Jugend-Vereinsmeisterschaft SK Gräfelfing 2021/22

Wir richten wieder eine Jugendvereinsmeisterschaft aus. Hier die Ergebnisse aus der ersten Runde und Paarungen und Spieltermine für alle weiteren Runden

Paarungsliste der 1. Runde am 17.10.2021 10:00 Uhr

1 Glok,David 1306 – Edelmann, Oliver 1815 1-0
2 Pieper,Rene 791 – Kühn, Marvin 1508 0-1
3 Reinl,Anton 1703 – Timm, Jasper 1-0

Paarungsliste der 2. Runde am 28.11.2021 10:00 Uhr

1 Edelmann,Oliver 1815 – Timm, Jasper –
2 Kühn,Marvin 1508 – Reinl, Anton 1703 –
3 Glok,David 1306 – Pieper, Rene 791 –

Paarungsliste der 3. Runde am 19.12.2021 10:00 Uhr

1 Pieper, Rene 791 – Edelmann, Oliver 1815 –
2 Reinl, Anton 1703 – Glok, David 1306 –
3 Timm, Jasper – Kühn, Marvin 1508 –

Paarungsliste der 4. Runde am 09.01.2022 10:00 Uhr

1 Edelmann, Oliver 1815 – Kühn, Marvin 1508 –
2 Glok, David 1306 – Timm, Jasper –
3 Pieper, Rene 791 – Reinl, Anton 1703 –

Paarungsliste der 5. Runde am 30.01.2022 10:00 Uhr

1 Reinl, Anton 1703 – Edelmann, Oliver 1815 –
2 Timm, Jasper – Pieper, Rene 791 –
3 Kühn, Marvin 1508 – Glok, David 1306 –

DSOL2: Triumph gegen ASV Grün-Weiß Wismar

Mit einem in dieser Höhe sicher nicht erwarteten Sieg absolvierten wir die 5. Runde der DSOL, Saison 2 am 03.03.2021. 4-0 Stand es für uns nach knapp anderhalb Stunden gegen den ASV Grün-Weiß Wismar.

Thomas gewann als erster indem er die ingesamt passive Aufstellung des Weißen durch Raumgewinn im Zentrum und am Damenflügel ausnutze. Weiß gelang kein Gegenspiel am Königsflügel, sondern bekam eine schlechte Bauernstellung auf der f-Linie verpasst. Nach einm Durchbruch gewann Schwarz endgültig die Oberhand und gewann durch Abzugsdrohungen erst eine, dann noch eine Figur. Der Wismarer musste bald die Segel streichen.

Klappi spielte an Brett 3 ebenfalls agressiv auf und widerlegte — auch mit Hilfe eines Bauernopfers für starken Angriff durch sein Läuferpaar, den Alapin-Sizilianer (mit c3) seines Gegners. Weiß gab kurz vor dem Matt auf.

An Brett vier kam Falk wie schon zwei Runden vorher mit seinem London-System sehr gut ins Spiel. Zwar konnte Schwarz einige Zeit lang mithalten, aber durch ein Bauernopfer, das der Wismarer unvorsichtigerweise annahm, bekam Falk auf taktische Weise die Oberhand und gewann alsbald. Gegen die vorgerückten Bauern hätte Schwarz unvermeidlich den Läufer und damit die Partie verloren.

Ich konnte mit Weiß gegen den Bogoljubov-Inder meines Gegners ein Bauernopfer auf d5 anbringen, das Schwarz alsbald sehr einengte. Es sah zwar so aus, als könnte der Wismarer mit seiner Dame Gegenspiel erlangen, aber die Drohungen meines Springers auf f5 und des schwarzfeldrigen Läufers zwangen Schwarz zu Schwächungen am Königsflügel und alsbald zu einem Qualitätsopfer, das allerdings keine Erleichterung brachte. Eine Mattdrohung auf der Grundreihe konnte Schwarz nicht mehr adäquat überdecken und musste nach Damen(pseudo)opfer die aufgeben.

Eine sehr schöne Gesamtleistung unseres Teams! Die nächste Runde ist am 19.03, einem Freitag. Ich werde deswegen vermutlich unser Freitagsblitz auf Samstag verlegen.

DSOL2: Umkämpftes Remis gegen SV Eutin

In der vierten Runde der DSOL, Saison 2, Liga 4a konnten wir ein Remis gegen die favorisierten Spieler vom SV Eutin erreichen. In der Aufstellung Frank, Thomas, Oliver und Jürgen gelang mir ein Sieg mit Schwarz, um das Blatt noch zu wenden, nachdem wir bereits 1:2 zurücklagen.

Oliver kam an Brett 3 mit Weiss nicht so gut mit der Altindischen Aufstellung des Schwarzspielers von Eutin zurecht und kam am Damenflügel unter Druck mit einem schwachen Bauern auf der a-Linie. Um zu vereinfachen, opferte Weiss kurzerhand den Bauer, ohne aber den positionellen Druck wirklich abschütteln zu können. Als Schwarz mit dem König in die weisse Stellung eindrang, musste Oliver bald die Segel streichen.

An Brett 2 mutiertes Thomas‘ Englisch-Aufstellung bald zu der Slawischen Variante des Damengambits mit weissem Fianchetto. Weiss konnte etwas Druck auf die rückständigen Bauern des Schwarzen aufbauen, was aber bald in ein sehr ausgeglichenes Endspiel versandete. Die Punkteteiung war der logische Schluss.

Jürgen hatte an Brett 4 den richtigen Riecher, mit Königsindische gegen den Weissen Aufbau. Obwohl Weiss im Mittelspiel optisch gut aufgestellt aussah, war Schwarz nie in Gefahr. Weiss wollte mit einem Bauernopfer in die schwarze Stellung eindringen, doch ein Gegenopfer erlaubte eine Vereinfachungen der Stellung. Das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern war trotz Mehrbauern von Schwarz(!) „todremis“.

An Brett 1 kam es zu der Vierspringer-Variante spielte Weiss die ruhige Glek-Variante mit g3 und Fianchetto des Läufers, bei der ich mit Lc5 dagegenhielt. Nach ein paar Zügen kam es zum Abtausch der Läufer auf e3, was angesichts der offenen f-Linie zunächst optisch gut für Weiss aussah, zumal er die Türme auf der f-Linie verdoppeln konnte. Es stellte sich aber heraus, dass der nachfolgende Bauernsturm am Königsflügel eher Weiss schwächen würde, während ich langsam aber sicher die Stellung konsolidieren konnte.

Um den 30. Zug herum erlaubte sich Weiss eine Ungenauigkeit, nach dem sich endgültig das Blatt wendete und ich die Stellung zu meinem Vorteil öffnen konnte. Weiss verlor die Übersicht und recht schnell ein Figur. Das nachfolgende Endspiel spielte ich nicht sehr genau, aber die Mehrfigur machte sich dann natürlich doch bemerkbar. Weiss hätte eine Umwandlung meines h-Bauern nicht mehr verhindern können und gab auf.

Ich danke allen Mitspielern und hoffe, dass wir am 03.03.2021 in der fünften Runde wieder voll punkten werden.