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer sonst starken Besetzung den Gesamterfolg.

    Während Gräfelfing nach einer Stunde aufgrund des freigelassen Brettes in Rückstand geriet, brachte Richard Schneider an Brett 2 und Oliver Edelmann (8) nach knapp 2 Stunden Gräfelfing in Führung. Beide nutzten die bessere Stellung im Mittelspiel und wickelten gekonnt mit dem daraus resultierenden Materialgewinn in gewonnenes Endspiel ab. Leider konnte Germering zu diesem Zeitpunkt wieder ausgleichen, als an Brett 7 Willi Spatschek im Mittelspiel die Qualität verlor und daher später einen Bauern nach dem anderen geben musste. In der dritten Spielstunde ging Gräfelfing jedoch wieder mit einem Doppelschlag in Führung, als am Spitzenbrett Helge Uhlmann mit deutlichen Materialvorteil die Glückwünsche entgegen nahm und Jürgen Klapper (6 ) in einer komplexen Stellung den Überblick behielt und seinen Gegner zu materialgebenden Zügen zwang und damit gewann. Somit genügte aus den noch laufenden Partien an Brett 3 und 4 nur noch etwas zählbares für den Gesamterfolg, den Martin Hock (3) in einer remisverdächtigen Stellung herauskämpfte. Seine bessere Bauernstruktur in Verbindung mit dem Läuferpaar unter seiner souveränen Spielweise brachte den vollen Punkt für den Gräfelfinger. Somit war es verkraftbar, dass Philipp Zametzer (4) in einer turbulenten Partien, die in jede Richtung hätte ausschlagen können, ein mögliches Remis verschenkte, als er nach der Zeitkontrolle (40 Züge) ohne Not einen Bauern einstelle und aufgeben musste. (JK)

  • Team II – 7:1 in Oberammergau

    3 wichtige Punkte gegen den Abstieg holte Team II trotz winterlicher Bedingungen in Oberammergau am vergangenen Sonntag. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, da Willi Spatschek an Brett 6 seine Partie kampflos wegen eines fehlenden Gegners gewann und auch Martin Hock (3) relativ schnell und klar Material eroberte und somit seine Partie gewann. Zu dieser Zeit standen auch schon am Spitzenbrett Helge Uhlmann und Jürgen Klapper (4) besser, beide hatten aber noch keinen Materialvorteil. Somit folgte zuerst einmal eine Punkteteilung bei Anselm Hofman (7), wenig später konnte aber Klapper einen zentralen Bauern erobern, wonach sein Gegner sofort aufgab. Uhlmann folgte dann mit einem schönen Angriff auf den gegnerischen König, der sofort eine Figur gewann und damit die Aufgabe seines Gegners nach sich zog. Damit war der Mannschaftskampf schon zu Gunsten von Gräfelfing entschieden und die Teamkollegen konnten dann ihre Partien individuell gestalten. Marvin Kühn (8) lehnte konsequent ein Remisangebot seines Gegners ab, da er im Besitz eines Mehrbauern war. Zum Turmendspiel kam ein zweiter Mehrbauer dazu, der aber bei einem Turmabtausch wieder verloren ging. Kühn hatte aber im Blick, dass bei der daraus resultierenden Stellung ein Bauer zum Sieg genügte. Philipp Zametzer (5) war auch im Besitz eines Mehrbauern, benötigte aber noch ein wenig Zeit, um die gegnerische Stellung zu knacken. Nach einigen Läufermanövern war das auch möglich und gewann über eine Kombination eine gegnerische Figur und damit die Partie. Die längste und komplizierteste Partie hatte Yaroslav Yaroshenko (2) am Tisch. Da beide Kontrahenten auf Sieg spielten und Remisabwicklungen vermieden, war es lange Zeit sehr spannend, da der genaue Ausgang nur von Computerprogrammen wohl berechnet werden könnte. Letztlich endete die Partie mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. (JK)

  • Kantersieg in Moosburg


    Gegen die zweite Mannschaft des SC Moosburg kam Gräfelfing zu einem nie gefährdeten 7:1-Erfolg. Den Anfang machte Oliver Edelmann an Brett 7, der nach Gewinn einiger Bauern und der Qualität seine Vorteil konsequent umsetzte. Thomas Sörgel gewann an Brett 4 den isolierten Bauern seines Gegners, doch das Endspiel mit Turm und Springer auf beiden Seiten schien langwierig zu werden, ehe Sörgels Gegner ohne Not den Turm einstellte. Auf Brett 6 hatte Seabstian Zieringer die offenen a-Linie und eine druckvolle Stellung, die sich aber leider nicht weiter verstärken ließ, so dass die Partie remis endete. Dafür gelang es auf Brett 2 Frank Lippert, die Königsstellung zu erstürmen, so dass dessen Gegner aufgab. Gleiches galt auch am Spitzenbrett, wo Oliver Gesing mit den weißen Steinen einen ähnlich durchschlagenden Angriff hatte. Zuvor hatte sich an Brett 5 Yaroslav Yaroshenko einen Bauerngewinn erarbeitet, als es in ein Doppelturmendspiel ging. Yaroslav eroberte einen zweiten Bauern, gab diesen aber zurück, wobei er beide Türme abtauschen konnte und gewann das Bauernendspiel problemlos.
    So kannte Philipp Zametzer an Brett 8 remis geben,obgleich auch er mit einem Bauern mehr leicht besser stand.
    Am längsten lief die Partie an Brett 3, wo Vitalia Khamenya in leichte Zeitnot geriet. Trotz Qualität und Bauer mehr war die Partie eine zähe Angelegenheit, bis Vitalia ihre beiden Türme im Angriff einsetzen konnte und den Gegner am Ende sehenswert matt setzte. (TS)

  • U20 Doppelrunde bringt Gräfelfing den Klassenerhalt näher

    wichtiger Auftaktsieg gegen ersatzgeschwächte Gegner

    Am 16.11.2019 begann auch für die U20 die Bayernliga-Saison. Ziel ist vor allem Platz 5, was den Klassenerhalt bedeuten würde.
    Nachdem wir schon das Glück hatten, dass unser Gegner München Südost mangels Spiellokal den Kampf nach Gräfelfing verlegen musste, kamen sie noch dazu mit nur fünf Spielern und ohne die nominellen Bretter zwei und drei. Aber auch wir mussten auf etliche gute Spieler verzichten.
    So musste auf Brett 6 der erst elfjährige Patrick Koch ran, wo aber heute die physische Anwesenheit für den Punkt genügte.
    Auch Anton Reinl hatte an Brett 5 leichtes Spiel, nach acht Zügen hatte er seinen Gegner matt gesetzt.

    Wesentlich mehr zu kämpfen hatten die übrigen Gräfelfinger Spieler. An Brett 3 ergriff Seabstian Ziering bald am Damenflügel die Initiative. Nach Bauerngewinn eroberte er mit dem Turm die c-Linie und konnte am Ende mit einer Springergabel den vollen Punkt sichern. Doch es wurde spannend, da Massimo Longo am Spitzenbrett in gedrückter Stellung die Segel streichen musste und beiden verbleibenden Partie unklar waren.
    Oliver Edelmann war an Brett 4 zu einem Qualitätsopfer gezwungen, das durchaus aussichtsreich war. In einer Zeitnotschlacht übersah sein Gegner dann ein einzügiges Matt, wobei Oliver aber da schon besser stand.
    Yaroslav Yaroshenko musste sich an Brett 2 in einem Endspiel bewähren. Als der Sieg seines Gegners sicher schien, gelang es Yaroslav mittels Figurenopfer, den letzten Bauern seines Gegners zu vernichten und so das Remis zu sichern.

    Damit gewann Gräfelfing mit 4,5:1,5 gegen einen der Favoriten zwei wichtige Mannschaftspunkte.

    Auch in der Doppelrunde am 30.11.2019 hatte unsere U20 wieder mit massiven Aufstellungsproblemen zu kämpfen, da uns einige Jugendliche leider im Stich ließen.
    Unser Dank gilt daher den U12-Spielern Patrick Koch, Sebastian Blumenthal Tuset und Vladimir Yaroshenko, die dennoch mitspielten und uns so vor einer Geldstrafe bewahrten.

    Am Vormittag ging es gegen Kelheim um einen direkten Konkurrenten um den Abstieg, hier war ein Sieg bitter nötig.
    Die erste Entscheidung fiel am Brett 5 im Koch-Duell, wo Patrick scheinbar seinen Läufer eingestellt hatte und dieser sich auf h6 gegen zwei Bauern opfern musste. Patricks Angriff war allerdings sehr gefährlich, als dieser beide Springer in den Angriff einbezog, hatte dies ein schnelles Matt und damit die Gräfelfinger Führung zur Folge. Hier sei dann auch Nikolai von Schlippe als Patricks Trainer bedankt, der sich über diese Partie sehr freuen dürfte.
    Leider war aber an Brett 6 der Gegner für Sebastian zu stark, so dass die Bretter 1-4 entscheiden mussten.
    Sebastian Zieringer fürchtete an Brett 3 um den Verlust eines wichtigen Bauern und ließ sich auf Zugwiederholung ein, obgleich er nach dessen Preisgabe auf Gewinn gestanden hätte.
    Glück hatte hingegen Oliver Edelmann, dessen Gegner einen forcierten Damengewinn übersah. Oliver konnte seinen König in Sicherheit bringen und am Ende seinen Materialvorteil siegreich verwerten.
    Auch Yaroslav Yaroshenko musste an Brett 2 ein paar kritische Augenblicke überstehen, ehe er seinen Angriff zum Sieg abschließen konnte.
    Ein Zeitnotduell gab es am Spitzenbrett, wo Massimo Longos Blättchen in Gewinnstellung als erstes fiel. Nach der Überprüfung der Mitschriften stellte sich aber heraus, dass Massimo seinen 40. Zug noch rechtzeitig geschafft hatte und sein Gegner dann wenig später aufgab.
    Somit ein sehr wichtiger 4,5:1,5-Erfolg.

    Der Nachmittag gegen die SF Ausgburg, einer der Favoriten um den Titel, lief weniger gut. Dennoch fiel der Sieg der Gäste mit 6:0 zu hoch aus. Inbesondere Yaroslav Yaroshenko, Oliver Edelmann und Anton Reinl hätten ihre Partien nicht verlieren müssen. (TS)

  • Wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt gegen Moosburg I

    Einen knappen, aber wichtigen 4,5:3,5-Sieg konnte die erste Mannschaft trotz zahlreicher Ausfälle gegen Moosburg 1 einfahren, auch der Gegner trat nicht in Bestbesetzung an.

    Thomas Sörgel gelang es zunächst, seinen Gegner im Zentrum auszumanövrieren. Den Bauernverlust konnte sein Gegner noch vermeiden, doch Sörgels Springer auf e3 führte am Ende zu Figurengewinn und damit zur Aufgabe seines Gegners.
    Am Spitzenbrett hatte Oliver Gesings Gegner leichten Raumvorteil, der aber nicht genügte, um die Remisbreite zu überschreiten, so dass man sich den Punkt teilte.
    Eher ungewöhnlich ist, wenn an Brett 7 ein Spieler mit einer DWZ über 2100 auftaucht. Einem solchen Gegner musste sich Sebastian Zieringer stellen. Sebastian verteidigte sich aber sehr umsichtig, ein wichtiges Remis war der Lohn.
    Am achten Brett drohte der Gegner von Oliver Edelmann, diesen am Königsflügel zu überrennen. Oliver blieb aber nervenstark und startete am Damenflügel den Gegenangriff. Am Ende entschied das Eindringen über die c-Linie, was zum Gewinn etlicher Bauern und dann auch zum Figurengewinn führte. Nachdem Oliver auch die letzten Schwindelchancen umsichtig abgewehrt hatte, führte Gräfelfing 3:1.
    Dann wurde es aber kritisch, weil die schlechten Stellungen von Massimo Longo und Frank Lippert rasch zusammenbrachen.
    Da war es gut, dass die Jugendlichen auf den hinteren Brettern einen Sahnetag erwischt hatten. Yaroslav Yaroshenko konnte an Brett 6 seine aktivere Stellung im Endspiel zum Sieg verwerten.
    Damit schaute alles auf Brett vier, wo Vitalia mit ihrem schlechten Läufer nicht besonders toll stand. Allerdings war die Stellung sehr blockiert, am Ende gelang es Vitalia, den Großbauern gegen Springer zu tauschen. Zwar hätte ihr Gegner danach einen Bauern gewinnen können, doch wäre das Turmendspiel sehr unklar gewesen und hätte auch Vitalia Gewinnchancen geboten.
    Darauf wollte sich ihr Gegner aber nicht einlassen, weshalb man sich auf Remis einigte.

    Am Ende konnte sich der SK Gräfelfing bei seinen starken Jugendlichen auf den hinteren Brettern bedanken, dass ein knapper Sieg heraussprang. (TS)