Aktuelle Beiträge

  • Team II sichert Klassenerhalt

    Team II des SK Gräfelfing erkämpfte sich beim letzten Spiel der Saison 2023/24 der Kreisklasse in Gröbenzell einen Mannschaftspunkt und beendet die Saison als Vierter mit nur 3 Punkten Abstand zu einem Aufstiegsrang.

    Ein gut aufgestelltes Gräfelfing II ging mit einem erzeugenden Sieg des Nachwuchsspielers Vladislav Barsov in Führung, nachdem er im Mittelspiel viel Material gewinnen konnte und dann auch noch einen überzeugenden Königangriff startete.

    Es folgten mehr oder weniger ausgespielte Punkteteilungen an den Brettern 1, 2, 3 und 4, wobei Aleksei Barsov (3) fast bis zum letzten Stein spielte und am Ende trotz eines Mehrbauern keine Chance auf einen vollen Punkt mehr hatte. Somit genügte aber an Brett 5 bei Anton Reinl eine Punkteteilung für den Mannschaftssieg.

    Der Gräfelfinger stand auch bis Zug 35 deutlich besser und hätte auch gewinnen können, leistete sich aber in Zeitnot kurz vor der Zeitkontrolle einen Figureneinsteller, der wenig später die Partie kostete.

    Obwohl am Ende der Saison in Sachen Aufstieg in die Zugspitzliga mehr möglich gewesen wäre, kann Mannschaftsführer Jürgen Klapper auf eine gelungene Saison zurückblicken. (JK)

  • Team I: Schlussakkord zum Saisonende

    Die 9. und Letzte RUnde der Bezirkslig Oberbayern 2023/24 war von Spannung geprägt. Weil MTV Ingolstadt in Runde 8 einen Mannschaftspunkt gegen Töging II abgegeben hatte lagen wir nur noch mit einen MP hinter den Ingolstädtern bei gleichen Brettpunkten.

    Mit fast Bestbesetzung traten wir zuhause gegen Traunstein / Traunreut an. Unsere Gegner dagegen waren an den hinteren vier Brettern ersatzgeschwächt.

    Den Auftakt machte Marvin an Brett 8 mit Weiß. Wie bereits letzte Runde kam wieder ein geschlossener Sizilianer aufs Brett. Nachdem Schwarz bereits im frühen Mittelspiel ein Damen eingestellt hatte, ließ Marvin nichts mehr anbrennen und fuhr bald den vollen Punkt ein.

    An Brett 5 spielte Yaro wie üblich seine „Modernes System“ gegen weißes 1.e4. Das Mittelspiel erwies sich als ausgeglichen mit leicht besserer Stellung für Schwarz. Es kam bald zur Punkteteilung. Ebenso teilte sich Daniel an Brett 2 mit Weiß in einem Katalanen mit gegenseitigem Fianchetto bald die Punkte (er stand leicht schlechter).

    An Brett 4 konnte Jürgen endlich seine Remisserie überwinden und gewann überzeugend mit Weiß in einem Franzosen (McCutcheon-Variante des Sc3-Franzosen).

    An Brett 6 kam ich mit Weiß sehr gut aus der Eröffnung (Englund-Gambit) heraus. Schwarz hatte durch die Gegenüberstellung Turm vs. Dame immer Probleme und opferte einen Bauern für unklare Angriffschancen am Königsflügel. Allerdings geriet sein König bald selbst unter Beschuss und verlor noch einen Bauern. Als Schwarz mit Hilfe eines weiteren Bauernopfers die Lage klären wollte, stellte ich meinen Turm zum nehmen hin. Die Annahme des (Pseudo)opfers war ein großer Fehler, danach war es wegen Mattdrohungen sofort aus. Das war gleichzeitig auch bereits der Matchgewinn.

    An Brett 1 veropferte sich Weiß gegen Arshak’s Franzosen und musste wg.
    Materialmangel bald die Segel streichen. Er hätte allerdings wesentlich
    stärker spielen und Schwarz in größere Bedrängnis bringen können.

    An dieser Stelle stands es 5:1 für uns, zwei Partien waren noch zu spielen. An Brett 6 hatte Thomas eine semi-slawische Partie, die später zu einem Damengambit mutierte. Er hatte im frühen MIttelspiel einen Bauern gewonnen, den er bis zum Endspiel hielt. Allerdings hatten beide Seiten zwei Läufer und es würde schwierig werden zu gewinnen. Im weiteren Verlauf leistet sich Weiß aber immer wieder Ungenauigkeiten, worauf Schwarz in die weiße Stellung mit dem König eindringen konnte: 0-1.

    An Brett 3 kam Oliver mit Schwarz aus seinem Winawer-Franzosen nie richtig aus der Stellung heraus. Obwohl er zwischendurch einen Bauern mehr hatte, entwickelte das Läuferpaar von Weiß gegen das Springerpaar von Schwarz soviel Druck, dass die Stellung im Endspiel zusammenbrach.

    Damit war der Endstand 6-2 für uns. Da der MTV Ingolstadt mit Bestbesetzung gegen die ersatzgeschwächten Rosenheimer antrat, war einen Sieg der Autostädter nicht zu zweifeln.

    MTV Ingolstadt ist damit in die Regionallige Südwest aufgestiegen, uns bleibt der verdiente zweite Platz (mit besserer Brettpunktewertung).

    Ich hoffe, dass es nächste Saison noch besser wird für uns und bedanke
    mich bei allen Mitspielenden! (FL).

  • Überzeugender Sieg gegen Trostberg II

    Nachdem in Runde 7 sich die Rosenheimer als überraschend stark erwiesen hatten, waren wir in Runde 8 gespannt, wie es auswärts gegen Trostberg II laufen würde. Da diesmal etliche Stammspieler verhindert waren, kamen Marvin und Anton an Brett 7 und 8 zum Einsatz.

    An Brett 8 hatte es Anton mit Schwarz mit der Alapin-Variante der sizilianischen Verteidigung zu tun. Weiß bot in der Mitte des Mittelspiels trotz besserer Stellung überraschend Remis an, dass Anton nach Beratung mit dem Mannschaftsführer annahm.

    An Brett 4 spielte Yaro mit Schwarz die „Moderne Verteidigung“. Weiß öffnete trotz fehlender Entwicklung die Stellung und zog auch weiterhin eher planlos seine Figuren hin- und her. Yaro nutzte seine überlegene Stellung konsequent und so stand es bald 1.5-0.5 für uns.

    An Brett 3 konnte Jürgen Hofmann mit Weiß in einem Winawer-Franzosen nicht viel aus der Stellung herausholen und so einigten sich die Gegner bald auf Remis.

    Arshak hatte an Brett 1 lange Zeit in der Englischen Eröffnung eine recht ausgeglichene Stellung. Erst gegen Ende des Mittelspiels erlaubte sich Schwarz einen entscheidenden Fehler, den Arshak sogleich ausnutzte. In der Schlussstellung hätte er einen gedeckten Freibauern im Damenendspiel gehabt und das wollte sich Schwarz nicht mehr zeigen lassen.

    Ich kam an Brett 5 mit Weiß schlecht aus der Eröffnung heraus. Ich ließ mich auf eine Variante des Budapester Gambits ein, die ich kaum vorbereitet hatte. Schwarz hatte einen sehr guten schwarzfeldrigen Läufer, mein weißfeldriges Pedant war dagegen eher mit Verteidigung des Bauern e4 beschäftigt.

    Ich bot recht bald Remis an, dass Schwarz dankenswerterweise sogleich annahm. Mein Gegner hätte gefahrlos weiter (auf Gewinn) spielen können, insofern muss trotz deutlicher DZW-Überlegenheit zufrieden sein.

    Marvin spielte an Brett 7 einen geschlossenen Sizilianer. Nach einem Pseudo-Bauernopfer stand Schwarz gut bis besser. Ein weit vorgeschobener Freibauer auf b3 sicherte Schwarz gefahrlos das Remis. Es war eher Weiß, der aufpassen musste. Das Remis durch Dauerschach ging voll in Ordnung, mehr war nicht drin für Weiß.

    An Brett 2 hatte Daniel einen Benoni-Aufbau mit Schwarz. Nach Ungenauigkeiten von Weiß konnte er sich einen vorgeschobenen Freibauern im Turnendspiel sichern. Dies und die überlegene Königsaktivität sicherte Daniel den baldigen Sieg. Dies bedeutete auch bereits den Mannschaftssieg für uns.

    Jetzt musste sich Brett 6 erweisen, wie hoch dieser letztlich ausfallen würde. Thomas hatte mit Schwarz einen symmetrischen Aufbau gegen die Englische Eröffnung gewählt. Eine Bauernmajorität am Königsflügel sichert Schwarz einen anhaltenden Vorteil im Läuferendspiel, den Thomas konsequent ausnutzte: 6-2 für uns!

    In 14 Tagen geht es gleich weiter mit der letzten Runde in der Saison 23/24 gegen Traunstein/Traunreut. Wir liegen nur einen Mannschaftspunkt hinter Nummer 1, MTV Ingolstadt. Vielleicht geben sich die Ingolstädter ja noch ein Remis-Blöße wie heute, dann wären wir Aufsteiger in die Regionalliga, falls wir die letze Runde gewinnen. (FL)

  • Sieg gegen Rosenheim trotz Schwächen im Abschluss

    Nach dem recht klaren 5,5-2,5 gegen den bis dato an Platz 2 liegenden SV Töging in Runde 6 fuhren wir diesen Sonntag nach Rosenheim gegen den Tabellenletzten – und hatten durchaus Mühe mit diesem Gegner.

    Den Auftakt bildete Brett 4. Jürgen Hoffmann, dessen Gegner erst nach einiger Zeit erschien, bekam es mit Schwarz mit der Englischen Partie zu tun. Der Aufbau des Weißen war harmlos und die frühe Punkteteilung bildete den logischen Abschluss der weitgehend ereignisarmen Partie.

    An Brett 7 eröffnete Thomas wie üblich als Weißer mit c4, aber sein Gegner wich von der englischen Eröffnung ab und wir sahen eine Damenindische Partie. Beide Seiten hatten Bauernschwächen,
    konnten aber ihre Stellung nicht verstärken. Am Ende einigten sich die Kontrahenten auf Remis.

    Lange Zeit es bei Daniel an Brett 2 ungefähr ausgeglichen. Die Alapin-Variante der Sizilianischen Eröffnung brachte Weiß nicht viel. Beide Spieler ließen sich viel Zeit mit den Zügen. Am Ende verlor der Rosenheimer überraschend durch Zeit.

    An Brett 8 hatte Oliver Edelmann mit Schwarz eine Art Reti auf dem Brett. Die Partianlage des Weißen war eigentlich harmlos, aber Oliver, der ein schweres Turnier hinter sich hatte, sah heute nicht viel. Gegen Ende des Mittelspiels musste er praktisch die Dame opfern und danach ging es schnell bergab. Damit stand es 2:2.

    Ich hatte an Brett 6 wieder einmal Schwarz. In einem Schottischen Gambit wich ich als Schwarzer von der schärfsten Fortsetzung ab und hatte dann im weiteren Verlauf einfach einen Bauern mehr.
    Nach Damentausch sah ich mich eigentlich schon auf der Siegerstraße, mein Gegner hätte aber einmal wirklich ausgleichen können. Nach dem Auslassen dieser Chance gewann ich noch einen weiteren Bauern, hatte selbst einen gedeckten Freibauern auf b3 und es ging dann schnell zu Ende.

    An Brett 2 spielte Oliver Gesing wieder einen geschlossenen Sizilianer. Er hatte immer viel Druck auf dem Königsflügel. Nach Bauerngewinn kam es zu einem Turmeendspiel mit Abschneiden
    des schwarzen Königs auf der h-Linie. Oliver gewann die Partie sehr sicher.

    Nich zu einem Sieg umsetzen konnte Arshak an Brett seine eigentlich sehr gute Partieanlage und Stellung gegen die holländische Verteidigung. Es kam zu eine Endspiel Turm gegen Läufer+Springer und zwei Freibauern am Damenflügel. Ein Bauer ging dann aber verloren und mehr als Remis
    war dann nicht mehr drin. Trotzdem war das das 4,5-2,5 und damit der Matchgewinn.

    An Brett 5 hatte Schwarz in einer skandinavischen Partie früh eine Figur gegen einen Bauern mit kaum vorhandener Kompensation geopfert. Eigentlich hatte alle mit einem Sieg des Weißen gerechnet, aber der Rosenheimer machte es Yaro sehr schwer. Gegen Ende versuchte es Yaro mit der Brechstange unter Rückopfer der Figur, musst dann aber gleich ins Remis einwiligen, sonst wäre es noch zu einer Umkehr des Resultats gekommen. Endstand: 5-3 für den SKG (FL)

  • Team II verliert gegen Geretsried mit 2,5:3,5

    Ein gut aufgestelltes Gräfelfing II konnte beim Auswärtsspiel in Geretsried nicht Punkten und spielt in den verbleibenden Runden dennoch um den Aufstieg in die Zugspitzliga. Der Auftakt war wenig erfolgreich für Gräfelfing, da Marvin Kühn an Brett 1 Qualität + Bauer für einen guten Angriff opferte, der aber von seinem Gegner abgewehrt werden konnte und am Ende entschied das Materialdefizit. Es folgte eine weitere Niederlage für Gräfelfing.

    Dabei hatte Jugendspieler David Glok (6) eine Gewinnstellung am Brett ,da das Turm-Opfer seines Gegners nicht korrekt war, aber in Zeitnot konnte der Gräfelfinger Jugendspieler nicht genau verteidigen und verlor so die Partie. Es folgte an Brett 4 bei Philipp Zametzer ein Arbeits-Remis, da in dieser geschlossenen und zementierten Stellung sich keine Chancen ergaben.

    Als Jürgen Klapper (2) nach dem Verlust von 3 Bauern nach exakt 3 Fehlern seine Partie verlor, war der Mannschaftskampf gegen Gräfelfing entschieden. So war der Erfolg von Martin Hock (3) und Anton Reinl (5), die nach Gewinn von einem Bauern diesen gekonnt im Endspiel in einen Sieg ummünzten, für den Gesamtausgang leider bedeutungslos, da damit nur das „Torverhältnis“ verbessert wurde.

    Dennoch kann Gräfelfing II in die Zugspitzliga aufsteigen, wenn die Mannschaftskämpfe lm April
    gegen Gröbenzell und Untermühlhausen gewonnen werden (JK)

  • Team I: souveräner Auftritt gegen Töging

    Die gute Form, die wir bereits in Runde 5 gegen Moosburg gezeigt hatten, setzte sich in Runde 6 zuhause gegen Töging fort. Ohne Stammspieler Daniel, dafür aber mit Edel-Ersatz Desi traten
    wir gegen den bis dato Zweitplatzierten an.

    Die ersten Partie war schnell entschieden, leider zu unseren Ungunsten: Jürgen Hoffmann übersah an Brett 3 eine Kombination und lief in eine Springergabel mit entscheidendem Materialverlust, damit stand es 0-1 für die Gäste.

    An Brett 2 entwickelte dafür Oliver Gesing mit Weiß in einem geschlossenen Sizilianer starken Druck auf beide Flügel des Schwarzen, was zu mehrfachem Bauerngewinn führte. Nachdem
    Schwarz dem Damentausch nicht vernünftig ausweichen konnte, musste er aufgeben: 1-1 und damit Ausgleich!

    Lange Zeit sah es an Brett 4 für Yaro mit Weiß nicht so gut aus. Der schwarzfeldrigen Strategie des Gegners konnte Weiß lange Zeit nicht viel entgegensetzen. Nachdem aber der Töginger Damentausch zuließ, strebte das Doppelturmendspiel langsam aber unvermeidlichem dem verdienten Remis entgegen.

    An Brett 1 hatte es Arshak mit Schwarz mit Englisch zu tun. Arshak wählte eine ungewöhnliche Strategie mit e5, Bc5/a7, h5(!) und Sh6(!), die ihm aber vollen Ausgleich verschaffte. Nach Bauerngewinn in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern verflachte allerdings die Partie nach Turmtausch ins Remis.

    An Brett 5 hatte ich es als Schwarzer mit der Abtauschvarianteder spanischen Partie zu tun. Ich stand längere Zeit relativ gedrückt und meine Bauernmajorität am Damenflügel war durch den Doppelbauern entwertet. Gegen Ende der Zeitkontrolle erlaubte mir mein Gegner allerdings, einen Freibauern zu bilden. In gegenseitiger Zeitnot fand ich aber nicht die beste Fortsetzung und die Partie endete ebenfalls bald mit der Punkteteilung. Mit 2.5-2.5 stand es nach wie vor gleich. Erstaunlich schnell ging dann aber der Mannschaftskampf zu Ende.

    Zunächste konnte Desi mit Schwarz an Brett 7 seinen Gegner durch einen Königsangriff auf die lange Rochade zur Aufgabe zwingen. Danach gewann Oliver Edelmann an Brett 8 in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern aber mit starken Druck auf die Stellung. Den Sieg komplett machte Thomas mit Weiß an Brett 6. Aus einem Damengambit ergab sich das Mittelspiel mit schwarzem Isolani auf d5. Dieser ging im Endspiel verloren und Weiß verwertete sicher seinen Vorteil.

    Damit war der Endstand 5.5 zu 2.5 für uns. Wir rücken damit von Platz 3 auf 2 vor. Weiter geht es am 17.03.2024 auswärts gegen den Rosenheimer SV. (FL).

  • 37. Garchinger Faschingsblitz

    Zum 37. jährte sich heuer das traditionelle Garchinger Faschingsblitz, das gleichzeitig als (offene) Münchner Mannschaftsblitzmeisterschaft zählt. Wir waren diesmal mit 5 Spielern dort: Arshak, Daniel, Frank, Thomas und Yaro. 25 Mannschaften hatten sich angemeldet, was gemessen an der „Nach-Corona“ Zeit ein recht beachtlichtes Feld darstellt. Mit 30:18 Brettpunkten und 58 Brettpunkten blieben wir im Rahmen der (DWZ)-Erwartung und belegten den 8.-10. Platz. Beste Spieler waren Arshak (13 Pt. ) gefolgt von Frank mit 11,5 Daniel und Thomas mit 11 Pt. und Yaro mit 10 Punkten. Eine recht ausgeglichene Mannschaftsleistung also, wobei jeder von uns auch mal Punkte gegen weitaus stärkere Gegner erzielen konnte.

  • Sieg gegen Wolfratshausen II

    Ein gut aufgestelltes Gräfelfing II konnte beim Heimspiel gegen Wolfratshausen einen weiteren Dreier einfahren und spielt nun in den verbleiben Runden um den Aufstieg in die Zugspitzliga.

    Dabei begann der Auftakt weniger gut für Gräfelfing, da Marvin Kühn an Brett 2 einen fehlerhaften Zug spielte, der relativ schnell zum Verlust führte. Es folgten dann zwei Punkteteilungen an Brett (1) und Brett (3).

    Dabei hatte Klapper (3) in einer schwierigen Partei am Ende noch Gewinnchancen, wenn nicht sein Gegner den perfekten Verteidigungszug sah und spielte. Doch bald änderte sich das Gesamtbild, da sich Vladislav Barsov (6) und Anton Reinl (5) einen deutlichen Materialvorteil erarbeiteten und diesen dann auch perfekt in einen vollen Punkt umwandelten. Somit stand es 3:2 für Gräfelfing und es musste auf Brett 4 bei Martin Hock noch mindestens ein halber Punkt für den Gesamterfolg herausspringen.

    Der Gräfelfinger spielte im Turm-Endspiel zwar mit einem Minusbauern, jedoch sind solche Stellungen in der Regel nicht zu gewinnen, ausgenommen es passieren schwerwiegende Fehler. Jedoch behielt Hock die Nerven und steuerte sicher in den Remishafen.  (JK)    

  • Gut aufgespielt in Moosburg

    Nach dem durchaus glücklichen 4:4 gegen Gauting in Runde 4 taten wir heute in Runde 5 gut daran, die Moosburger nicht zu unterschätzen. Die Gastgeber waren zwar nominell durchwegs schwächer aufgestellt als wir, hatten aber eine relativ geschlossen gleichmäßige DWZ-Verteilung.

    Das Auftaktergebnis kam an Brett 4 zustande. Jürgen Hoffmann hatte mit Schwarz keine Probleme gegen den London-Aufbau seines Gegners und nach ca. 25 Zügen verflachte die Partie ins Remis.

    Oliver Edelmann kam ebenfalls gut mit Schwarz aus der Caro-Kann-Eröffnung heraus. Weiß vermochte es nicht, irgendeine Form von druckvollem Spiel aufzubauen, schon gar nicht nach Damentausch. Die offene h-Linie sicherte Schwarz anhaltende Aktivität. Am Ende gewann Oliver souverän mit exaktem positionellen Spiel.

    An Brett 6 hatte ich es mit Schwarz gegen die zurückhaltende d3-Variante im geschlossenen Spanier zu tun. Das Spiel war von beidseitigen Ungenauigkeiten geprägt, wobei v.a. ich einen sehr frühen entscheidendem Vorteil verpasste. In besserer fiel Weiß dann auf eine taktische Falle herein und musst dann die Qualität geben. Das darauffolgende Figurenopfer war dann aber komplett unnötig. Mit 4 Bauern mehr aber einem Turm weniger gab Weiß nach dem 40. Zug von mir auf.

    An Brett 3 spielte Oliver Gesing mit Weiß gegen die französische Verteidigung. Im Sf6-System spielte Weiß dann den Aljechin-Chatard-
    Angriff, den Schwarz ablehnte. Oliver hatte die Partie positionell die ganze Zeit im Griff. Nach beidseitiger langer Rochade und Öffnung der c-Linie durch Weiß konnte Oliver einen erfolgreichen Königsangriff inszenieren, der zum Matt führte.

    Thomas hatte an Brett 7 in der englischen Eröffnung lange Zeit einen leichten Vorteil, der dann aber schrittweise verflachte. Die Punkteteilung
    war die logische Folge. Damit war der Zwischenstand 4-1 für uns und es
    fehlte nur noch ein Remis zum Sieg.

    Der Matchwinner war diesmal Daniel auf Brett 2. Mit Schwarz und in einem
    offenen(!) Sizilianer (mittlerweile eine Seltenheit), konnte er schrittweise
    seine Stellung verstärken und im Endspiel zum Sieg führen.

    Lange Zeit stand Yaro an Brett 5 überlegen, aktivierte aber verspätet seinen
    König. Zwei Freibauern auf der Damenseite wogen den vorgerückten Freibauern von Schwarz nicht auf. In einem Endspiel Turm + König gegen König + Bauer, konnte Yaro zwar noch in einen Springer unterverwandeln, um dem unmittelbaren Matt zu entgehen, geriet aber dann in Zugzwang und verlor.

    Unglücklich lief es auch für Arshak an Brett 2. Seine Reti-Eröffnung sah
    eigentlich lange Zeit vielversprechend aus. Turm + Bauer gegen zwei Leichtfiguren sind eigentlich ausgeglichen. Trotzdem geriet Weiß schrittweise unter Druck und die Partie ging dann dennoch verloren. Somit war der Entstand 5-3 für uns. (FL)

  • Team II gewinnt in Runde 4 in der Kreisklasse gegen Tegernsee II mit 4:2

    Ein gut aufgestelltes Gräfelfing II konnte beim Auswärtsspiel am Tegernsee einen weiteren Dreier gegen einen ebenfalls gut aufgestellten Gastgeber einfahren. Dabei begann der Auftakt weniger gut für Gräfelfing, da Vladimir Yaroshenko (Brett 6) im Laufe der Partie viel Material verlor und damit den Verlust nicht vermeiden konnte. Mehr Chancen gab es für Jürgen Klapper (2) gegen einen deutlich wertungsstärkeren Gegner. Beide Kontrahenten hatten zu unterschiedlichen Zeitpunkten Vorteile, aber eine echte Gewinnchance hatte Klapper gegen Ende der Partie. Da er diese nicht sah, endete die Partie mit einer Punkteteilung. Wenig später gab es auch eine Punkteteilung für Philipp Zametzer (4).

    Der Gräfelfinger hatte zwar einen deutlichen Materialvorteil Dame + 3 Bauern für 2 Türme, aber sein Gegner erkannte eine Kombination zum Dauerschach. Einen klaren und ungefährdeten Erfolg gab es für Anton Reinl (5). Zug um Zug verbesserte er seine Stellung und zuletzt wickelte er mit 2 Mehrbauern in ein Endspiel ab, welches er routiniert gewann. Komplizierter war es am Spitzenbrett bei Tobi Jordan. Er gewann im Mittelspiel einen Bauern, den er in ein Springerendspiel miteinbrachte. Lange sah es aber als nicht gewinnbar aus, bis er die zielbringenden Züge fand und gekonnt gewann. Damit hatte Gräfelfing II schon mindestens ein Unentschieden und somit lag die Verantwortung bei Martin Hock (3).

    Lange Zeit sah es nicht so gut aus, denn der Gräfelfinger stand bei der Verteidigung seiner Stellung mächtig unter Druck, aber er verteidigte es solide. Dann wollte sein Gegner auf Biegen und Brechen gewinnen und Martin Hock setzte an der richtigen Stelle den Konter an, gewann eine Figur für 2 Freibauer. Das ließ er sich nicht mehr nehmen und gewann mit aller Erfahrung. (JK)