Aktuelle Beiträge

  • Leutasch 2022 – das Schnellschachopen am Pfingstwochenende

    Nach längerer Corona-Pause fand nach 3 Jahren wieder das Schnellschachopen für 4er-Mannschaften über Pfingsten in Leutasch statt, an dem Gräfelfing mit 6 Spielern teilnahm. Überschattet war das Turnier am Anreisetag durch das tragische Zugunglück in Garmisch- Partenkirchen, was auch dazu führte, dass die Anreise für die beiden Gräfelfinger Autos zu einem Geduldsspiel wurde. Da unsere Stammunterkunft in Leutasch nur noch 3 Zimmer frei hatte, waren die Spieler Klapper, Lippert und Zametzer in Seefeld untergebracht, während Thomas Sörgel, Martin Hock und Anton Reinl den Weg direkt nach Leutasch nahmen.  

    Samstag gegen 8.30 Uhr begann das Turnier mit der Vorrunde mit etwa 10 Partien gegen andere Mannschaften. Der Zeitmodus war 8 Minuten pro Partie + 3 Sekunden Bonus pro Zug. Eine Mannschaft bestand aus 4 Spielern und Gräfelfing I setzte sich aus Frank Lippert, Thomas Sörgel, Anton Reinl und Martin Hock zusammen. Jürgen Klapper und Philipp Zametzer bildeten mit zwei Spielern aus Langenau bei Ulm die Spielgemeinschaft „Langfing“ (die ursprünglich angedachte Bezeichnung „Langfinger“ wurde vom Turnierleiter Bernhard Jehle aus Sorge um sein Spielmaterial abgelehnt ?).

    Nach hartem Kampf erreichte Team Gräfelfing I souverän das B-Finale am Sonntag Nachmittag, während die Spielgemeinschaft Langfing knapp das B Finale verpasste und am Sonntag Vormittag im C-Finale einen Mittelplatz erreichte. Für Gräfelfing I lief es am Sonntag Nachmittag erst einmal gut, ein Platz auf dem Stockerl schien möglich – dann kamen leider 2 unnötige Mannschaftsniederlagen, aber immerhin kam man noch unter die TOP 10.

    Jürgen Klapper konnte in der Vorrunde an Brett 1 mit 4 Punkten zufrieden sein, während Philipp Zametzer in der Finalrunde mit 5,5 Punkten am zweiten Brett auf sich aufmerksam machte.

    Frank Lippert, Anton Reinl und Martin Hock blieben sowohl in Vor- als auch in Finalrunde im Rahmen der Erwartungen, während Thomas Sörgel an beiden Tagen sehr gut aufspielte und mehr als 50 % gegen teils starke Gegnerschaft erzielte.

    Leutasch ist aber stets immer mehr als nur Schachspielen, denn in ausgelassener Atomsphäre trafen sich alle Spieler aus Gräfelfing am Freitag Abend zum „tradtionellen Kühtaier Allerlei“ und am Samstag Abend zum großen Buffet in der Weidacher Stuben mit Alpenpanoramablick. Selbst die Outdoor Aktivitäten kamen nicht zu kurz, denn der traditionelle Long-Jog am Samstag Nachmittag durch die Wälder zwischen Leutasch und Seefeld fand wieder statt, an dem diesmal neben Jürgen auch Philipp teilnahm. Auch die heißen Temperaturen konnten so machen nicht davon abhalten die schöne Saunalandschaft im Alpenbad zu Leutasch zu besuchen….!

    Unser Dank gilt wieder einmal Bernhard Jehle aus Jedesheim, der dieses Turnier überhaupt wieder ermöglicht und wie gewohnt optimal organisiert hat und damit keine Wünsche offen ließ. (JK / FL)

    Anton und Thomas …
    …,Philipp und Martin
    Jürgen und Phlipp in der Spielhalle
    Zwei gutgelaunte Schächer in der Leutascher Festhalle
  • Kreisklasse – Team II aus Gräfelfing erkämpfte sich eine Punkteteilung gegen den Tabellenführer aus Holzkirchen

    Ein gut aufgestelltes Gräfelfing II erkämpfte sich am vergangenen Sonntag ein 3:3, obwohl der Mannschaftskampf wenig aussichtsreich begann, denn an Brett 1 hatte Martin Hock relativ schnell Material verloren und Marvin Kühn (5) hatte in einer turbulenten Partie am Ende weniger Glück und musste wie Martin Hock aufgeben.

    Zumindest gelang Jasper Timm(6) souverän der Anschlusstreffer in einer Partie, die ihm keine Probleme bereitete. Newcomer Aleksei Barsov (4) hatte in seiner ersten Partie für Gräfelfing zwar ohne Materialgewinn leichte Vorteile. Dies reichte aber nur für einen halben Punkt.

    Spektakuläres auch an Brett 3 bei Philipp Zametzer, denn er agierte seit dem Mittelspiel mit Dame gegen Turm+ Springer+ Bauer. Leider reichte dies auch nur für einen halben Punkt. So musste Jürgen Klapper (2) gewinnen, damit Gräfelfing noch was Zählbares bekommt. Klapper hatte zwar nach der Eröffnung bzw. am Beginn des Mittelspiels 3 Bauern erobern können, nur die Abwicklung in das Endspiel war suboptimal, so dass er wieder einen Bauern geben musste und sich ständiger Mattdrohungen ausgesetzt sah. Nach knapp 5 Stunden fand er doch den Schlüssel und konnte gewinnen. (JK)

  • Deutlicher Sieg in Peiting sichert 1. Mannschaft exzellente Aussichten auf Aufstieg

    In der Höhe nicht von vorneherein zu erwarten hat die 1. Mannschaft des SK Gräfelfing den SC Peiting mit 4,5 zu 1,5 auswärts in der 6. Runde der Zugspitzliga 2021/22 am 15.05.2022 besiegt.

    Die 6. Runde war zugleich das 1. Spiel in der Aufstiegsrunde. Die Peitinger, Zweiter der Vorrunde Süd hinter dem SC Wolfratshausen, traten nicht vollzählig an und ließen das 1. Brett frei. Dadurch erzielten wir unseren ersten Punkt kampflos und Oliver Gesing hatte einen spielfreien Sonntag.

    An Brett 4 setzte Oliver Edelmann mit Schwarz in einer Caro-Kann-Eröffnung seinen Gegner am Damenflügel, wohin der König des Weißen rochiert hatte, unter Druck. Nach einem Fehler des Gegner gewann Oliver mit einer Springergabel die gegnerische Damen und damit die Partie.

    An Brett 5 konnte Yaro mit Weiß in einem Sizilianer mittels einer Kombination mit temporärem Damenopfer eine zweite Leichtfigur gewinnen (nachdem sein Gegner schon eine geopfert hatte). Die Partie ging dann schnell zu unseren Gunsten aus.

    Sicheren Ausgleich erzielte Jürgen Hofmann mit Schwarz gegen die Colle-Eröffnung seines Gegners, allerdings war für Schwarz auch nicht mehr drin und eine baldige Punkteteilung die logische Folge. Damit stand es 3,5 – 0,5 und wir hatten den Mannschaftskampf bereits an dieser Stelle gewonnen.

    An Brett 6 hatte Anton mit Schwarz in einem Sizilianer eine schwierige, aber haltbare Stellung mit Doppelbauern und „schlechtem“ Läufer gegen Springer gegen seinen jungen Gegner. Er stellte aber irgendwann im Endspiel einen Bauern ein und verlor dann schnell die Partie.

    Eine sehr wechselvolle Partie ergab sich an Brett 3. Ich hatte es mit Weiß mit einem Dameninder zu tun. Zunächst geriet Schwarz angesichts seiner passiven Spielanlage unter Raumnot und Druck, konnte sich aber durch eine übereilte Aktion von mir meinerseits am Damenflügel befreien und letztlich ein leicht besseres Turmendspiel erzielen.

    Nach einem sehr passiven Turmzug von Schwarz stand ich allerdings klar auf Gewinn trotz Minusbauern, vergab aber den Vorteil sogleich wieder. Eine Remis wäre die logische Folge gewesen, allerdings stellte Weiß nochmal ganz zum Schluss seinen König derart unglücklich auf, dass er meinen entfernten Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Einigermaßen verdattert nahm ich die Aufgabe meines Gegners zur Kenntnis, nachdem ich bereits mit einem 100% Remis gerechnet hatte. Damit stand dann das Endergebnis von 4,5-1,5 zu unseren Gunsten fest.

    Der Sieg heute eröffnet uns beste Chancen auf den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Da aber zeitgleich der SC Wolfratshausen ebenfalls gewonnen hat, sind wir noch nicht ganz durch, denn noch sind zwei Runden zu spielen und wir haben die nächste Runde frei.

    Heißt für uns, dass wir uns am 26.06.2022, dem letzten Spieltag, nochmal gehörig ins Zeug legen sollten, um den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt zu machen.

    (FL)

  • Team I Sieger der Vorrunde Nord in der Zugspitzliga 21 / 22

    Vor der 5. Runde der Vorrunde Nord der Zugspitzliga 21/22 am 24.04.2022 stand der SK Gräfelfing bereits als Gruppensieger fest. Trotzdem hätte uns ein Verlust gegen den heutigen Gegner, Gröbenzell III wehgetan, denn die Punkte aus der Vorrunde werden mit in die Aufstiegsrunde übernommen (und Gröbenzell ist mit dabei).

    Unser Gegner trat einigermaßen unerwartet in Bestbesetzung an, denn es gab keine weiteren Kämpfe heute und so musst Gröbenzell keine Spieler in die höheren Teams „ausleihen“. Wir dagegen waren durch den Wegfall von Oliver Gesing etwas ersatzgeschwächt.

    An Brett 1 hatte Jürgen Hofmann mit Weiß einen Franzosen auf dem Brett. Er wählte ein Gambit-Abspiel der Winawer-Variante, konnte aber im weiteren Verlauf nichts entscheidendes aus der Stellung herausholen und willigte deswegen recht früh ins Remis ein.

    An Brett 3 wich der Gegner von Thomas mit einer Holländischen Partie seiner üblichen Englischen Eröffnung aus. Weiß hatte aber zunächst starkes Spiel gegen die Bauernschwächen in der schwarzen Stellung. Im weiteren Verlauf entwickelte Schwarz einiges Gegenspiel, vergab aber die Chance für ein aussichtsreiches Damenopfer. Im Endspiel neigte sich die Waage wieder zugunsten von Weiß und nachdem Thomas bereits die Qualität gewonnen hatte, gewann er noch eine weitere Figur durch einen Röntgenangriff auf die ungedeckten Läufer des Schwarzen und damit auch die Partie.

    Anton hatte an Brett 6 zunächst positionell prächtig gespielt und kam sehr gut mit Schwarz aus einem Najdorf-Sizilianer aus der Eröffnung heraus. Sein Springer auf c5 dominierte den weißfeldrigen Läufer von Weiß und er hatte die e-Linie mit seinem Turm unter Kontrolle. Im weiteren Verlauf verzettelte er sich aber musst sich dann letztlich geschlagen geben.

    An Brett 5 konnte Yaro mit Weiß nichts Entscheidendes aus der französischen Eröffnung herausholen und ein „optisch“ gut aussehendes Turmendspiel versandete letztlich im Remis. Somit stand es 2:2 und zwei Partien waren noch zu spielen.

    Ich hatte an Brett 2 mit Schwarz eine Englische Eröffnung, wich aber von meiner üblichen offenen Behandlung mit 1.c4 e5 ab, sondern strebte eine symmetrische Position mit beiderseitigem Läuferfianchetto an. Die Partie war in der Nachbetrachtung vermutlich die ganze Zeit über ungefähr ausgeglichen, wobei ich mich aber immer etwas unwohl fühlte angesichts schlechterer Zeit. Mein Remisangebot um den 32. Zug herum lehnte mein Gegner ab. In beiderseitiger Zeitnot war es aber dann Weiß, der einen Bauern verlor. Allerdings standen meine Figuren nach der Zeitkontrolle passiv und ich ließ um der Initiative willen einen Ausgleich des Materials zu. Das entstandene Turmendspiel war aber wiederum Remis.

    Die letzte und entscheidende Partie lieferte Oliver Edelmann an Brett 4. Oliver antwortete auf 1. e4 mit Caro-Kann. Gegen die Vorstoß-Variante des Weißen agierte er geschickt und konnte sowohl die c-Linie mit der Dame besetzen als auch Druck auf das Zentrum ausüben. Im Endspiel konnte er sich einen entfernten Freibauern verschaffen, der letztlich die Partie entschied. Somit konnten wir nach langem und hartem Kampf ein verdientes 3,5 – 2,5 für uns einfahren.

    Dieser knappe Sieg über Gröbenzell III sichert Team I beste Aussichten für die Aufstiegsrunde. Diese findet in drei Spielen statt, das erste davon bereits am 15.05.

  • Team I auf gutem Weg zum Vorrundensieg der Zugspitzliga

    Auch im dritten Mannschaftskampf der Vorrunde Nord der Zugspitzliga 21/22 blieb die 1. Mannschaft des SK Gräfelfing ungeschlagen, das Ergebnis von 4.5 – 1.5 war am Ende souveräner als es der tatsächliche Spielverlauf erahnen ließ.

    An Brett 5 reichte es für  Desiderius Meier als Weißspieler, die Uhr nach dem 1. Zug zu drücken. Da sein Gegner nicht erschien, gewann Desi kampflos nach einer Stunde. Noch davor allerdings musste sich Jürgen Hofmann mit Schwarz an Brett 2 in einem verunglückten Sizilianer dem Gegner geschlagen geben. Jürgen kam aus seiner gedrückten Stellung trotz frühem Damentausch einfach nicht heraus.

    An Brett 3 erreichte Frank Lippert mit Weiß eine für ihn vorteilhafte Version der Halbslawischen Variante des Damengambits. Nach einem Tempoverlust mit einem undurchdachten Läuferzug von Schwarz konnte Weiß nicht nur einen Bauern, sondern eine Qualität gewinnen. Ein nachfolgender Befreiungsschlag des Schwarzen misslang und die Stellung brach dann schnell komplett ein. Ein Turmopfer, das Schwarz nicht annehmen durfte besiegelte dann das 2:1 für Gräfelfing.

    Zu diesem Zeitpunkt sah Gräfelfing zwar zunächst als klarer Sieger aus, jedoch vergaben zunächst Yaroslav Yaroshenko an Brett 6 mit Schwarz und Oliver Gesing an Brett 1 mit Weiß ihre überlegenen Stellungen und musste sogar im Falle von Yaro mit Verlust rechnen.

    Yaro konnte sich aber nach mehreren Ungenauigkeiten des Gegners ins Remis retten. Olivers Gegner hatte bei seinen Konterversuchen einfach zu viel Zeit verbraucht und verlor wegen Zeitüberschreitung. Hiernach stand es bereits 3.5-1.5 für uns, der Sieg war uns also nicht mehr zu nehmen.

    An Brett 4 hatte Thomas mit Schwarz lange Zeit einen Isolani, aber dafür potentiell Gegenspiel auf offenen Linien. Nach Tausch der Damen baute Thomas schrittweise seinen strategischen Trumpf („guter“ Springer gegen „schlechten“ schwarzfeldrigen Läufer des Weißen) aus und brachte seinen Gegner, der sich im Endspiel viel zu passiv verhielt, in eine Art Zugzwang. Nach einem Läuferzug hätte Weiß die Qualität opfern müssen, um Matt zu vermeiden und gab stattdessen auf. Damit erreichten wir ein wichtiges Zwischenziel zum Gewinn der Vorrunde Nord. Nächste Spiel ist am 03.04.2022 gegen den die 3. Mannschaft des SC Wolfratshausen (FL).

  • Team II gewinnt ein wichtiges Spiel gegen den Abstieg

    Das Team II des SK Gräfelfing konnte sich am vergangenen Sonntag mit einem 4:2 Erfolg gegen Gilching I durchsetzen, obwohl coronabedingt das Spitzenbrett bei den Gräfelfinger Akteuren kurzfristig ausgefallen war. Dennoch konnte Gräfelfing wenig später mit MR 100% von Team II ausgleichen, denn  Anton Reinl an Brett 2 konnte wieder einmal seine Stärken über die Eröffnung ins Mittelspiel bringen und damit deutliche Positionsvorteile erzielen, die wenig später Material- bzw. Spielgewinn bedeutete.

    Wenig später folgte Marvin Kühn (4) mit einem vollen Punkt. Diesmal ließ er seine  Gewinnoption nicht liegen, da er konsequent gegen die Stellungsschwächen seines Gegners spielte, die ihm dann einen Gewinnweg brachten. Etwa eine halbe Stunde später folgte die Entscheidung an Brett 3 bei Jürgen Klapper. Nachdem Klapper etwas gedrängt aus der Eröffnung kam, erkannte er aber eine Ungenauigkeit seines Gegners während seines Zentrumsangriffs und konnte mit etlichen Kombinationen deutlich an Material gewinnen und wenig später die Partie.

    Nachwuchsspieler David Glok(6) hatte heute kein Glück, denn in einer Tod-Remis-Stellung erkannt er nach einem starken Spiel die letzte Durchbruchsmöglichkeit seines Gegners zu spät und musste die Freibauern des Gegners ziehen lassen und verlor unglücklich. Daher musste an Brett 5 bei Jasper Timm mindestens ein halber Punkt herauskommen, damit der „Dreier“ nach Gräfelfing geht. Der Gräfelfinger spielte mit 2 verbundenen Freibauern auf Gewinn, zögerte aber mit einem Direktgewinnzug und musste daher in eine 60 minütige Verlängerung, die am Ende aber für ihn und Gräfelfing günstig mit einem Punktgewinn ausgegangen ist. (JK)  

  • 1. Mannschaft mit klarem 4:2 gegen Germering II

    In der 2. Runde der Vorgruppe Nord der Zugspitzliga am 14.11.2021 konnte die erste Mannschaft ein verdientes 4:2 erzielen, obwohl einige Stammspieler nicht dabei sein konnten. Verstärkt wurden wir aber mit Desi und Anton, die beide zum Sieg beitrugen.

    Thomas hatte an Brett drei mit Schwarz relativ früh eine Abwicklung übersehen, mit der er mit einer Minusfigur für zwei Bauern andauernd im Hintertreffen war. Nach heftiger Gegenwehr und langem Kampf musste er sich letztlich doch geschlagen geben.

    An Brett 1 konnte Oliver mit Schwarz relativ schnell zum Sieg. Er hatte in der französischen Eröffnung einen Bauern für Druck am Königsflügel geopfert. Ein Springergabel später im Spiel ergab eine Mehrqualität. Oliver fuhr den Endspielvorteil souverän nach Hause.

    Relativ leichtes Spiel hatte Desi an Brett vier mit Weiß. Sein Gegner verschlechterte einfach andauernd seine Position, so daß er bald das 2:0 erzielte.

    An Brett sechs hatte Yaro eine sehr gute Position mit gedecktem Freibauern erreicht, verdarb aber durch einen übereilten Bauernvorstoß alles noch zum Verlust und damit zum 2:1.

    Antons Sieg zum 3:1 konnte ich leider nicht verfolgen, weil ich noch mit meiner Partie beschäftigt war, aber es sah immer gut aus für ihn.

    An Brett 2 spielte ich mit Weiss gegen die Benoni-Eröffnung. Nachdem ich mich nicht getraut hatte, einen der für diese Eröffnung typischen Bauernvorstöße / -opfer auszuführen, bekam Schwarz relativ freies Spiel. In leicht besserer Stellung für Schwarz bot mir mein Gegner im 25. Zug Remis an, was ich aber angesichts der Situation an Brett drei zu diesem Zeitpunkt ablehnte. Gleich darauf verdarb mein Gegner sein bis dahin gutes Spiel durch eine fehlerhafte Abwicklung bezüglich Damentausch und endete mit einer Figur weniger praktisch ohne Kompensation. Seine Bemühungen um ein Dauerschach konnte ich mit einem Mattangriff unterbinden und damit das 4:2 erzielen.

    Meinen Dank an alle Spieler, insbesondere aber die Ersatzspieler, die diesmal voll gepunktet haben. Am 05.12 sehen wir uns gegen Starnberg II (auswärts) wieder!

  • Team II Gräfelfing gewinnt am Ammersee mit 4:2

    Nach der blamablen Vorstellung in Runde 1 gegen Fürstenfeldbruck war Team II in Runde 2 auf Wiedergutmachung aus.

    Die Basis für diesen Erfolg wurde durch die Gräfelfinger Nachwuchsspieler an Brett 5 und 6 gesetzt. David Glok (6) konnte in nicht mal 60 Minuten seinen Gegner so umspielen, dass er einen Turm mehr auf dem Brett hatte. Wenig später bedeutete das den vollen Punkt für Gräfelfing. Sein Kollege am Nachbarbrett (Patrick Koch) stand zu diesem Zeitpunkt auch auf Gewinn. Zwar mit weniger Materialvorteil, aber positionell deutlich vorteilhaft. Die Umsetzung in einen Partiegewinn folgte gegen 12.00 Uhr. Spektakulär war die Partei von Marvin Kuhn (3), da er eine Figur für einen mächtigen Königsangriff opferte. Obwohl diese Aktion vielversprechend aussah, konnte sein Gegner alle Angriffsoptionen abwehren und mit dem von dem Gräfelfinger geopferten Mehrmaterial gewinnen. Der Anschlusstreffer von Ammersee wehrte nicht lange, denn Jasper Timm (4) konnte seine solide Spielserie fortsetzen und wieder mit gekonnten Zügen gewinnen. Damit benötigte Gräfelfing nur noch einen halben Punkt aus den verbleibenden Partien der Bretter 1 und 2 bei Jürgen Klapper (1) und Philipp Zametzer (2). Während Zametzer mit einem Minusbauern im Turmendspiel um ein Remis kämpfte, stand es bei Jürgen Klapper auch nicht mehr gut, denn er musste seinen Qualitätsvorteil wieder zurückgeben, und kämpfte mit sogar 2 Minusbauern um das Remis. Zuerst schaffte es Zametzer nach 4 Stunden und letztlich auch Jürgen Klapper mit einem Endspieltrick nach fast 70 Zügen.       

  • Team II verliert Auftakt in der Kreisklasse gegen Fürstenfeldbruck

    Gräfelfing II kam beim Auftaktspiel in der Kreisklasse der Saison 2021/2022 komplett unter die Räder und verlor mit 1,5 zu 4,5 deutlich gegen auch ein ersatzgeschwächtes Team – das auch nominell schwächer war – aus Bruck.

    Martin Hock (2) und Marvin Kühn (4) hatten zwar lange Zeit eine bessere Stellung, jedoch ein Flüchtigkeitsfehler machte alles zunichte. Am Spitzenbrett kam Yaroslav Yaroshenko nicht so richtig ins Spiel und musste verteidigen, bis die Stellung nicht mehr haltbar war.  Ebenso erging es Willi Spatschek (6), der für eine Partiefortsetzung zu viel Material geben musste. Lediglich Jasper Timm (5) konnte durch ein gelungenes Turmendspiel zuerst einen Bauern und dann den vollen Punkt für Gräfelfing holen.

    Somit war es am Ende bedeutungslos, dass bei Jürgen Klapper (3) eine gedrückte Stellung dennoch zu einem Remis reichte.

  • Gelungener Saisonauftakt in Inning für die Erste!

    Vorwort

    Nach den Abstiegen aus Regionalliga Südost und Bezirksliga
    Oberbayern sind wir mit der 1. Mannschaft jetzt in der Zugspitzliga
    gelandet. Ziel ist für uns der sofortige Wiederaufstieg. Diese Liga
    ist in einen Nord- und Südhälte geteilt, wobei wir in der stärkeren
    Nordhälfte spielen. Bei sechs Mannschaften in der Nord- und
    fünf Mannschaften in der Südgruppe wird in fünf Vorrunden und drei
    Aufstiegs- bzw. Abstiegsrunden gespielt (wobei Ergebnisse aus der
    gleichen Vorgruppe übernommen werden). Effektiv ist dies eine Ersparnis
    von drei Runden gegenüber dem normalen Jeder-gegen-Jeden-Modus.

    Der Saisonauftakt

    Was uns zun den Abstiegen „verholfen“ hat ist die unklare Spielersituation, die uns bei einem eigentlich ausreichenden Spielerkaders immer wieder in Schwierigkeiten führte. Auch diesmal hatten wir Personalprobleme und mussten wieder zu Ersatzleuten greifen. Diese aber haben sich wacker geschlagen.

    Zum Saisonauftakt ging es am Sonntag, den 24.10.2021 in Inning gegen den SC Ammersee. Die Wiedersehensfreude mit den Schachkollegen nach den pandemiebedingten 1 1/2 Jahren Pause war natürlich groß, doppelt erfreulich ist
    aber der Wiedereinsteig des vollständig genesenen Jürgen Hofmann!

    Partien und Endergebnis

    Jürgen mit Schwarz an Brett 2 hatte eine Figur gewonnen für drei Bauern. Diese waren starke Zentrumsbauern und hemmten die schwarze Stellung stark. Jürgen gab die Figur zurück, das Ergebnis war ein Dame+Turm-Endspiel mit gleicher Bauernzahl. Ein Remis war das logische Ergebnis.

    Oliver Edelmann, mit Weiß an Brett 5, hatte mit seinem Gegner ingesamt wenig Mühe, die Qualität mehr im Endspiel verwertete er sicher.

    Anton’s Partie an Brett 6 hatte ich nicht so verfolgt, es sah längere Zeit nach einem Übergewicht von Scharz (Anton) aus. Er überzog aber wohl am Königsflügel und musste am Ende die Waffen strecken.

    Oliver Gesing an Brett 1 mit Weiss hatte einen Bauern für unklare Kompensation investiert. Sein Gegner kam aber in Zeitnot und musste nach mehreren Ungenauigkeiten aufgeben.

    Thomas an Brett 4 verhalf uns zu unserem einzigen Schwarzsieg heute. Der Königsangriff des Weißen drang nicht durch und am Ende entschied die bessere Bauern- und Läuferstruktur (guter vs. schlechter Läufer) für Schwarz.

    Nach Thomas‘ Partie stand es bereits 3.5-1.5, ein Remis reichte also zum Sieg. Ich hatte an Brett 3 mit Weiß längere Zeit druckvoll gegen ein (abgelehntes) Wolgagambit gestanden, war aber zwei Züge lang zu unsicher und zaghaft in der Ausführung. Dies verhalf meinem Gegner zu einem Befreiungsschlag
    mittels eines (Pseudo)figurenopfers, welcher gar keiner gewesen wäre, hätte ich denn nur richtig reagiert. Zwar hatte ich auch in der Partieabfolge am Ende einen Bauern mehr, aber in einem Damenendspiel ohne Freibauern. Sowas ist sehr schwierig (falls überhaupt) zu gewinnen und so willigte ich schliesslich nach
    der Zeitkontrolle recht schnell in das Remis ein.

    Das Endergebnis war ein ungefährdetes 4:2, was aber noch hätte höher ausfallen können (s.o.). Die nächste Runde ist am 14.11.2021 gegen SK Germering II.