1. Mannschaft

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  • Team I: wichtiger Sieg gegen Isental

    Am 23.02 absolvierten wir die siebte und vermutlich entscheidende Runde in der diesjährigen Saison: wir trafen zuhause auf Spitzenreiter Isental. Wollten wir Aufstiegschancen wahren, mussten wir unbedingt diesen Kampf gewinnen und so traten wir in Bestbesetzung an; einschließlich Massimo, der – klausurgeplagt – zunächst nicht wusste, ob er teilnehmen konnte.

    Eine wichtige Vorentscheidung ergab sich an Brett 2, wo Daniel mit Weiß auf sein geliebtes Königsgambit zurückgriff. Trotz Damentausch entwickelten die weißen Figure mächtige Aktivität, die bald ein entscheidendes Übergewicht mündeten.

    Einen glänzenden Tag erwischte Thomas an Brett 8, das bei Isental stark besetzt war (stärker als Brett 3). Obwohl es zunächst so aussah, als ob Schwarz gegen Thomas‘ Damengambit Aktivität am Damenflügel entwickelte, konnte Thomas diese neutralisieren und dabei auch investiertes Material
    zurückgewinnen. Einen Mattangriff des weißen konterte er seinerseits mit einem unwiderstehlichen Mattangriff via Turmopfer auf g7. Egal was Schwarz getan hätte, er wäre einem Matt nicht mehr entkommen.

    An Brett 4 ergab sich ein taktisch-strategisches Hin- und Her, dass Gräfelfing am Schluss für sich entscheiden konnte. Jürgen griff als Weißer gegen Caro-Kann auf die Abtauschvariante zurück. In der Frühphase des Mittelspiels bekam er starken Königsangriff, wobei er Bauern auf b2 stehenließ, den Schwarz nicht nehmen konnte. Weiß eroberte seinerseits einen Bauern, dafür entwickelte Schwarz plötzlich starke Initiative auf der f-Linie. Nach einer großen Ungenauigkeit stand aber Schwarz in einem Endspiel Dame + Läufer gegen Dame + Springer des Weißen angesichts seiner offenen Königsstellung plötzlich auf Verlust. Jürgen verwandelte sicher den Punkt.

    In schneller Folge kam es dann zu drei Remisen. Erst machte Yaro auf Brett 5 in unklarer Stellung Remis (Schwarz, Modern), dann ich auf Brett 6 (Damengambit). Arshak auf Brett 1 hatte in der McCutcheon-Variante des Franzosen als Schwarzer als Klippen und taktischen Untiefen umschifft und war in ein Endspiel mit ungleichen Läufern gelandet, das von keiner Seite aus zu gewinnen war.

    An Brett 7 hatte Massimo’s Gegner seine eigentlich gute Stellung schrittweise verdorben. Ein angebotenes Qualitätsopfer lehnte Weiß aber, verlor dann aber trotzdem sang- und klanglos.

    Der Trostpunkt konnte Isental an Brett 3 einfahren. Oliver hatte in einem Franzosen als Schwarzer einen Bauern mehr, aber im Laufe des Mittelspiels entwickelte Weiß einen unwiderstehlichen Königsangriff.

    Damit entschieden wir den Kampf 5,5 : 2,5 für uns. In der Tabelle haben wir beide 11-3 Mannschaftspunkte, aber Isental liegt leicht vorne nach Brettpunkten. Nur ein anderes Ergebnis war vielleicht noch wichtiger: Gauting verliert gegen die Schachunion Ebersberg-Grafing und liegt jetzt hinter uns auf Platz 3, ebenfalls mit 11-3 Punkten!

    In den letzten beiden Runden entscheidet sich jetzt der Aufstieg, wobei der SK Gräfeling von den drei Mannschaften das schwierigste Restprogramm hat: in Runde 8 treten wir gegen Ilmünster 2 an (Platz 5) und in Runde 9 gegen die SG Traunstein/Traunreut. (FL)

  • Team I: hoher Sieg gegen Töging

    Nach dem 5:3 gegen Moosburg wollten wir in der 6. Runde (02.02.205) unsere gute Form gegen Töging fortsetzen. Wir spielten auswärts, ohne Massimo aber mit Vladislav.

    Leichtes Spiel hatte diesmal Jürgen mit Schwarz an Brett 4 mit einem Alapin-Sizilianer. Sein Gegner stellte bereits ein der Eröffunng einen Bauern ein. Nach Damentausch konnte Jürgen den Materialvorsprung weiter ausbauen, wonach Weiß bald die Segel streichen musste.

    Schnell fertig war auch Vladislav an Brett 8. Mit Schwarz gegen einen Franzosen mit Sd2 kam
    er etwas beengt heraus. Sein Gegner tauschte aber alles ab, wonach der Bauernendspielt vollkommen
    ausgeglichen war. Remis war das das gerechte Ergebnis.

    An Brett 7 kam Thomas mit Weiß nicht zu seinen gewohnten Englisch-Stellungen, weil seinen
    Gegner Holländisch spielte. Es kam zu einer ungewohnten Materialverteilung im ausgehenden
    Mittelspiel. Thomas hatte mehrer Zentrumsbauern, dafür einen Läufer weniger. Keiner der
    Kontrahenten wollte etwas riskieren und so einigte man sich auf Remis.

    An Brett 3 hatte Oliver’s Gegner die Skandinavischen Verteidigung gegen 1.e4 gewählt. Es entstand eine Stellung mit heterogenen Rochaden. Beide kamen an sich gut aus der Eröffnung heraus, wobei Weiß doch etwas mehr Druck auf dem Königsflügel entfalten konnte und das schwarze Gegenspiel am Damenflügel sich als ungenügend erwies. Nach Opfern auf h7 und Öffnung der Stellung konnte es sich Weiß sogar erlauben, einen ganzen Turm zu opfern, da Matt oder hoher Materialverlust unvermeidlich wurde.

    An Brett 5 spielte Schwarz gegen Yaro’s 1.e4 die selten gesehene Nimzowitsch-Verteidung. Die Stellung war ausgeglichen, es kam zu einem Läuferendspiel. Einen etwas unvorsichtig aussehenden Bauernvorstoß von Weiß am Damenflügel konterte Schwarz ebenfalls mit einem Bauernzug. Nach Läufertausch war das entstehende Bauernendspiel trotzdem remis, trotz schlechterer Bauernstruktur für Schwarz.

    An Brett 1 konnte sich Arshak mit Weiß in einer Owen-Eröffnung auf beiden Flügel Raum- und dann später Materialvorteil verschaffen. Nach einer übersehenen Taktik musste Schwarz bald aufgeben.

    An Brett 2 hatte Daniel einen Materialvorteil herausarbeiten können, aber das entstehende
    Läuferendspiel war auf Grund mehrerer Bauernschwächen dann doch Remis.

    An Brett 8 hatte ich eigentlich ein London-System von meinem Gegner erwartet, aber nach
    meinem Sf6/d6 überlegte es sich Weiß anders und wir landeten in einem Pirc. Weiß kam gut
    aus der Eröffnung heraus, nachdem ich zu früh rochiert und nicht c6 gespielt hatte, ließ aber seinen Vorteil zusehends versanden. Nach Damentauch war das entstehende Turm + 2 Springer auf beiden
    Seiten immer leicht besser für mich.

    Nach einigen leichten Ungenauigkeiten von mir hätte Weiß eigentlich im weiteren Springer-Endspiel
    ausgleiche können, ließ aber seinen Springer „einmauern“ und gestattete später einen Bauern-durchbruch am Königsflügel, wonach ich zwei weit vorgeschobene Freibauern bekam, was dann schnell den Sieg brachte.

    Dies war ein schöner Sieg, aber in drei Wochen geht es zuhause gegen Isental, wo wir
    wiederum Bestform zeigen müssen. (FL)

  • Team I: ungefährdet gegen Moosburg

    Am Sonntag, den 19.1.2025 hatten wir die Runde 6 der Bezirksliga 2024/25 daheim gegen Moosburg, die erste Runde im neuen Jahr. Ohne Daniel, dafür aber mit Desi an Brett 8.

    Den Auftakt bildete wie so oft Jürgen an Brett 3. Sein Sizilianer mit Schwarz endet bald in ein völlig ausgeglichenes Läuferendspiel. Die Punkteteilung war die logische Folge.

    Den ersten Sieg des Tages fuhr Thomas ein, allerdings war das zunächst nicht abzusehen. Mit Schwarz gegen e4 spielte er wie üblich einen Franzosen, landete aber gegen die Vorstoßvariante auf Grund eines taktischen Übersehers bald in einer Verluststellung. Sein Gegner passte aber nicht auf und Thomas gewann eine Dame gegen einen Läufer und Bauern. Weitere taktische Verwicklungen blockte Thomas sicher aber und verwandelte bald den vollen Punkt.

    Ich hatte an Brett 5 mit Schwarz einen Nimzo-Inder auf dem Brett. Nach zwei Ungenauigkeiten
    hätte eigentlich das Läuferpaar von Weiß gegen mein Springerpaar deutlichen Vorteil bedeuten sollen, mein Gegner erlaubte mir allerdings die Stellung mehr oder weniger komplett geschlossen
    zu halten. Mehr als Remis war nicht drin.

    Auch an Brett 4 erreichte Yaro mit Weiß gegen eine Art Philidor-Stellung des Gegners nicht mehr
    als Remis.

    An Brett 6 konnte sich Massimo mit einem Jobava-London eine gute Stellung erarbeiten.
    Ein strategisches Bauernopfer öffnete Linie für seine Türme und die Stellung des Schwarzen
    wurde bald unhaltbar. Massimo gewann zielsicher mit einer Mehrfigur im Endspiel.

    Merkwürdig verlief die Partie an Brett 2. Oliver konnte sich in einem Vier-Springer-Spiel eine gute Stellung erarbeiten, hatte aber weniger Zeit. Plötzliche überlegte sein Gegner wohl an die 40 minuten oder mehr an einem Zug und hatte weniger als 1 Minute für mehr als 20 Züge. Damit war die Sache aber noch nicht ausgestanden. In einer Stellung mit beiderseitigen Freibauern konnte Oliver die Dame opfern, die er aber sofort wieder zurückbekam. Danach musste Schwarz unmittelbar aufgeben.

    Der Pechvogel des Tages war leider Desi: in einem b3-Sizilianer stand Desi eigentlich die ganze Zeit überlegen mit mehr Zeit. Er konnte Schwarz gleich zwei Doppelbauern verpassen und sein Springer dar dem Läufer des Gegners überlegen. Nachdem ein Turmendspiel erreicht worden war, ließ sich Desi Zeit mit dem Berechnen des Übergangs in ein Bauernendspiel. Leider ließ er sich zuviel Zeit, völlig überraschen verlor er wegen Zeitüberschreitung.

    An dieser Stelle hatten wir bereits gewonnen (Zwischenstand 4,5 : 2,5) fragte sich nur, wie hoch genau es wohl werden würde. An Brett 1 kam Arsahk mit Schwarz gut aus der modernen Verteidigung heraus, aber nach Damentausch im Doppelturmendspiel wurden plötzlich seine Bauern sehr schwach. Arshak suchte und fand Gegenspiel gegen den weißen Königs und stand zwischendurch, auch durch Mithilfe seines Gegners wohl auf Gewinn. Am Ende reichte es aber nicht ganz und die Partie verflachte ins Remis. Am Ende stand es wohlverdient 5:3 für uns.

    Die führenden Mannschaften in der Liga, Isental und Gauting, gewannen beide ihre Spiele und so stehen wir im Moment auf Platz drei, zwei Mannschaftspunkte hinter den punktgleichen führenden. Am 02.02. geht es weiter gegen Töging, hoffentlich dann wieder in Bestbesetzung. (FL)

  • Team I: Lehrstunde in Gauting

    Nach dem 7:1 gegen Germering in Runde ahnten wir bereits dass es gegen Gauting auswärts in Runde 4 deutliche schwerer werden würde, zumal wir ohne Daniel spielten.

    Es begann mit einem Remis von Oliver mit Schwarz an Brett 4 gegen den Abtauschfranzosen
    von Schachfreund Olbricht. Beide hatten zwei Springer auf dem Brett mit gesunder Bauernstruktur, die Punkteteilung war gerechtfertigt.

    Ebenfalls die Punkte teilte sich Thomas an Brett 7 mit Weiß in der Englischen Eröffnung in einem Turmendspiel mit leicht schlechterer Stellung.

    Einen ganz schlechten Tag hatte ich an Brett 5 mit Weiß gegen die Modern / Robatsch-
    Verteidigung. Nachdem ich zunächst passiv und präventiv gespielt hatte, wollte ich plötzlich mit g4 am Königflügel (wohin ich selbt rochiert hatte) aktiv werden. Zwei schlechte Züge hintereinander und ich hatte durch einen Springerabzug, der gleichzeitig meinen Springer durch einen schwarzen Läufer angriff, einen Bauern weniger. Meine Versuche, doch noch ein wenig Aktivität heraus zu kitzeln, wurden durch ein (Pseudo)Damenopfer meines Gegners gleich im Keim erstickt. Wir landeten in einem für mich verlorenen Endspielt Turm+Läufer gegen Turm+Springer, wobei Schwarz ein 5-3 Bauernmajorität am Damenflügel + Freibauer hatte. Ich musste bald die Segel streichen.

    An Brett 3 schien es zunächst, als ob Jürgen einen aussichtsreichen Angriff mit Weiß in einer Sizilianischen Partie hätte. Allerdings verteidigte sich der Gegner umsichtig und erreichte eine ein Endspielt mit Mehrbauern, wobei Weiß einen Freibauern am Damenflügel und Schwarz zunächst eine 3-1, dann 3-0 Mehrheit am Königsflügel hatte. Da Schwarz den weißen Freibauern sicher
    blockieren konnte, musste Jürgen bald aufgeben.

    An Brett 8 hatte Vladislav mit Schwarz ebenfalls eine Art Modern / Robatsch auf dem Brett, wobei Weiß früh von Hauptvarianten abwich. Im weiteren Verlauf enstand eine stark Königsindisch anmutende Stellung, wobei Vladislav anstatt am Königsflügel anzugreifen, plötzlich am Damenflügel Aktivität entwickeln wollte. Dies allerdings nützte nur seinem Gegner, der erst eine Qualität, dann durch einen weit vorgeschobenen Bauern noch eine Qualität gewann. Auch hier bekamen die Gautinger bald den vollen Punkt.

    Mit 4-1 konnte es also nur noch Remis werden. Einen Lichblick bot
    Massimo an Brett 6. Mit einer Art Benoni gegen die Fianchetto-Aufstellung
    des Weißen hatte er im Mittelspiel einen Bauern mehr, worauf der Gegner
    eine Qualität opferte, um ebenfalls eine Bauernmajorität im Zentrum zu
    erlangen. Massimo blockte allerdings die Ambitionen von Weiß durch einen
    Freibauern auf c2 plus Turmunterstützung gekonnt ab und so kamen wir
    zum einzigen vollen Punkt im Match.

    Bei Yaro an Brett 4 sprang die Stellungsbewertung mehrfach hin- und her. Weiß hatte gegen Yaro’s Modern-Aufbau im Mittelspiel einen Bauern geopfert, was im auch Vorteil einbrachte. ALlerdings vermochte es Schwarz später einen Königsangriff zu inszenieren. Yaro hätte ein Remis durch Dauerschach in der Hand gehabt, das er aber wegen der Matchsituation ablehnte. Im weiteren Verlauf musste er dann eine Qualität opfern, der zwei-Bauern-Vorsprung war aber wegen der verstreuten Figuren bald dahin und Weiß gewann im Endspiel.

    Arshak an Brett 1 hatte mit seinem Englisch-Aufbau andauernden Druck im Mittelspiel, der aber gegen Ende des Mittelspiels verflachte und in eine Schwerfigurenendspiel mit leicht besseren Aussichten für Schwarz mündete. Die Punkteteilung hier war für beide Seiten gerechtfertig.

    Mit 2,5 – 5,5 hatten wir an diesem Sonntag eine kostenloste Lehrstunde erhalten. Bleibt zu hoffen, dass wir in Runde 5 gegen Traunstein wieder zu alter Form, hoffentlich in Bestbesetzung, zurückfinden. (FL)

  • Team I: Kantersieg gegen Germering

    Nach dem verhaltenen 4:4 gegen Ebersberg in Runde 2 spielten wir zur Runde 3 am 01.12 zum ersten Mal in Bestbesetzung in dieser Saison zuhause gegen Germering.

    Ein blendenden Start hatte Jürgen an Brett 4 mit Weiß. In einem Spanier mit frühem De2 konnte er den schwarzen König sehr bald in Bedrängnis bringen. Ein Ausweichmanöver brachte nichts ein, es erfolgte ein Mattangriff.

    Genau umgekehrt lief es für Oliver mit Schwarz an Brett drei. In einem Colle-Standardangriff von Weiß mit massivem Figurendruck von Dame, Turm, Läufer und Springer am Königsflügel sah es sehr bald mau aus für die schwarze Majestät. Trotz Oliver’s zäher Verteidigung und Damentausch war die Königsstellung am Ende zu sehr kompromittiert und es hingen zu viele Figuren, so dass Schwarz aufgeben musste.

    Ich hatte es an Brett 6 mit Weiß in einem Standarddamengambit (abgelehnt) mit einem frühen 4.. a6 zu tun, dass ich mit dem Vorstoß c5 beantwortete (anstelle von Tausch auf d5). Im weiteren Verlauf war ich immer leicht im Vorteil, insbesondere, nachdem Schwarz den Abtausch des schwarzfeldrigen Läufers gegen einen Springer mit anhaltendem Druck meines Läufers auf g5 zuließ. Schwarz musste seine Stellung mit h6/g5 schwächen. Zudem bekam ich die offene c-Linie. Allerdings war der bald erfolgende finale Fehler von Schwarz nicht erzwungen: er ließ einen Doppelangriff auf Damen und Springer zu, praktisch ein einzügiger Einsteller. Der volle Punkt ging dann bald an mich.

    An Brett 1 hatte Arshak mit Schwarz in einem Franzosen nach frühem Damentausch eine flexible Abwehrstellung aufgebaut. Den Raumvorteil von Weiß am Königsflügel konnte er mit Druck auf die Mitte kontern. Im weiteren Verlauf konnte Weiß zwar einen entfernten Freibauern auf der a-Linie etablieren, Schwarz brach aber durch Druck auf den weißen c-Bauern seinerseits mit seinem d-Bauern durch. Das war dann auch der Matchwinner. Nach einem Ablenkungsmanöver unter Turmopfer konnte sich der mittlerweile auf der e-Linie gelandete Bauer in eine Dame verwandeln und damit den Sieg sichern.

    Schon bald zwei Bauern mehr hatte Daniel als Weißer an Brett 2 in einem Winawer-Franzosen mit Ld2. Schwarz fand überhaupt kein Rezept gegen diesen Aufbau und verteidigte sich zwar zäh,
    aber letztlich rein passiv. Gegen den weißen Bauernsturm am Königsflügel mit Schwerfigurenunterstützung gab es keine Verteidigung. Mit diesem Sieg hatten wir das Remis bereits sicher.

    Gar nicht zu laufen schien es zunächst an Brett 5 für Yaro in der modernen Verteidigung. Nach einem weißen Bauernopfer auf e6, das Yaro ablehnte, war der schwarze Königsflügel wie eingemauert und die Entlastungsversuche mit Springer und Damen schienen nichts zu bringen. Allerdings übersah Weiß in Zeitnot eine taktische Wendung mit der Schwarz eine Qualität mehr im Endspiel erringen konnte und dann bald gewann.

    Das sollte allerdings nicht der einzige überraschende Sieg bleiben. An Brett 8 hatte Thomas wie üblich die englische Eröffnung als Weißer angestrebt. Die Kontrahenten landeten einem Doppelturmendspiel, wo Weiß zwar einfach einen Bauern weniger, dafür allerdings aktives Figurenspiel hatte. Nach Abtausch eines Turmpaares ließ Schwarz erst den verbliebenen weißen Turm, danach den weißen König zu aktiv werden. Eine Taktik am Schluss mit Turmopfer und scheinbar unaufholbarem Bauern auf d2 wehrte Thomas mühelos ab.

    In der letzten verblieben Partie an Brett 7 hatte es Massimo mit einer Art Reti-Eröffnung von Weiß mit Läufer auf g2 und Bauern d3 und c4 zu tun. Die meiste Zeit war die Partie in sehr ruhigen Bahnen. Am Ende aber ließ Weiß seine Bauernstruktur am Königsflügel zu sehr aufweichen, was Schwarz dann taktisch ausnutzen konnte. Nach Damentausch war das Bauernendspiel dann gewonnen.

    Durch diesen Kantersieg und durch das Remis unserer Verfolger Isental und Gauting sind wir zunächst auf Platz 1 gelandet. Weiter geht es dann schon in 14 Tagen in Runde 4 auswärts gegen Gauting. (FL)

  • Team I: Punkteteilung in Ebersberg

    Nach dem Sieg gegen Waldkraiburg in Runde I traten wir in Runde 2 am 11.10 auswärts gegen die Schachunion Ebersberg-Grafing an. Nominell schwächer als der Erstrundengegner hielten die Ebersberger dennoch mehr als mit.

    An Brett 3 hatte es Jürgen mit Schwarz gegen einen Sizilianer in der klassischen Variante zu tun. Die Gegner kamen hier nicht über ein Abtasten hinaus und erreichten bald ein Remis.

    An Brett 8 hatte Marvin mit Schwarz eigentlich eine Figur mehr, übersah dann aber die einzige Idee, die der Gegner noch hatte (Mattangriff, sollte Schwarz den Turm auf a1 nehmen. Stattdessen hätte er Figur und zwei Bauern mit Damentausch haben können. Leider hier ein 0:1.

    Genau umgekehrt lieft es bei Vladislav auf Brett 7. Hier war es Weiß, der eine Dame gegen zwei Leichtfiguren bekam und die Verwertung zum vollen Punkt ließ nicht lange auf sich warten.

    An Brett 4 spielte Oliver mit Weiß gegen einen Franzosen an. Der zerrupften Bauernstellung von Weiß stand Figurenaktivität mit den Schwerfiguren gegenüber. Die Gegner einigten sich auf ein Remis.

    Ebenfalls in Remis willigte Daniel an Brett 2 ein, auch gegen einen Sizilianer.

    Thomas kam in Endspiel an Brett 6 unter gehörigen Druck. Hier war das Remisangebot von Weiß ein glücklicher Ausgang für uns.

    Ich hatte an Brett 5 als Weißer ein Benko-Gambit mit a4 abgelehnt und kam ganz gut aus der Stellung raus, fand aber nicht immer die beste Fortsetzung. Ein unklares Bauernopfer von mir hätte mir aber nach der fehlerhaften Fortsetzung von Schwarz für einen Zug glänzende Aussichten beschwert. Nachdem ich die Chance verpasst hatte, versandete die Partie ins Remis.

    An Brett 1 spielte Arsak als Weißer in einem Reti-Aufbau lange Zeit druckvoll und umsichtig und hätte gewinnen können, aber auch ergab sich für uns nicht mehr als ein Remis.

    Insgesamt ein glückliches 4:4 für beide Mannschaften. (FL)

  • Gelungener Saisonauftakt gegen Waldkraiburg

    Die neue Saison in der Bezirksliga 2024/25 startete heute, am Sonntag den 06.10.2024, zum ersten Mal im neuen, temporären Vereinsheim in der Gemeindebücherei Gräfefelfing.

    Unser Gegner war Waldkraiburg, ein Absteiger aus der Regionalliga Süd-Ost. Wir mussten leider ohne Daniel und Oliver Gesing antreten, hatten dafür aber mit Vladislav Barsov und Sebastian Zieringer adäquaten Ersatz an den hinteren Brettern.

    Arshak heute wenig zu tun, da die Gegner das erste Brett frei ließen. Der Rest der Partien war aber durchwegs anspruchsvoll und über weite Teile spannend. Vladislav Barsov hatte an Brett 7 mit Schwarz die französische angestrebt. Nach einigen Verwicklungen im Zentrum verlief die Partie dann ins Remis. An Brett 2 konnte Jürgen Hofmann in eine spanischen Partie einigen Druck am Königsflügel aufbauen, der nach Damen- und Turmtausch dann in ein völlig ausgeglichenes Springerendspiel endete.

    Thomas hatte sich an Brett 6 in einer englischen Partie auf unklare Verwicklungen eingelassen. Sein Bauernspiel auf beiden Flügeln schwächte etwas seine Köngisstellung. Ein Damenausflug nach a7 erwies sich als ungerechtfertigt und sein Gegner schloss die weiße Dame mit einem Bauernzug vom Rest des Geschehens aus, konterte dann selbst im Zentrum und Thomas‘ geschwächte Königsstellung machte sich dann schnell bemerkbar. Ein Springeropfer zwang Weiß zur Aufgabe, da Turm- und damit Partieverlust unvermeidlich war.

    An Brett 8 hatte Sebastian Zieringers Gegner das angebotene Morra-Gambit abgelehnt. Im weiteren Verlauf erhielt Weiß das Läuferpaar une einen Freibauern am Damenflügel mit Gegenspiel für Schwarz am Königsflügel. Zum Schluss hatte Sebi immer noch einen Bauern mehr im Turmendspiel, vermochte aber nicht korrekt zu vereinfachen. Das Endergebnis war dann Remis.

    Ich hatte mit Weiß auf Brett 4 bereits früh bedeutenden Vorteil haben können, weil mein Gegner mir in der Eröffnung gleich ein Tempo schenkte, was ich aber nicht wahrnahm. Trotzdem war meine Stellung meist leicht besser, leider ließ ich die Partie nach Damentausch dann schnell verflachen. Obwohl ich im Besitz des „guten“ weißfeldrigen Läufers war und Schwarz den „schlechten“
    hatte, war die Stellung nach Damentausch letztlich leicht besser für Schwarz, insbesondere nachdem ich zu früh die Stellung öffnete. Das Remis war letztlich glücklich für mich.

    Zum Matchwinner wurde heute Yaroslav Yaroshenko mit Schwarz an Brett 3. Weiß griff nach
    verhaltener Behandlung von Yaro’s „moderner Eröffnung“ im Mittelspiel dann ungestüm am Damenflügel an und drohte Schwarz zu überrennen. Allerdings wollte Weiß zu viel zu schnell und „veropferte“ sich, wobei plötzlich das schwarze Gegenspiel mit weit vorgeschobenem Bauern und Mattdrohungen zum Tragen kamen. Letztlich hatte Yaro in einem Läuferendspiel einfach einen Bauern mehr, denn er sicher verwertete. Weiß kam in Zugzwang und musste dem schwarzen
    König den Marsch in die gegnerische Stellung gestattete, was den Sieg einbrachte.

    Damit stand es 4:3 für uns und eine Partie war noch offen. An Brett 5 hatte Massimo die französische Verteidigung auf dem Brett. Sein Gegner spielte eine Nebenvariante mit De2 und Läuferfianchetto. Schwarz konnte einen Königsangriff unter Bauernopfer abblocken, stand aber auf beiden Flügeln gedrückt. Nach Damentausch hatten wir auch hier ein Läuferendspiel auf dem Brett. Massimo konnte den Gegner auf den schwarzen Feldern erfolgreich blockieren und trotz Mehrbauern musste Weiß ins Remis einwilligen. Damit hatten wir das Match mit 4.5 – 3.5 gewonnen.

    Damit war uns ein guter, wenn auch etwas glücklicher Saisonauftakt gelungen. Am 10.11 geht es in Runde zwei weiter gegen Ebersberg-Grafing. (FL)

  • Team I: Schlussakkord zum Saisonende

    Die 9. und Letzte RUnde der Bezirkslig Oberbayern 2023/24 war von Spannung geprägt. Weil MTV Ingolstadt in Runde 8 einen Mannschaftspunkt gegen Töging II abgegeben hatte lagen wir nur noch mit einen MP hinter den Ingolstädtern bei gleichen Brettpunkten.

    Mit fast Bestbesetzung traten wir zuhause gegen Traunstein / Traunreut an. Unsere Gegner dagegen waren an den hinteren vier Brettern ersatzgeschwächt.

    Den Auftakt machte Marvin an Brett 8 mit Weiß. Wie bereits letzte Runde kam wieder ein geschlossener Sizilianer aufs Brett. Nachdem Schwarz bereits im frühen Mittelspiel ein Damen eingestellt hatte, ließ Marvin nichts mehr anbrennen und fuhr bald den vollen Punkt ein.

    An Brett 5 spielte Yaro wie üblich seine „Modernes System“ gegen weißes 1.e4. Das Mittelspiel erwies sich als ausgeglichen mit leicht besserer Stellung für Schwarz. Es kam bald zur Punkteteilung. Ebenso teilte sich Daniel an Brett 2 mit Weiß in einem Katalanen mit gegenseitigem Fianchetto bald die Punkte (er stand leicht schlechter).

    An Brett 4 konnte Jürgen endlich seine Remisserie überwinden und gewann überzeugend mit Weiß in einem Franzosen (McCutcheon-Variante des Sc3-Franzosen).

    An Brett 6 kam ich mit Weiß sehr gut aus der Eröffnung (Englund-Gambit) heraus. Schwarz hatte durch die Gegenüberstellung Turm vs. Dame immer Probleme und opferte einen Bauern für unklare Angriffschancen am Königsflügel. Allerdings geriet sein König bald selbst unter Beschuss und verlor noch einen Bauern. Als Schwarz mit Hilfe eines weiteren Bauernopfers die Lage klären wollte, stellte ich meinen Turm zum nehmen hin. Die Annahme des (Pseudo)opfers war ein großer Fehler, danach war es wegen Mattdrohungen sofort aus. Das war gleichzeitig auch bereits der Matchgewinn.

    An Brett 1 veropferte sich Weiß gegen Arshak’s Franzosen und musste wg.
    Materialmangel bald die Segel streichen. Er hätte allerdings wesentlich
    stärker spielen und Schwarz in größere Bedrängnis bringen können.

    An dieser Stelle stands es 5:1 für uns, zwei Partien waren noch zu spielen. An Brett 6 hatte Thomas eine semi-slawische Partie, die später zu einem Damengambit mutierte. Er hatte im frühen MIttelspiel einen Bauern gewonnen, den er bis zum Endspiel hielt. Allerdings hatten beide Seiten zwei Läufer und es würde schwierig werden zu gewinnen. Im weiteren Verlauf leistet sich Weiß aber immer wieder Ungenauigkeiten, worauf Schwarz in die weiße Stellung mit dem König eindringen konnte: 0-1.

    An Brett 3 kam Oliver mit Schwarz aus seinem Winawer-Franzosen nie richtig aus der Stellung heraus. Obwohl er zwischendurch einen Bauern mehr hatte, entwickelte das Läuferpaar von Weiß gegen das Springerpaar von Schwarz soviel Druck, dass die Stellung im Endspiel zusammenbrach.

    Damit war der Endstand 6-2 für uns. Da der MTV Ingolstadt mit Bestbesetzung gegen die ersatzgeschwächten Rosenheimer antrat, war einen Sieg der Autostädter nicht zu zweifeln.

    MTV Ingolstadt ist damit in die Regionallige Südwest aufgestiegen, uns bleibt der verdiente zweite Platz (mit besserer Brettpunktewertung).

    Ich hoffe, dass es nächste Saison noch besser wird für uns und bedanke
    mich bei allen Mitspielenden! (FL).

  • Überzeugender Sieg gegen Trostberg II

    Nachdem in Runde 7 sich die Rosenheimer als überraschend stark erwiesen hatten, waren wir in Runde 8 gespannt, wie es auswärts gegen Trostberg II laufen würde. Da diesmal etliche Stammspieler verhindert waren, kamen Marvin und Anton an Brett 7 und 8 zum Einsatz.

    An Brett 8 hatte es Anton mit Schwarz mit der Alapin-Variante der sizilianischen Verteidigung zu tun. Weiß bot in der Mitte des Mittelspiels trotz besserer Stellung überraschend Remis an, dass Anton nach Beratung mit dem Mannschaftsführer annahm.

    An Brett 4 spielte Yaro mit Schwarz die „Moderne Verteidigung“. Weiß öffnete trotz fehlender Entwicklung die Stellung und zog auch weiterhin eher planlos seine Figuren hin- und her. Yaro nutzte seine überlegene Stellung konsequent und so stand es bald 1.5-0.5 für uns.

    An Brett 3 konnte Jürgen Hofmann mit Weiß in einem Winawer-Franzosen nicht viel aus der Stellung herausholen und so einigten sich die Gegner bald auf Remis.

    Arshak hatte an Brett 1 lange Zeit in der Englischen Eröffnung eine recht ausgeglichene Stellung. Erst gegen Ende des Mittelspiels erlaubte sich Schwarz einen entscheidenden Fehler, den Arshak sogleich ausnutzte. In der Schlussstellung hätte er einen gedeckten Freibauern im Damenendspiel gehabt und das wollte sich Schwarz nicht mehr zeigen lassen.

    Ich kam an Brett 5 mit Weiß schlecht aus der Eröffnung heraus. Ich ließ mich auf eine Variante des Budapester Gambits ein, die ich kaum vorbereitet hatte. Schwarz hatte einen sehr guten schwarzfeldrigen Läufer, mein weißfeldriges Pedant war dagegen eher mit Verteidigung des Bauern e4 beschäftigt.

    Ich bot recht bald Remis an, dass Schwarz dankenswerterweise sogleich annahm. Mein Gegner hätte gefahrlos weiter (auf Gewinn) spielen können, insofern muss trotz deutlicher DZW-Überlegenheit zufrieden sein.

    Marvin spielte an Brett 7 einen geschlossenen Sizilianer. Nach einem Pseudo-Bauernopfer stand Schwarz gut bis besser. Ein weit vorgeschobener Freibauer auf b3 sicherte Schwarz gefahrlos das Remis. Es war eher Weiß, der aufpassen musste. Das Remis durch Dauerschach ging voll in Ordnung, mehr war nicht drin für Weiß.

    An Brett 2 hatte Daniel einen Benoni-Aufbau mit Schwarz. Nach Ungenauigkeiten von Weiß konnte er sich einen vorgeschobenen Freibauern im Turnendspiel sichern. Dies und die überlegene Königsaktivität sicherte Daniel den baldigen Sieg. Dies bedeutete auch bereits den Mannschaftssieg für uns.

    Jetzt musste sich Brett 6 erweisen, wie hoch dieser letztlich ausfallen würde. Thomas hatte mit Schwarz einen symmetrischen Aufbau gegen die Englische Eröffnung gewählt. Eine Bauernmajorität am Königsflügel sichert Schwarz einen anhaltenden Vorteil im Läuferendspiel, den Thomas konsequent ausnutzte: 6-2 für uns!

    In 14 Tagen geht es gleich weiter mit der letzten Runde in der Saison 23/24 gegen Traunstein/Traunreut. Wir liegen nur einen Mannschaftspunkt hinter Nummer 1, MTV Ingolstadt. Vielleicht geben sich die Ingolstädter ja noch ein Remis-Blöße wie heute, dann wären wir Aufsteiger in die Regionalliga, falls wir die letze Runde gewinnen. (FL)

  • Sieg gegen Rosenheim trotz Schwächen im Abschluss

    Nach dem recht klaren 5,5-2,5 gegen den bis dato an Platz 2 liegenden SV Töging in Runde 6 fuhren wir diesen Sonntag nach Rosenheim gegen den Tabellenletzten – und hatten durchaus Mühe mit diesem Gegner.

    Den Auftakt bildete Brett 4. Jürgen Hoffmann, dessen Gegner erst nach einiger Zeit erschien, bekam es mit Schwarz mit der Englischen Partie zu tun. Der Aufbau des Weißen war harmlos und die frühe Punkteteilung bildete den logischen Abschluss der weitgehend ereignisarmen Partie.

    An Brett 7 eröffnete Thomas wie üblich als Weißer mit c4, aber sein Gegner wich von der englischen Eröffnung ab und wir sahen eine Damenindische Partie. Beide Seiten hatten Bauernschwächen,
    konnten aber ihre Stellung nicht verstärken. Am Ende einigten sich die Kontrahenten auf Remis.

    Lange Zeit es bei Daniel an Brett 2 ungefähr ausgeglichen. Die Alapin-Variante der Sizilianischen Eröffnung brachte Weiß nicht viel. Beide Spieler ließen sich viel Zeit mit den Zügen. Am Ende verlor der Rosenheimer überraschend durch Zeit.

    An Brett 8 hatte Oliver Edelmann mit Schwarz eine Art Reti auf dem Brett. Die Partianlage des Weißen war eigentlich harmlos, aber Oliver, der ein schweres Turnier hinter sich hatte, sah heute nicht viel. Gegen Ende des Mittelspiels musste er praktisch die Dame opfern und danach ging es schnell bergab. Damit stand es 2:2.

    Ich hatte an Brett 6 wieder einmal Schwarz. In einem Schottischen Gambit wich ich als Schwarzer von der schärfsten Fortsetzung ab und hatte dann im weiteren Verlauf einfach einen Bauern mehr.
    Nach Damentausch sah ich mich eigentlich schon auf der Siegerstraße, mein Gegner hätte aber einmal wirklich ausgleichen können. Nach dem Auslassen dieser Chance gewann ich noch einen weiteren Bauern, hatte selbst einen gedeckten Freibauern auf b3 und es ging dann schnell zu Ende.

    An Brett 2 spielte Oliver Gesing wieder einen geschlossenen Sizilianer. Er hatte immer viel Druck auf dem Königsflügel. Nach Bauerngewinn kam es zu einem Turmeendspiel mit Abschneiden
    des schwarzen Königs auf der h-Linie. Oliver gewann die Partie sehr sicher.

    Nich zu einem Sieg umsetzen konnte Arshak an Brett seine eigentlich sehr gute Partieanlage und Stellung gegen die holländische Verteidigung. Es kam zu eine Endspiel Turm gegen Läufer+Springer und zwei Freibauern am Damenflügel. Ein Bauer ging dann aber verloren und mehr als Remis
    war dann nicht mehr drin. Trotzdem war das das 4,5-2,5 und damit der Matchgewinn.

    An Brett 5 hatte Schwarz in einer skandinavischen Partie früh eine Figur gegen einen Bauern mit kaum vorhandener Kompensation geopfert. Eigentlich hatte alle mit einem Sieg des Weißen gerechnet, aber der Rosenheimer machte es Yaro sehr schwer. Gegen Ende versuchte es Yaro mit der Brechstange unter Rückopfer der Figur, musst dann aber gleich ins Remis einwiligen, sonst wäre es noch zu einer Umkehr des Resultats gekommen. Endstand: 5-3 für den SKG (FL)